Universität Innsbruck

56. Inns­bru­cker Gen­der Lec­ture mit Sabine Hark (7. Mai 2019)

Wer hat Angst vor Gender Studies? Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten - Sabine Hark, Leiter*in des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Technische Universität Berlin
Kommentar: Paul Scheibelhofer, Institut für Erziehungswissenschaft
Moderation: Tanja Vogler, Doktorandin des DK Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation
in Zusammenarbeit mit dem Doktoratskolleg "Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume - Relationen - Repräsentationen"

Dass die Geschlechterdifferenz nicht auf ein asoziales, ahistorisches Faktum reduziert werden kann, ist eine weithin bekannte und vielfach erforschte Einsicht der multidisziplinären Gender Studies. Diese begreifen Geschlecht und die Geschlechterdifferenz hinsichtlich ihres ontologischen Status, ihrer Relevanz für alle Sphären des Sozialen und hinsichtlich ihrer spezifischen Materialität und Form als ein immer vorläufiges Resultat gesellschaftlicher Praxis und Strukturen. Hierauf zielt der Begriff [Gender]. Der Vortrag geht hiervon ausgehend der Frage nach, welche Akteur_innen in welcher Weise und mit welchen Absichten Gender als Begriff und Konzept ausdrücklich ablehnen, attackieren und zu diffamieren suchen.

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Kurzbiographie:

Sabine Hark, Berlin; Professor*in für Geschlechterforschung an der TU Berlin; Direktorin des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung ZIFG an der TUB.

Mitherausgeberin der Zeitschrift feministische studien. Zeitschrift für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung.

Mitglied des Vorstands von Wir Machen Das (wearedoingit e.V.).

Aktuelle Publikationen:

  • Vermessene Räume, gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken, Berlin 2018 (Hrsg. zusammen mit Johanna Hofbauer);
  • Koalitionen des Überlebens. Queere Bündnispolitiken im 21. Jahrhundert, Göttingen 2017; Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart, Bielefeld 2017 (zusammen mit Paula-Irene Villa).

 

In Zusammenarbeit mit
dem Doktoratskolleg "Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume - Relationen - Repräsentationen"


Archiv Innsbrucker Gender Lectures