Doktoratsstudium Technische Wissenschaften

Fakultät Fakultät für Technische Wissenschaften
Dauer / ECTS-AP 6 Semester / 180 ECTS-AP
Akademischer Grad Doktorin/Doktor der technischen Wissenschaften (Dr. techn.)
Niveau der Qualifikation Doctorate (3. Studienzyklus)
ISCED-F 9999 Feld unbekannt
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl C 786 xxx | C 796 700 xxx
Curriculum Informationen zum Curriculum (2009W) *
Voraussetzung Fachlich infrage kommendes Diplom- oder Masterstudium oder Äquivalent
Bewerbung


* Informationen zum Curriculum (2009W)

Die Gesamtfassung des Curriculums spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 Österreichische 
 Notenskala
 Definition
 %-Satz 
      
 1  SEHR GUT:
 Hervorragende Leistung
74,1
= 100%

 2

 GUT:
 Generell gut, einige Fehler
16,7
 3  BEFRIEDIGEND:
 Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
5,7
 4  GENÜGEND:
 Leistung entspricht den Minimalkriterien
3,5
 5  NICHT GENÜGEND:
 Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     
Quelle: Studienjahr 2016/2017
 

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird gemäß § 73 Abs. 3 UG nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Voraussetzung

Fachlich infrage kommendes Diplom- oder Masterstudium an der Universität Innsbruck:


Kriterien zur Feststellung der Gleichwertigkeit:

Die Zulassung zum Doktoratsstudium Technische Wissenschaften erfordert den Abschluss eines fachlich infrage kommenden universitären (Diplom- oder) Masterstudiums. Die Gleichwertigkeit des Abschlusses eines Fachhochschul-Masterstudienganges, eines FH-Diplomstudienganges oder eines fachähnlichen Masterstudienganges muss individuell geprüft werden.

Falls die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können als Auflage Prüfungen festgelegt werden, die während des Doktoratsstudiums abzulegen sind.

Module und Dissertation

Pflichtmodule 
25 ECTS-AP
Dissertation
150 ECTS-AP

Dissertationskonzept 
2,5 ECTS-AP

Wissenschaftliche Methoden und Präsentation 
5 ECTS-AP

Wissenschaftliche Spezialisierung 
2,5 ECTS-AP

Präsentation eigener Forschungsergebnisse 
5 ECTS-AP

Generische Kompetenzen
5 ECTS-AP

Verteidigung der Dissertation (Rigorosum)
5 ECTS-AP

Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Arbeit, die dem Nachweis der Befähigung zur selbstständigen Bewältigung wissenschaftlicher Fragestellungen dient. Das Thema der Dissertation ist einem der an der Fakultät für Technische Wissenschaften vertretenen wissenschaftlichen Fächer zu entnehmen und hat in einem wissenschaftlichen Zusammenhang mit einem der im Curriculum bzw. Studienplan der absolvierten Studienrichtung festgelegten Prüfungsfächer zu stehen.

Die Dissertation kann auch aus mindestens drei inhaltlich oder methodisch in Zusammenhang stehenden Artikeln (peer-reviewed) bestehen, die in anerkannten Fachzeitschriften, welche im Web of Science oder Scopus gelistet sind. Es gelten die im Curriculum genannten Qualitätskriterien.

Die oder der Studierende hat ein Betreuerinnen- bzw. Betreuerteam, das aus mindestens zwei Betreuerinnen oder Betreuern besteht (Dissertationskomitee), vorzuschlagen und daraus eine Person mit Lehrbefugnis (venia docendi) als verantwortliche Hauptbetreuerin oder einen verantwortlichen Hauptbetreuer zu benennen. Es ist zulässig, Betreuerinnen oder Betreuer mit Ausnahme der Hauptbetreuerin oder des Hauptbetreuers aus fachverwandten Bereichen vorzuschlagen. In begründeten Einzelfällen können die Studierenden auch nur eine Betreuerin oder einen Betreuer vorschlagen.

Die oder der Studierende hat das Thema und die Betreuerinnen oder Betreuer der Dissertation dem Studienrechtlichen Organ vor Beginn der Bearbeitung schriftlich bekannt zu geben. Das Thema und die Betreuerinnen oder Betreuer gelten als angenommen, wenn das Studienrechtliche Organ diese innerhalb eines Monats nach Einlangen der Bekanntgabe nicht bescheidmäßig untersagt.


Wahlmodul
5 ECTS-AP

Gemäß Curriculum ist ein Wahlmodul im Umfang von 5 ECTS-AP zu absolvieren.

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Die wachsenden Anforderungen an technisch-ingenieurwissenschaftliche Lösungen sowohl im Bereich der Bau- und Umweltingenieurwissenschaften als auch der Mechatronik hinsichtlich Ökonomie, Ökologie, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Komfort erfordern oftmals neue Lösungsstrategien. Zur Erreichung dieser Ziele vertiefen und erweitern die Studierenden im Doktoratsstudium das in einem facheinschlägigen Masterstudium erworbene Wissen in Speziallehrveranstaltungen und im Selbststudium. Weiters erwerben sie die Kompetenzen, Forschungsarbeiten selbstständig zu planen und durchzuführen, eigene originäre Beiträge zu Forschungsthemen der Ingenieurwissenschaften zu erarbeiten, die erzielten Forschungsergebnisse in internationalen Fachzeitschriften zu veröffentlichen sowie auf nationalen und internationalen Konferenzen zu präsentieren und zu verteidigen. Dabei wird der Abfassung der Dissertation, die dem Nachweis der Befähigung dient, ein wissenschaftliches Problem der Ingenieurwissenschaften auf hohem fachlichem Niveau selbstständig wissenschaftlich korrekt und methodisch einwandfrei zu lösen, ein hoher Stellenwert beigemessen.

Das Studium richtet sich vor allem an AbsolventInnen der Masterstudien Bau- und Umweltingenieurwissenschaften sowie Mechatronik. Das Doktoratsstudium Technische Wissenschaften befähigt die AbsolventInnen insbesondere zur Lösung komplexer Aufgaben der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung der Ingenieurwissenschaften entsprechend den anerkannten wissenschaftlichen Standards.

Erwartete Lernergebnisse

AbsolventInnen sind qualifizierte NachwuchswissenschafterInnen. Sie beherrschen die Methoden, die in der Forschung auf dem entsprechenden Gebiet der Bau- und Umweltingenieurwissenschaften sowie der Mechatronik angewandt werden und sind in der Lage, diese kritisch zu diskutieren, zu analysieren und weiter zu entwickeln.  NachwuchswissenschafterInnen verfügen über die Kompetenz, substantielle Forschungsvorhaben mit wissenschaftlicher Integrität selbständig zu konzipieren und durchzuführen, und sind qualifiziert, diese Prozesse auch wissenschaftstheoretisch zu reflektieren.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

Durch die im Studium erworbenen Schlüsselqualifikationen sind die AbsolventInnen befähigt, ihre Fachkompetenz an sich rasch wandelnde Anforderungen anzupassen und sind deshalb insbesondere für Leitungsaufgaben prädestiniert, sei es im Bereich der Forschung oder im Management großer Unternehmen, im öffentlichen Dienst oder in freiberuflicher Tätigkeit. Darüber hinaus bildet das Doktoratsstudium die Basis für eine wissenschaftliche Karriere an universitären Forschungsinstitutionen.

Informationen

Formulare (bitte elektronisch ausfüllen)

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Technikerstraße 17 Piktogramm barrierefreier Zugang

Studiendekan
assoz. Prof. Mag. Dr. Hans-Peter Schröcker

Informationen für Studierende mit Behinderung