Gast­vor­trag Melinka Karrer

2. Juni, 12:00-13:30
Hör­saal 5¾, , GEIWI (Inn­rain 52e, 6020 Inns­bruck)

Melinka Karrer: "Gloria Anzaldúa Die Sprache(n) der Mestiza: Zwischen Widerspenstigkeit und Unterdrückung"

Verhandelt wird in diesem Vortrag die spezifische Rolle der Sprachform der Chicana Autorin Gloria Evangelina Anzaldúa (1942-2004), die durch die Sprache hindurch das Gewaltregime an der mexikanischen Grenze ausdrückt. Ziel ist, die Beschädigung von Sprache überhaupt darzulegen, die Melancholie der Amerikas zu kontextualisieren und aus diesen Überlegungen heraus das Aufblitzen von Widerstandspraktiken zu (be-)greifen.

Melinka Karrer ist Doktorandin am Institut für Philosophie der Universität Innsbruck und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit dem Konzept der negativen Subjektivierung in der Figur der Mestiza. Kunst und im Speziellen literarische Texte bieten dabei die Reibungsfläche ihrer Reflexionen. Als freiberufliche Autorin bewegt sie sich zwischen Lyrik, multimedialen (Video- und Audio-)Installationen und performativen Formaten.

 


Kassette

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