Bachelorstudium Mechatronik
Du interessierst dich für die Synthese von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik und Anwendungen in Robotik, Verfahrens- und Gerätetechnik, Auto- und Luftfahrtindustrie oder Medizintechnik?
Mechatronik umfasst Techniken zur Entwicklung von Systemen, Verfahren, Geräten und Produkten, in denen die wesentlichen Eigenschaften durch Integration und Interaktion von mechanischen, elektronischen und informationsverarbeitenden Komponenten erzielt werden. Dadurch wird die Entwicklung von Systemen mit hoher Funktionalität, Effizienz und Leistungsfähigkeit ermöglicht.
Die Zulassung zum gemeinsamen Bachelorstudium Mechatronik erfolgt zuerst an der UMIT TIROL und dann an der LFUI. An der UMIT TIROL fallen Studiengebühren an.
Bachelor of Science
Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis
und Sprachnachweis
Zusatzprüfung
Darstellende Geometrie
Fakultät
Fakultät für Technische Wissenschaften
Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6
ISCED-F
0788 Interdisziplinäre Programme mit Schwerpunkt Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe
Studienkennzahl
C 033 281
Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Mechatronik
FAQ
Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Weiterentwicklungen in den Kernbereichen der Mechatronik zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen.
Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen, mit Hilfe derer sie in der Lage sind, nach kurzer Einarbeitungsphase in den unterschiedlichsten Bereichen der Mechatronik und den der Mechatronik verwandten Bereichen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik in Industrie und Gewerbebetrieben anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen.
Das Bachelorstudium Mechatronik wird als gemeinsames Studium der UMIT TIROL - Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technologie und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFU) durchgeführt.
Mechatronik fasst alle Ansätze und Techniken zur Entwicklung von Systemen, Verfahren, Geräten und Produkten zusammen, in denen die wesentlichen Eigenschaften durch Integration und Interaktion von mechanischen, elektronischen und informationsverarbeitenden Komponenten erzielt werden. Erst diese Integration der Methoden und Techniken aus den vormals eigenständigen technischen Fachbereichen ermöglicht die Entwicklung von modernen Systemen mit hoher Funktionalität, Effizienz und Leistungsfähigkeit. Diese auf den naturwissenschaftlichen Disziplinen Mathematik, Physik und Chemie aufbauende Synthese der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik spiegelt daher die fächerübergreifende technologische Herausforderung in moderner Verfahrens- und Gerätetechnik wider und gilt als wesentlicher Motor für gegenwärtige und zukünftige Produktinnovationen.
Um den hohen Anforderungen zu entsprechen, werden im Rahmen des Bachelorstudiums sowohl naturwissenschaftliche als auch ingenieurwissenschaftliche Kompetenzfelder durch die universitäre Ausbildung entwickelt und gefördert. Darüber hinaus kommt aufgrund der Interdisziplinarität des Studiums der Entwicklung der Sozialkompetenz durch Förderung der Teamfähigkeit besondere Bedeutung zu.
Die Aufgabengebiete und Karrieremöglichkeiten der AbsolventInnen des Bachelorstudiums Mechatronik sind überaus vielfältig. Aufgrund ihrer universitären Ausbildung sind sie in besonderer Weise qualifiziert, nach kurzer Einarbeitungsphase in den unterschiedlichsten Bereichen der Mechatronik und den der Mechatronik verwandten Bereichen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik in Industrie und Gewerbebetrieben anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen. Darüber hinaus steht den Absolvent:innen des Bachelorstudiums der Eintritt in ein facheinschlägiges Masterstudium offen.
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen
Masterstudien
Weitere Angebote
Fakultät für Technische Wissenschaften Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Warum Mechatronik in Innsbruck studieren?
„Weil wir uns für interdisziplinäre Fragestellungen kreative Lösungen überlegen, um das Leben der Menschen besser zu machen!“
–Stefanie Maria del Rosario Castillo Gonzales
„Weil wir hier das Zusammenspiel von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik technsicher Systeme als Ganzes verstehen und optimieren.“
– Manuel Schieferle
„Weil wir hier enge Kontakte zu den Lehrenden haben, optimal betreut werden und früh im Studium mit der Industrie zusammenarbeiten.“
– David Lanthaler
Warum Mechatronik studieren?
Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Mechatronik in Innsbruck zu studieren.
Curriculum
Aus der Praxis
IoT zum Anfassen: Weiterbildung für KMU
Wie kleine Unternehmen von Digitalisierung profitieren können, zeigt die Weiterbildung „Digitalisierung und IoT für KMU: Vom Wissen zur Umsetzung“ – durchgeführt vom InnCubator mit Unterstützung der Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung. Im IoT Lab entwickelten Teilnehmende konkrete Lösungen – vom Sensor bis zum funktionierenden Prototypen.
Universität kam mit Exoskeletten nach Reutte
Wie können körperliche Belastungen reduziert werden, die den Menschen als zentralen Akteur im industriellen Kontext stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „uni goes reutte“ am 5. Juni 2025 im Festsaal der Wirtschaftskammer Reutte. Lennart Ralfs und Oliver Ott, beide Forscher am Institut für Mechatronik, stellten die Potenziale und Grenzen industrieller Exoskelette vor.
INNklusion erhält Inklusionspreis 2024
Die Initiative INNklusion der Universität Innsbruck wurde mit dem Österreichischen Inklusionspreis 2024 in der Kategorie Technologie und Digitalisierung ausgezeichnet. Sie fördert die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Menschen mit Behinderungen zur Entwicklung von Assistenztechnologien für eine barrierefreie Zukunft. Der Preis wurde am 26. November 2024 im Kursalon Wien überreicht.
Exoskelette im Rampenlicht
Im Rahmen einer vom Fachbereich Fertigungstechnik der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Cluster Mechatronik der Standortagentur Tirol und der Atlanto GmbH organisierten Veranstaltung informierten Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie ein interessiertes Publikum über den Stand der Technik, Anwendungsbereiche und „Best Practice“-Beispiele von Exoskeletten.




