ao. Univ.-Prof. Dr. Klaus Zerinschek

ao. Univ.-Prof. Dr. Klaus Zerinschek

 

 

 

 

  

Wir trauern um a.o. Univ.-Prof. Dr. Klaus Zerinschek, der am 16. Februar 2019 verstorben ist.

Klaus Zerinschek hat das Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft mit aufgebaut und jahrzehntelang geprägt. In Innsbruck und an vielen anderen Orten im In- und Ausland leben und arbeiten Absolvent*innen der Vergleichenden Literaturwissenschaft, die er mit seinem enzyklopädischen komparatistischen Wissen, seiner Menschlichkeit, seiner Achtsamkeit, seiner kritischen Perspektive und seinem gesellschaftspolitischen Engagement geprägt hat und die das bei und von ihm Erfahrene und Gelernte auf ihre Weise weitertragen. Klaus Zerinscheks zentrales Forschungsgebiet war die Verbindung von Literatur zu Film, Tanz, Architektur, Fotografie, Musik und anderen Künsten; seine besondere Liebe galt dabei der Oper.

Wir danken ihm aus ganzem Herzen und vermissen ihn.

 

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Eine Publikation zu Ehren von Klaus Zerinschek erschien im Jahr 2013 bei innsbruck university press: Intermedialität in der Komparatistik. Eine Bestandsaufnahme. Hg. von Dunja Brötz, Beate Eder-Jordan und Martin Fritz. Open Access: https://www.oapen.org/search?identifier=501344

 

Forschungsschwerpunkte

Literatur und andere Künste / Intermedialität

  • Literatur und Musik
  • Opernlibretto
  • Jazz/Popular Culture
  • Tanz/Ballett
  • Fotografie
  • Bildende Künste/Malerei

Fragen zu Kunst und Gesellschaft
Theorie und Methodik der Vergleichenden Literaturwissenschaft

Seit 1978 Lehre, Forschung, Vortragstätigkeit und Publikationen in diesen Bereichen.

Curriculum

 

  • Geboren 21. Dezember 1946 in Innsbruck

  • Nach der Matura Lehramtsstudium (Deutsch und Geschichte) in Innsbruck

  • Probejahr an einem Gymnasium

  • Doktoratsstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Innsbruck (Germanistik, Anglistik/Amerikanistik)

  • Studienaufenthalte in München und London, Promotion 1981 (über J.M.R. Lenz und das moderne Musiktheater)

  • Mehrere Forschungsaufenthalte in London und den USA (Bloomington, Berkeley, Ann Arbor, New York).

  • Seit 1972 am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft tätig, Mitarbeit am Aufbau und der Organisation des Instituts sowie Mitarbeit bei Rundfunk und Presse

  • 1990 Habilitation (Paradigmen zur Untersuchung der Opernlibrettos)

  • 1999-2000 Institutsvorstand des Instituts für vergleichende Literaturwissenschaft

  • 2000-Februar 2009 Stellvertretender Institutsvorstand des Instituts für Sprachen und Literaturen

  • Antritt des Ruhestandes am 1. März 2009 

  • † 16. Februar 2019 in Innsbruck

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