Leitbild

Das Institut für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck orientiert sich in seinem Leitbild an vier Zielen:


Das erste Ziel ist das Streben nach Exzellenz in der akademischen Forschung und Lehre. 

Nachdem sich die internationale Publikationskultur der Politikwissenschaft zusehends in Richtung der Veröffentlichung von Beiträgen in Fachzeitschriften entwickelt, ist auch das Institut bestrebt, Publikation in Fachzeitschriften zu forcieren. Besonderer Wert wird hierbei auf Veröffentlichungen in Fachzeitschrift mit anonymisierten Begutachtungsverfahren (double-blind peer-review) und freiem Zugang zu den Artikeln (open access) gelegt. Wie Zeitschriften-Publikationen, die einem Begutachtungsverfahren unterzogen wurden, erfüllen aber auch monographische Publikationen bei hochwertigen Fachverlagen die Kriterien akademischer Exzellenz.

Die akademische Lehre hat neben der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses vor allem auch eine wissenschaftlich-fundierte Bildung für den nicht-wissenschaftlichen Arbeitsmarkt zum Ziel. Aus diesem Grund achtet das Institut auf ein ausgewogenes Verhältnis an wissenschaftlichen und Praxis-relevanten Inhalten in den Lehrveranstaltungen der politikwissenschaftlichen Curricula. Zudem ist das Institut bestrebt, die Verwendung von neuen Medien und Lerntechnologien voranzutreiben und durch Evaluationen der Lehrveranstaltungen laufend die Qualität der akademischen Lehre zu überprüfen und zu verbessern.

Die Grundlage akademischer Exzellenz ist das Arbeiten im Einklang mit den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis sowie das Vermitteln dieser Regeln an die Studierenden. Die Mitglieder des Instituts orientieren sich in ihrer akademischen Forschung und Lehre an den entsprechenden Richtlinien der Universität Innsbruck sowie den Richtlinien der Österreichischen Agentur für Wissenschaftliche Integrität.

 

Das zweite Ziel ist die längerfristige Bewahrung des Pluralismus in Forschung und Lehre. 

Das Institut hat sich in den vergangenen Jahren in den Forschungs- und Lehrinhalten stetig internationalisiert. Gleichzeitig ist die Forschung und Lehre zu nationaler und regionaler Politik ein wesentliches Element in dessen Profil. So gehört die Analyse des politischen Systems Österreichs, des Föderalismus und der Politik auf Ebene der subnationalen Gebietskörperschaften sowie regionaler, grenzüberschreitender Integration zu den Kernbereichen des Instituts in Forschung und Lehre. Auch das Neben- und Miteinander von empirisch-analytischer, theoretischer, policy-orientierter und normativer Wissenschaft tragen maßgeblich zum Profil des Instituts bei. Dieser Pluralismus leistet nicht zuletzt einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen des Instituts auf dem nicht-akademischen Arbeitsmarkt.

 

Das dritte Ziel ist die Stärkung der Integration in das Schwerpunktsystem der Universität Innsbruck.

Eine Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts haben sich seit der Einführung des Schwerpunktsystems an den Forschungsschwerpunkten, -plattformen und –zentren der Universität Innsbruck beteiligt. In diesem Zusammenhang sei etwa auf die Forschungszentren Spheres of Governance und Föderalismus, die Forschungsplattformen Organizations & Society und Geschlechterforschung sowie den Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte verwiesen. Das Institut möchte diese Integration in das Schwerpunktsystem in den kommenden Jahren weiter stärken.

 

Das vierte Ziel ist die Erhöhung des Transfers politikwissenschaftlicher Forschung in die Gesellschaft sowie in die Staats-, Parlaments- und Verwaltungspraxis.

Gerade in einer Zeit, in der die Legitimität wissenschaftlicher Expertise angezweifelt wird und die grundlegenden Prinzipien der Demokratie und Rechtstaatlichkeit herausgefordert werden, muss das Institut die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnis in den außeruniversitären Raum entschlossen und nachhaltig verfolgen. Dieser Transfer kann und soll in unterschiedlichen Formen wie Beiträgen in traditionellen und neuen Medien, der Mitwirkung an der Weiterbildung von Verwaltungs-, Regierungs- und Parlamentsangestellten, der Beratung politischer EntscheidungsträgerInnen oder Maßnahmen im Bereich der Politischen Bildung erfolgen.

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