32. Inns­bru­cker Gen­der Lec­ture mit Luze­nir Cai­xeta (10. Okto­ber 2013)

Migration und Subversion. Überlegungen anhand der Erfahrungen einer Migrantinnen-Selbstorganisation - Luzenir Caixeta, Philosophin, maiz [Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen]
Kommentar: Oscar Thomas-Olalde, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck
Moderation: Elisabeth Grabner-Niel ( Büro für Gleichstellung und Gender Studies)

In diesem Vortrag werden Gender und Migration in ihren Verschränkungen und Zusammenhängen analysiert. Dabei kommen u.a. die Erfahrungen von Migrantinnenselbstorganisationen zur Sprache. Es wird sichtbar, welche politischen und strukturellen Rahmenbedingungen Migrant_innen in Österreich vorfinden und welche Auswirkungen diese auf ihre Lebensrealitäten haben. Es zeigt sich dabei die Unzulänglichkeit des heteronormativen Rahmens und seiner binären Geschlechtervorstellungen. Die subversiven Praxen, die im Zuge der Migration entwickelt werden (können), stehen im Zentrum der Ausführungen.

 

Kurzbiographie:

Luzenir Caixeta, Dr., Studium der Philosophie und Befreiungstheologie in Brasilien, Sozialethik in Österreich, Mitbegründerin von maiz (Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen in Linz) und dort tätig in den Bereichen Gesundheitsprävention, Beratung und Bildung für Migrantinnen in der Sexarbeit, freie Autorin und Lehrende an verschiedenen Universitäten.


Archiv der Innsbrucker Gender Lectures

Die Innsbrucker Gender Lectures gibt es bereits seit 2009 und davon wurden die meisten aufgezeichnet. Im Archiv können sie nachgehört werden.

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