9. Obergurgl-Seminar Festkörperchemie

Vom 27. bis 30. Jänner 2026 fand das 9. Festkörperchemieseminar in Obergurgl statt. Traditionell trafen sich die Arbeitsgruppen Huppertz, Heymann und Reichl aus Innsbruck, die Arbeitsgruppen Schnick und Johrendt aus München sowie die Arbeitsgruppe Suta aus Düsseldorf im Universitätszentrum Obergurgl, um über die aktuellen Entwicklungen der Festkörperchemie und Materialforschung zu diskutieren.
Bei strahlendem Sonnenschein und Kaiserwetter nutzten den Anreisetag bereits einige zum Ski- und Snowboardfahren, bevor es am Dienstagabend mit einem gemeinsamen Abendessen gefolgt von den ersten Vorträgen mit dem offiziellen Programm los ging.
In diversen Vortragsrunden, über die kommenden Tage verteilt, stellten die Doktorand:innen der Arbeitsgruppen Ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. Im Anschluss wurden die Ergebnisse diskutiert und Anregungen aus dem Auditorium dankend angenommen. Dabei spannten die Inhalte der Vorträge ein breites Feld von Boraten und Telluraten über Festkörperionenleitern hin zu Leuchtstoffen auf. Neben der Strukturaufklärung wurden sowohl spektroskopische und weitere analytische Methoden, als auch neue Synthesestrategien vorgestellt. Dabei sind insbesondere die unterschiedlichen Schwerpunkte und Expertisen der einzelnen Arbeitsgruppen ein Garant für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, um aktuelle Herausforderungen zu lösen und neue Ideen für die Zukunft zu entwickeln.
Oft wurden fachliche Vorschläge und Anregungen auch bei den Essenspausen und in der Ski-, Rodel-, und Wanderfreizeit weiter vertieft. Am Donnerstagnachmittag fanden sich dann einzelne Projektgruppen zusammen, um konkret an laufenden Forschungsthemen weiter zu arbeiten.
Das 9. Festkörperchemieseminar Obergurgl hat den jungen Nachwuchswissenschaftler:innen in bewährter Tradition auch in der diesjährigen Ausführung wieder einmal eine exzellente Plattform für die Präsentation ihrer Forschung gegeben. In entspannter Atmosphäre konnten sie diese mit einem ausgewiesenen Fachpublikum diskutieren und so neue Anreize für weitere Arbeiten generieren. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei den Mitarbeiter:innen des Universitätszentrums Obergurgl, die für eine entspannte und familiäre Atmosphäre sorgten! Dank gilt zudem den Organisator:innen Marlies Kerschbaummayr, Assist.-Prof. Dr. Heidi A. Reichl, Dr. Stefan Schwarzmüller und Univ.-Prof. Dr. Hubert Huppertz sowie dem Vizerektorat für Forschung der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung!