Bachelorstudium Europäische Ethnologie

Du interessierst dich für die Vielfalt in der Gesellschaft und möchtest historische sowie gegenwärtige Problemlagen europäischer Alltagswelten verstehen?

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Das Bachelorstudium Europäische Ethnologie vermittelt Grundkenntnisse zur Analyse europäischer Alltagswelten und historischer wie gegenwärtiger gesellschaftlicher Problemlagen.

Neben kulturtheoretischen und methodischen Fertigkeiten eignen sich Studierende praxisnahe Kompetenzen für Kultur- und Medienarbeit an.

Bachelor of Arts

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis

Fakultät
Philosophisch-Historische Fakultät

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0314 Soziologie und Kulturwissenschaften

Studienkennzahl
UC 033 623

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Europäische Ethnologie

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FAQ

Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Fragestellungen in kulturwissenschaftlichen Bereichen zu erarbeiten und zu beurteilen sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen. Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen und über überfachliche Kompetenzen wie Präsentationsfertigkeiten, Informations- und Selbstmanagement.

Das Bachelorstudium Europäische Ethnologie ist der Gruppe der geistes- und kulturwissenschaftlichen Studien zugeordnet.

Die Absolvent:nnen verfügen über die Kompetenz, kulturelle Prozesse und ihre Wirkungen ethnografisch zu beobachten und zu beschreiben, um sie mit Hilfe von kulturwissenschaftlichen Theorien und Modellen zu analysieren. Studierende erwerben dabei ein Abstraktionsvermögen und erlernen es, in übergreifenden Zusammenhängen zu denken. So entwickeln sie ein Bewusstsein für Fragen gesellschaftlicher Konstruktionen wie Historizität, Modernisierung, Identitätspolitik, Globalisierung, Gender etc. und erlernen die Relativierung des eigenen Standpunktes.

Mit seiner vergleichenden und kulturrelativistischen Perspektive fördert das Bachelorstudium Europäische Ethnologie zudem konstruktivistisches Denken und befähigt insgesamt zur kritischen Reflexion eigener Annahmen und Wahrnehmungskategorien.

Studierende entwickeln bis zu ihrem Studienabschluss eine kritische Reflexionskompetenz, die ihnen durch das Formulieren und Untermauern von Argumenten eine Anwendung von europäischethnologischem Wissen auf kulturelle Problemfelder erlaubt.

Das Bachelorstudium Europäische Ethnologie bereitet seine Absolvent:innen auf ein breit angelegtes und vielfältiges Spektrum von Berufsfeldern vor.

Dazu gehören Dokumentations-, Sammlungs-, Museums- und Ausstellungswesen, Bibliotheks- und Verlagswesen, Öffentlichkeitsarbeit, Kulturjournalismus, Erwachsenenbildung, Entwicklungsarbeit, Kulturpolitik und - verwaltung, Tourismus sowie interkulturelle Sozialarbeit und Kulturmanagement.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philosophisch-Historische Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Europäische Ethnologie in Innsbruck

Worum geht es im Studium der Europäischen Ethnologie?

Studierende haben Antworten von Lehrenden, Professor:innen und Kommiliton:innen in einem Video gesammelt und geben damit einen sehr guten Einblick in die Themen der Europäischen Ethnologie. 

Warum Europäische Ethnologie studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Europäische Ethnologie in Innsbruck zu studieren.

Warum Europäische Ethnologie studieren?

Porträt von Ida Weigele

Ida Weigele (sie/ihr), 19 Jahre alt

„Ich studiere Europäische Ethnologie, weil ich so viel über unsere Gesellschaft, Menschen und ihre Bräuche, Riten, Perspektiven und Praktiken erfahren kann.“

Porträt von Lukas Lieb

Lukas Lieb (er/ihn), 23 Jahre alt           

„Am Studium der Europäischen Ethnologie schätze ich vor allem die Realitätsnähe, wodurch ich kreativ und kritisch auf aktuelle Gesellschaftsgruppen und -phänomene eingehen und ich mein erlerntes Wissen direkt praktisch anwenden kann.“

Porträt von Lara Eder

Lara Eder (sie/ihr), 21 Jahre alt

„An der Europäischen Ethnologie gefällt mir die breite Auswahl an alten und modernen sowie feministischen und literaturwissenschaftlichen Themen, welche mir helfen, mein eigenes Mindset und meine Position in der Gesellschaft kritischer zu hinterfragen.“

Porträt von Lea Zaletes

Lea Zaletel (sie/ihr), 21 Jahre alt

„Ich studiere Europäische Ethnologie, um unter anderem meine Perspektive auf Geschlechterrollen, Machtverhältnisse und soziale Ungerechtigkeiten erweitern und mehr über kulturelle Diversität, Spannungsfelder und Konflikte in unserer Gesellschaft lernen zu können.“

Porträt von Karin Lamprecht

Karin Lamprecht (sie/ihr)

„Neben meiner langjährigen Tätigkeit als Sekretärin hat mich schon immer die Faszination für museale Themen begleitet. Historische Ereignisse und Mythen, alte Geschichten und aktuelle Fragestellungen. Mit dem Studium der Europäischen Ethnologie gebe ich mir die Möglichkeit, mich beruflich neu zu erfinden und meinem Traum nachzujagen. Es ist der perfekte Zeitpunkt dafür.“

Curriculum

https://www.uibk.ac.at/de/studien/ba-europaeische-ethnologie/2012w/
curriculum

Aus der Praxis

TikTok-Atlas Öster­reich: Poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­tion auf TikTok erforscht

Wie verwenden österreichische Politiker:innen die Social-Media-Plattform TikTok als Mittel zur politischen Kommunikation? Und mit welchem Erfolg? Das wollten Student:innen aus dem Masterstudium Politikwissenschaft im Rahmen eines Seminars unter der Leitung von Lore Hayek dieses Wintersemester herausfinden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts liefern einige Antworten, und werfen auch neue Fragen auf.

Anton Pelinka ver­stor­ben

Mit Anton Pelinka (1941–2025) verliert Österreich eine Stimme des kritischen Denkens. Sein Wirken als Lehrer, der Generationen von Studierenden an der Universität Innsbruck geprägt hat, couragierter Mahner und öffentlicher Intellektueller wird in Wissenschaft und Gesellschaft noch lange nachhalten. – Ein Nachruf seines langjährigen Kollegen am Institut für Politikwissenschaft Günther Pallaver.

Elf Pro­jekte von FWF und ÖNB bewil­ligt

Bei der letzten FWF-Kuratoriumssitzung wurden drei Einzelprojekte und vier 1000-Ideen-Projekte bewilligt. Bereits im Mai genehmigt wurden drei internationale Einzelprojekte. Die genehmigte Fördersumme beträgt insgesamt knapp 3 Mio. Euro. Ein weiteres Projekt wird aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert.

Land Tirol för­dert wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs

21 junge Wissenschaftler:innen von 10 Fakultäten der Universität Innsbruck nahmen am 27. Jänner eine Förderzusage aus der Tiroler Nachwuchsforscher:innen-Förderung im Rahmen eines Festakts im Festsaal des Landhauses entgegen. 

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