Masterstudium Physik
Du möchtest Antworten auf Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft entwickeln?
Alle Bereiche der Spitzentechnologie in unserer modernen Gesellschaft sind auf der Physik aufgebaut. Ein tiefes Verständnis der natürlichen physikalischen Prozesse zusammen mit dem Streben nach Wissen bilden die Grundlage für zahlreiche Anwendungen: Computer, Satelliten, GPS-Navigation, Laser, moderne Bildgebung in der Medizin und das Internet sind ein direktes Ergebnis der physikalischen Grundlagenforschung.
Die Physik liefert und entwickelt Antworten auf viele Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft, wie z.B. Klima, Umwelt und Energie, aber auch auf fundamentale Themen wie die Entstehung des Universums oder die wundersame Welt der Quanten.
Master of Science
Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Englisch
Voraussetzung
Bachelorabschluss/Äquivalenter Abschluss
und Sprachnachweis
Fakultät
Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik
Niveau der Qualifikation
Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7
ISCED-F
0533 Physik
Studienkennzahl
UC 066 876
Alle StudienStudienberatungWahlpaketErweiterungPhysik studieren
FAQ
Die Absolvent:innen verfügen über hoch spezialisierte Kenntnisse in einem der Vertiefungen (Quantenwissenschaften, Quantum Engineering, Ionen- und angewandte Physik, Vielteilchenphysik, Computational Physics oder Astro- und Teilchenphysik. Sie sind in der Lage, ihre Kompetenz im Bereich ihres gewählten Schwerpunktes durch das wissenschaftlich korrekte Formulieren und Untermauern von Argumenten und das innovative Lösen von Problemen zu demonstrieren.
Das Masterstudium Physik bereitet auf eine hochqualifizierte Tätigkeit in Industrie und Forschung sowie auf das Doktoratsstudium der Physik vor. Es vertieft und erweitert die Fähigkeiten und Grundkenntnisse aus der Physik, die im Bachelorstudium Physik erworben wurden, und vertieft vor allem die Fähigkeiten zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten.
Im Rahmen der forschungsgeleiteten Lehre wird eine Vertiefung in sechs verschiedene Richtungen angeboten:
- Quantenwissenschaften
- Quantum Engineering,
- Ionen- und angewandte Physik,
- Vielteilchenphysik,
- Computational Physics, sowie
- Astro- und Teilchenphysik.
Weitere Informationen zu den Spezialisierungen
Diese Schwerpunkte können durch ein vielfältiges Wahlangebot vertieft werden. Das Studium wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen. Die Masterarbeit wird als Forschungsarbeit in einem der genannten Teilgebiete der Physik, eingebunden in eine der etwa 30 Arbeitsgruppen, erstellt.
Absolvent:innen des Masterstudiums Physik sind sehr gefragt im ganzen Bereich der Naturwissenschaft und Technik, sowohl in der Industrie als auch in der Forschung. Besonders die Fähigkeit zur Problemlösung und die Fähigkeit zur selbstständigen Durchführung von Projekten zeichnet sie für ein sehr weites Spektrum von Berufsfeldern aus Wissenschaft und Technik aus. Darüber hinaus sind diese Fähigkeiten auch in anderen Tätigkeiten (etwa Projektleitung, Consulting und Bankenwesen) sehr gefragt.
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen
Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Warum Physik in Innsbruck studieren?
„Wolltest du schon immer wissen, wie die Natur funktioniert? Studiere Physik in Innsbruck, um zu verstehen, was hinter scheinbar alltäglichen Phänomenen steckt!“
- Tobias Laser
„Du lernst komplexe Zusammenhänge zu erkennen und herausfordernde Problemstellungen zu lösen.“
- Tracy Northup
„Profitiere von herausragender Forschung in einem internationalen Umfeld.“
- Arfor Houwman
Warum Physik studieren?
Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Physik in Innsbruck zu studieren.
Curriculum
Aus der Praxis
Säure-Base-Reaktion im Rückwärtsgang
Auf Oberflächen von Meersalz-Aerosolen laufen Protonenübertragungen ab, die Säuren freisetzen. Überraschend können dabei schwache organische Säuren Chlorid-Ionen protonieren und Chlorwasserstoff bilden – im Widerspruch zur herrschenden Lehrmeinung. Eine Studie von Innsbrucker Forschenden um Martin Beyer gemeinsam mit der City University Hong Kong zeigt, dass eine vollständig trockene Salzumgebung die Reaktionsrichtung umkehren kann.
Sonnenschirm hilft bei der Suche nach einer zweiten Erde
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Stefan Kimeswenger, Astrophysiker an der Universität Innsbruck, hat einen neuen Ansatz getestet, um erdähnliche Exoplaneten zu untersuchen. Dabei soll ein großes, erdbasiertes Teleskop mit einem im Weltraum kreisenden „Sonnenschirm“ kombiniert werden.
Fehlersuche im Quantenrechner
Forschende der Universität Innsbruck haben mit Partnern aus Sydney und Waterloo eine neue Diagnosemethode für Quantencomputer vorgestellt. Sie macht Fehler in einzelnen Quantenbits während logischen Rechenschritten sichtbar und bewertet sie. Demonstriert wurde die neue Methode auf einem Ionenfallen‑Quantenprozessor in Innsbruck. Mit ihr lassen sich kritische Fehlerquellen identifizieren – ein Schlüssel, um robustere, fehlertolerante Quantenprozessoren zu entwickeln.
Suprafestkörper aus Laserlicht erzeugt
Manuele Landini von der Universität Innsbruck hat zusammen mit einem internationalen Team unter der Leitung von Forschern am CNR Nanotec in Lecce, Italien, die Entstehung von suprafester Materie in einem photonischen Polariton-Kondensat nachgewiesen. Die in Nature veröffentlicht Arbeit eröffnet neue Möglichkeiten zur Erforschung von Suprafestigkeit jenseits ultrakalter atomarer Systeme.
Ähnliche Studien
Architektur (Master)
Im Masterstudium Architektur können sich Studierende individuell und interdisziplinär vertiefen und sich gezielt auf den Einstieg in das vielseitige Berufsleben vorbereiten. Die Studierenden entwickeln kreative und integrative Arbeitsweisen, die den zukünftigen gestalterischen, technologischen, soziokulturellen und ökologischen Anforderungen gerecht werden.
Informatik (Master)
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Studierende des Masterstudiums Informatik erweitern ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse der Informationsverarbeitung. Sie werden befähigt, zur Forschung beizutragen und neue Technologien zu erfinden.
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Als universelle Sprache bildet die Mathematik das gemeinsame Fundament insbesondere der Natur- und Ingenieurwissenschaften. Mit Mathematik werden etwa Naturphänomene modelliert und technische Probleme formuliert.
Lösungen für sowohl inner- als auch außermathematische Probleme zu entwickeln, gehört zu den Kernaufgaben der Mathematik. Im Rahmen der Digitalisierung stellt die Mathematik einen wesentlichen Baustein für zukunftsweisende Berufsfelder dar.
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Studierende des Masterstudiums Software Engineering erweitern ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu Spezifikation, Implementierung und Betrieb von Softwaresystemen und -infrastrukturen der nächsten Generation.
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Zusätzlich werden Kenntnisse in baubetrieblichen Fragen sowie über Abläufe in der Projektsteuerung und -entwicklung vermittelt.
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Unsere moderne Welt kann auf Elektrotechnik nicht verzichten, sie wird benötigt, um Aufgaben in zentralen Bereichen wie der Energieversorgung, der Kommunikation als auch im Gesundheitswesen zu lösen.
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Das Masterstudium Umweltingenieurwissenschaften vermittelt eine vertiefte Ausbildung in den Bereichen Umwelttechnik, Verkehrssysteme, Geotechnik, Wasserbau, Vermessungswesen und energieeffiziente Gebäude.

