Am 21.01.2026 fand im Kleinen Hörsaal des Ágnes-Heller-Hauses der Habilvortrag unseres Kollegen Priv. Doz. Dr. Nicola Brocca sowie die Antrittsvorlesung des Translationswissenschaftlers Assoz. Prof. Dr. Aleksandar Trklja statt.
Nach eröffnenden Worten durch die Rektorin Veronika Sexl und der Dekanin der Fakultät für LehrerInnenbildung, Suzanne Kapelari, erläuterte Nicola Brocca in seinem Habilvortrag „Purtroppo non posso venire. Didaktik der linguistischen Pragmatik als Zugang zu gesellschaftlichem Bewusstsein“ die Bedeutung der Pragmatik in der Fremdsprachenforschung. Ausgehend von der Beobachtung, dass diese Kompetenz sowohl in den Unterrichtslehrwerken, im Unterricht selbst und in der Forschung bislang wenig beachtet wurde, zeigte Brocca mit kontrastiven Beispielen aus seiner eigenen Forschung (u.a. zur Höflichkeit bei Absagen), wie Lehrpersonen ihren Schüler:innen eine pragmatische Sensibilität in der Fremdsprache näherbringen können.
Während sich Nicola Brocca mit dem Fremdsprachenlernen aus schulischer Perspektive beschäftigte, teilte Aleksandar Trklja vom Institut für Translationswissenschaften seine Sichtweise auf die „Kognitive Architektur der Translationskompetenz“ bei professionellen Übersetzenden.
Wir gratulieren beiden Geehrten und wünschen ihnen die Möglichkeit, weiterhin innovative „Architekt:innen“ in ihren jeweiligen Forschungsfeldern zu bleiben.


