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Bachelorstudium Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät

Du möchtest dich mit Metaphysik, Gotteslehre, Anthropologie und Ethik beschäftigen?

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Bewerbungs- und Zulassungsfristen

Das Bachelorstudium der Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät dient einer grundlegenden philosophischen Ausbildung unter besonderer Berücksichtigung der religiösen Grundfragen des Menschen. Die Inhalte werden durch offenes Philosophieren vermittelt, das sich mit zeitgemäßen Themen auseinandersetzt.

Das Studium bietet eine umfassende philosophische Grundausbildung und berücksichtigt gleichermaßen die antike und scholastische Tradition sowie gegenwärtige Positionen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den weltanschaulichen Einstellungen des Menschen und nach den Möglichkeiten und Grenzen philosophischer Gotteserkenntnis.

Bachelor der Philosophie

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis

Zusatzprüfung
Latein

Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0223 Philosophie und Ethik

Studienkennzahl
UC 033 194

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät

FAQ

Neben einem soliden Wissen über die Geschichte der Philosophie und ihre heutigen systematischen Hauptdisziplinen vermittelt das Studium in erster Linie die Fähigkeiten, analytisch zu denken und Texte aus verschiedenen Epochen genau zu lesen, Argumentationsstrukturen zu erkennen und kritisch zu analysieren, eigene Argumente kreativ zu entwickeln, neue Themenfelder auch anhand der einschlägigen Fachliteratur selbstständig zu bearbeiten, komplexe Sachverhalte verständlich zu präsentieren, weiterzufragen und sich nicht einfach mit dargebotenen Lösungen zufrieden zu geben.

Philosophie hat in erster Linie mit Neugierde zu tun, mit dem Wunsch zu verstehen. Als akademisches Studium betrieben, hilft sie, Antworten auf Grundfragen des menschlichen Lebens zu geben, die sich Menschen seit Jahrtausenden stellen. Ein Philosophiestudium fördert selbstständiges und kritisches Denken und ermutigt, sich nicht mit der erstbesten Lösung zufriedenzugeben oder mit derjenigen, die vielleicht gerade Mainstream ist.

Philosophie liefert aber auch Grundlagenwissen für andere Wissenschaften, insofern sie sich mit den Voraussetzungen unseres Erkennens, Denkens und Handelns befasst. Indem sie sich auf den präzisen Gebrauch von Begriffen und logisch stringente Argumentation verpflichtet, trägt sie dazu bei, dass sprachlich bedingte Missverständnisse und Denkfehler ans Licht kommen.

Beispiele philosophischer Fragen sind:

  • Welche Fähigkeiten unterscheiden Personen von anderen Lebewesen?
  • Wie hängen Geist und Körper zusammen?
  • Was ist eine gute Gesellschaft, wie steht individuelles Wohl zum Gemeinwohl?
  • Welche Argumente gibt es für und gegen die Willensfreiheit?
  • Können wir sicheres Wissen erlangen, in den einzelnen Wissenschaften und auch sonst?
  • Welche Grenzen unseres Erkennens gibt es?
  • Welche Rolle spielen Emotionen für unsere Entscheidungen?
  • Gibt es allgemeine Kriterien, Handlungen als gut oder schlecht zu bewerten?
  • Wie sollen wir uns im Hinblick auf die Umwelt und gegenüber Tieren verhalten? Ist es rational, religiös zu sein?

Zu diesen und anderen Fragen hält die Philosophie Antwortvorschläge und hilfreiche Begriffsbildungen aus mehr als zweieinhalb Jahrtausenden bereit, die aber nicht einfach kritiklos wiederholt werden sollten - schon allein deshalb nicht, weil sie sich oft widersprechen. Aber sie sind nützlich, um eigenständig möglichst gut begründete philosophische Stellungnahmen zu entwickeln. Die Fähigkeit und das grundlegende methodische Handwerkszeug dazu vermittelt das Bachelorstudium der Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Absolvent:innen der Philosophie haben im Vergleich etwa zu Absolvent:innen der Ingenieurwissenschaften, der Medizin oder der Pharmazie ein weniger klares Berufsprofil. Sie haben aber eine Vielzahl beruflicher Möglichkeiten, u.a. in folgenden Bereichen: Hochschule, Journalismus, Medien- und Verlagswesen, Bildung und Beratung (Erwachsenenbildung, Fachreferate in Bildungshäusern etc.), gesellschaftspolitischer Bereich, Bibliothekswesen, (in Südtirol) auch Ethik- und Philosophieunterricht an Schulen. 

Was Arbeitgeber:innen an Philosoph:innen schätzen, ist dabei typischerweise die breite Allgemeinbildung, das analytische Denken und die Fähigkeit zu komplexer Betrachtungsweise. Daher ist es durchaus ratsam, bereits während des Studiums Praktika und Zusatzausbildungen zu absolvieren, etwa in lebenden Sprachen, IT-Wesen, o.ä. So verbreitern Sie ihre möglichen späteren Berufsfelder.

Neben dem unabhängigen Einzelstudium sei das Philosophiestudium daher gerade auch als Ergänzungsstudium empfohlen: So zählen wir immer wieder Studierende z.B. der Rechtswissenschaften, der Ökonomie, der Medizin, der Theologie, aber etwa auch Germanist:innen, Historiker:innen, Soziolg:innen und Vertreter:innen anderer Fachbereiche zu unseren Absolvent:innen.


Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Warum Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Innsbruck studieren?

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck bietet viele Möglichkeiten sich mit dem Glauben und den grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen. Hier zu studieren bedeutet im internationalen Austausch Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen zukunftsorientiert und praxisnahe zu erlernen und bietet somit Karrierechancen in diversen Berufsfeldern.

Erfahre in diesem Video weitere Informationen über die Vielfalt des Philosophie Studiums an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Innsbruck.

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Philosophie, Theologie & Religion

Wer Philosophie oder Theologie studieren möchte oder sich für Religionspädagogik, Ethik und Religionsphilosophie interessiert, findet an der Universität Innsbruck mehrere passende Studien.

Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft sind an der Universität Innsbruck in die Forschungsschwerpunkte Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte sowie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (EPoS) eingebunden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis von Religion und Rationalität sowie auf dem interreligiösen Dialog.

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