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ArtiFEM – Artificial Intelligence | Feminist Theory | Education | Media

Förderung: RMU-Vernetzung in innovativen Projekten
Laufzeit: 1.10.2024 – 30.09.2026 (2 Jahre)
seit 02/2026 ist die Universität Innsbruck, Bereich Medienbildung und Digitale Grundbildung Teil des ArtiFEM-Konsortiums

Abstract

Entwicklungen im Bereich Artificial Intelligence (AI) und deren Folgen beschäftigen derzeit ein interdisziplinäres Forschungsfeld. Es wird diskutiert, dass durch die Nutzung bestimmter Datensätze zum Trainieren selbstlernender Systeme diskriminierende Strukturen aus Vergangenheit und Gegenwart automatisiert reproduziert werden und damit Zukunft formen.

Das Projekt ArtiFEM setzt sich kritisch mit der Perpetuierung von Diskriminierung und Ungleichheit durch AI-Anwendungen auseinander und fragt nach den Implikationen im Hinblick auf Bildungsungleichheiten und gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse und damit für Bildung.

Ziel von ArtiFEM ist der Aufbau eines Netzwerkes zur Erschließung dieses innovativen Forschungsfeldes an der Schnittstelle von AI, Bildung und Feminismus. Im Projekt wird von einem breiten Verständnis von Feminismus – einschließlich queer-feministischer und postkolonialer Perspektiven – ausgegangen. Workshops und gemeinsame Publikationen, in deren Zentrum kollaborative Auseinandersetzungen mit einschlägiger Literatur zu AI im Bildungskontext einerseits und aus dem Bereich feministischer Theorien andererseits stehen, bilden die Basis für das mittelfristige Ziel eines umfassenden Langantrages. So soll im RMU-Verbund eine feministische Lesart von AI-Entwicklungen im Bildungsbereich etabliert werden.

Ansprechpersonen

Projektleitung:

Prof.in Nina Grünberger, Ph.D. (Universität Innsbruck)

Jun.-Prof.in Dr. Julia Koller (JGU Mainz)

Jun.-Prof.in Dr. Lilli Riettiens (JGU Mainz)

Mitarbeitende:

Judith Neuthard 1. Staatsexamen (TU Darmstadt) (Kontakt)

Pia Hornickel (TU Darmstadt)

Marilyn Guevara (JGU Mainz)

Julia Schiep (JGU Mainz)

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