»Du möchtest eine schriftliche Arbeit fertigstellen?«

»Du möchtest Dein Wissen über wissenschaftliches Schreiben auffrischen oder vertiefen?«

»Du möchtest Dich mit anderen Studierenden über Schreibstrategien austauschen?«

 


Gemeinsam schreibt man besser als allein

21.02.-25.02.2022
Schreibwoche an der SOWI

Bevor das Sommersemester beginnt, bietet das ULB-Schreibzentrum wieder eine Schreibwoche für Studierende aller Fächer an. Diesmal findet die Schreibwoche in den Seminarräumen der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät statt. Wir stellen einen Rahmen her, der es Euch ermöglicht, an den Vormittagen (09:00-13:00 Uhr) in einer gemeinsamen Schreibzeit konzentriert – und bei Bedarf mit unserer Unterstützung – an Eurem Schreibprojekt (z.B. Seminararbeit, BA-Arbeit, MA-Arbeit, Dissertation) zu arbeiten. Gemeinsam mit anderen ist das oft leichter als allein zu Hause. Wir gestalten jeden Morgen den Einstieg ins Schreiben und bringen Schreibmethoden mit, die Ihr für Euer Projekt ausprobieren könnt. Außerdem habt Ihr Gelegenheit, andere Schreibende zu treffen und Euch mit ihnen auszutauschen.

 

SOWI_Standort

Aufgrund des großen Interesses sind alle Plätze in der Schreibwoche und den Workshops bereits vergeben. 

 

Am Montag eröffnen wir die Schreibwoche mit einem kurzen Input zur Planung des Schreibprozesses und ein paar Schreibmethoden, die in allen Phasen des Schreibprozesses nützlich sein können. Außerdem führen wir Euch in das Arbeitsprinzip Schreibzeit („Shut up and write“) ein und zeigen Euch, wie Verabredungen mit anderen dabei helfen, am eigenen Schreibprojekt dranzubleiben und vorwärtszukommen. Für alle, die am Nachmittag weiter schreiben wollen, wird der Schreibraum geöffnet bleiben.

 

Am Nachmittag (14:00-16:30 Uhr) bieten wir außerdem Schreibworkshops zu Themen an, die für jedes Schreibprojekt relevant sind:

 

  W 1: Lesestrategien und Lektürenotizen. Wie man vom Lesen ins Schreiben kommt  

Mo, 14:00-16:30 Uhr, Seminarraum 3, mit Daniela Rothe

Der Übergang vom Lesen ins Schreiben ist oft mühevoll. In diesem Workshop schauen wir uns gemeinsam Methoden an, die das Lesen unterstützen und gleichzeitig dabei helfen, ins Schreiben zu kommen. Wir zeigen euch verschiedene Notizformen, die nützlich sind, um Textstrukturen und Argumentationsformen zu erfassen. Man kann damit aus einem Text die für das eigene Projekt relevanten Aspekte herausfiltern und so festhalten, dass sie im Schreibprozess verfügbar sind und man nicht ständig in den Text hineinschauen muss. Sie ermöglichen Euch den Übergang vom Lesen ins Schreiben (selbst)bewusst(er) zu gestalten und Zeit und Energie möglichst produktiv einzusetzen.

Alle Teilnehmenden bringen bitte 2-3 nicht zu umfangreiche Texte mit (z.B. Fachaufsatz, Artikel aus einer Fachzeitschrift, Buchkapitel, jeweils ca. 10-15 Seiten), die sie für ein Schreibprojekt lesen wollen.

 

  W 2: Mit Literaturverwaltungsprogrammen arbeiten 

Mo, 14:00-16:30 Uhr, ZID-SOWI Ausbildungsraum w.1.15, mit Valentin Umlauf und Anton Walder

Alle verwendeten Quellen in einem Text müssen auch zitiert und belegt werden. Das kann durchaus zur mühsamen Arbeit werden. Wer kämpft sich schon gerne durch Karteikästen oder Excel-Tabellen voll von Literaturangaben? Und wie war das mit dem Beistrich und Doppelpunkt, was kommt wo in geschweifter Klammer und wo setze ich das Semikolon?

Die Verwendung eines Literaturverwaltungsprogramms kann das Zitieren ungemein erleichtern. Alle relevanten Referenzen können aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken in ein Literaturverwaltungsprogramm exportiert werden, sind dann an einem Ort gespeichert, können leicht verwaltet und geordnet werden und zu guter Letzt im Textverarbeitungsprogramm automatisiert zum Zitieren nach einem bestimmten Stil genutzt werden.

In diesem Workshop werden die zwei gängigen und von der LFU lizensierten Literaturverwaltungsprogramme Citavi und EndNote-Web miteinander verglichen und vorgestellt. Dazu wird auf Fragestellungen im allgemeinen Umgang mit Literaturverwaltungsprogrammen und die jeweiligen softwarespezifischen Feinheiten eingegangen.

 

 

  W 3: Pointiert zusammenfassen, paraphrasieren und Zitate gezielt einsetzen
Grundlegende Schreibtechniken für wissenschaftliche Texte
 

Di, 14:00-16:30 Uhr; Seminarraum 3; mit Daniela Rothe

Jede wissenschaftliche Arbeit schließt an die Erkenntnisse anderer Forscher*innen an. Textprojekte im Studium beginnen damit, zu recherchieren und zu lesen, um herausfinden, was die Wissenschaft zu einem Thema schon weiß, d.h. welche Theorien und Begriffe relevant sind und welche empirischen Erkenntnisse bereits vorliegen. Auf der Grundlage dieser Texte, einen eigenen Text zu schreiben, kann durchaus herausfordernd sein. Es geht dabei nicht nur um korrekte Zeichensetzung und vollständige Angaben, sondern auch darum, einen lesbaren Text zu verfassen, in dem transparent ist, auf wessen Ideen und Gedanken jeweils Bezug genommen wird.

Der Workshop behandelt u.a. folgende Fragen: Wie stelle ich die Gedanken und Überlegungen anderer Autor*innen angemessen und nachvollziehbar dar? Wo kommen meine eigenen Überlegungen ins Spiel? Was unterscheidet eine Paraphrase von einer Zusammenfassung und wann brauche ich was? Welche Funktion haben sie für den entstehenden Text. Wann verwende ich ein direktes und wann ein indirektes Zitat? Wie kann ich beides gut in meinen eigenen Text einbinden?

Ziel des Workshops ist es, mehr Sicherheit im eigenen Schreiben zu gewinnen und sich deshalb weniger Sorgen machen zu müssen, versehentlich ein Plagiat zu produzieren. Der Workshop beinhaltet einen Input, Schreibübungen und die Arbeit mit Textbeispielen. Die Teilnehmenden sind dazu eingeladen, eigene Textstücke in die Diskussion einzubringen.  


  W 4: Positives Textfeedback. Einführung und Textfeedback in Kleingruppen

Mi & Do, 14:00-16:30 Uhr; Seminarraum 3, mit Daniela Rothe, Jennifer Moritz und Valentin Umlauft

Hilfreiches Textfeedback zu bekommen, ist keine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es in den meisten Schreibphasen wirklich förderlich, ein konstruktives Feedback von Leser*innen zu bekommen. Im Workshop stellen wir vor, wie man Feedback gibt und verarbeitet. Wir zeigen Euch, wie Ihr Einfluss darauf nehmen könnt, dass die Rückmeldungen für Euern Schreibprozess nützlich sind und Euch zum Weiterschreiben motivieren. An einem Beispiel aus der Gruppe finden wir gemeinsam heraus, welche Textpassagen gelungen sind und wie man unklare Textpassagen konkret verbessern kann. Im zweiten Teil des Workshops (Donnerstag) bringen alle Teilnehmenden ein eigenes Textstück (1-2 Seiten) für Feedback mit. Wir bilden Gruppen, so dass alle Teilnehmenden Textfeedback geben und erhalten. Das erstaunliche am Textfeedback ist, dass man nicht nur viel über das Schreiben lernt, wenn man selbst Feedback auf einen Text erhält, sondern auch dann, wenn man anderen Textfeedback gibt.

Teilnehmende an der Schreibwoche haben im Workshop die Möglichkeit ein Feedback zu einem Textstück zu bekommen, das sie in der Schreibwoche geschrieben haben. Alle anderen Teilnehmenden bitten wir darum, ein ein- bis zweiseitiges Textstück aus einem aktuellen Schreibprojekt mitzubringen. Es ist wichtig, dass es sich um einen Text handelt, den Ihr noch nicht als fertig betrachtet und den Ihr noch verbessern wollt.

 
 
 

Diese Workshops können zur Schreibzeit einzeln dazu gebucht werden. Bleiben Plätze in den Workshops frei, werden diese auch an Personen vergeben, die nicht an der Schreibzeit am Vormittag teilnehmen können.

 

Die einzige Voraussetzung für die Teilnahme an der Schreibwoche und den Workshops ist es, ein eigenes Schreibprojekt zu haben, aus dem Ihr etwas mitbringen könnt, um daran weiterzuschreiben. Das kann eine Seminararbeit, ein Essay, ein Exposé, eine Bachelor- oder Masterarbeit oder ein Dissertationsprojekt sein, aber auch ein Artikel, ein Forschungsbericht oder ein literarischer Text. Bring alles, was Du für Dein Schreibprojekt brauchst mit: Laptop (am besten mit aufgeladenem Akku, weil die Steckdosen knapp sind), Bücher, Texte, Notizen etc.

Anmeldung & Platzvergabe

Für die Schreibwoche stehen 25 Plätze zur Verfügung, die nach dem Prinzip „first come first serve“ vergeben werden. Für die Schreibworkshops am Nachmittag stehen 10-12 Plätze zur Verfügung, für den Workshop zum Textfeedback 9 Plätze. Die Workshops müssen einzeln dazugebucht werden und werden bevorzugt an die Teilnehmenden der Schreibzeit am Vormittag vergeben. Sind noch Workshop-Plätze frei, werden diese auch einzeln an Personen auf der Warteliste vergeben. Bitte füllt das Anmeldeformular sorgfältig aus, das hilft uns bei der Planung und Vorbereitung.

 

Anmeldeschluss: Freitag, 11.02.2022


Für Fragen erreicht Ihr uns unter: ulb-schreibzentrum@uibk.ac.at 

  CORONA-Hinweis: 

Die Teilnahme an der Schreibwoche und an den Workshops ist nur in Präsenz möglich. Es gelten die 3G- und die Abstandsregeln wie an den Arbeitsplätzen der Bibliothek. 

Jede*r erhält einen eigenen Schreibplatz. Die Maske kann am Schreibplatz abgenommen werden. 

Für unser aller Sicherheit würden wir auch die Genesenen und Geimpften darum bitten, vor Beginn der Schreibwoche einen Test zu machen. Auch während der Woche ist ein gelegentlicher Test sinnvoll.

 

  Informationsflyer

Einblicke in frühere Schreibwochen

Schreibwoche 09.2021

 


 


 

 

 

 
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