Förderungen

Aktuelle Ausschreibung

Förderansuchen für das erste Halbjahr 2018 können bis zum 30. November 2017 gestellt werden. Bevorzugt gefördert werden Verbundforschungsleistungen sowie Aktivitäten, die aus den Forschungsfeldern und Laboratorien des Forschungsschwerpunkts hervorgehen. Anträge sind digital an den Forschungsschwerpunkt zu richten (fsp-kultur@uibk.ac.at), das dafür erforderliche Formular finden Sie hier. Die Vergabe der Förderungen orientiert sich an den unten stehenden Förderrichtlinien.

Allgemeine Förderrichtlinien

Der Forschungsschwerpunkt fördert Aktivitäten, die aus seinen Forschungsfeldern, Laboratorien und Forschungszentren hervorgehen. Gefördert werden inter- oder transdisziplinäre Vorhaben, die an der Schnittstelle zweier oder mehrerer Fächer angesiedelt sind und von mindestens zwei Mitgliedern des Forschungsschwerpunkts getragen werden. Bevorzugt werden international sichtbare Projekte, vorbereitende Arbeiten für Drittmittelanträge sowie prospektive Vernetzungsaktivitäten innerhalb des Forschungsschwerpunkts. Veranstaltungen sollten in Innsbruck oder Umgebung abgehalten werden. Übersetzungsleistungen und Drucklegungen können nicht subventioniert werden.

Gefördert werden im Zusammenhang mit dem Forschungsschwerpunkt stehende

  • Workshops (eintägige Veranstaltungen),
  • Tagungen/Kongresse (mehrtägige Veranstaltungen u.a. mit externen Vortragenden),
  • transfer- bzw. anwendungsorientierte Projekte.

Nicht übernommen werden

  • Stipendien,
  • Forschungsaufenthalte (hierfür verweisen wir auf das Forschungsstipendium),
  • bereits abgeschlossene Projekte sowie
  • Aktivitäten ohne erkennbaren inhaltlichen und personellen Bezug zum Forschungsschwerpunkt.

Nach Maßgabe der verfügbaren Mittel orientiert sich die Höhe der zuerkannten Fördergelder an den eingangs genannten Kriterien. Förderungen für Workshops und vergleichbare Aktivitäten betragen maximal 800 € und für Tagungen/Kongresse maximal 2.000 €.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Zuerkannte Fördergelder sind bis Anfang Dezember eines Jahres abzurufen; andernfalls ist ein neuerlicher Antrag im Folgejahr zu stellen. Im Fall einer Förderzusage bitten wir darum, auf den Forschungsschwerpunkt zu verweisen, dessen Logo auf Drucksachen und/oder in digitalen Formaten zu verwenden sowie die geförderte(n) Aktivität(en) in der Forschungsleistungsdokumentation dem Forschungsschwerpunkt zuzuweisen.

Zur Abwicklung von bewilligten Förderungen beachten Sie bitte unser Merkblatt.

Forschungsstipendium

Der Forschungsschwerpunkt schreibt jährlich mit Unterstützung des International Relations Office der Universität Innsbruck drei Forschungsstipendien aus, die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt in Innsbruck ermöglichen. Das Forschungsstipendium 2018, dessen Ausschreibung mittlerweile ausgelaufen ist, wird an eine Workshop zum Thema „Differenz und Superdiversität“ gekoppelt sein.

Zu den bisherigen Forschungsstipendiatinnen und Forschungsstipendiaten 

Forschungsstipendium 2016/2017

In Verbindung mit dem Workshop „Erzählen zwischen Fakt und Fiktion

  • Mario Huber (Universität Graz)
    „Von gefühltem Unbehagen bis zur juristischen Krise: Erzählen zwischen Faktualem und Fiktion in der Weimarer Republik“
  • David Schmiedel (Universität Magdeburg)
    „Analysing Beliefs Religion And Hallowing Attributions in Modern Society“
  • Franziska Stürmer (Universität Würzburg)
    „Transkulturelle Identitätskonstruktion im Familienroman der Gegenwart“

Forschungsstipendium 2015/2016

In Verbindung mit dem Workshop „Nun sag, wie hast du’s mit der Theorie?

  • Nora Bischoff (Freie Universität Berlin)
    „‚Mein sehnen war ganz for anders.‘ – Wanderschaft als alternativer Lebensentwurf im 20. Jahrhundert?“
  • Katharina Kreuzpaintner (Humboldt-Universität zu Berlin)
    „‚Ideologie der Ideologiefreiheit‘. Theoriebildung von der Germanistik zur Medienwissenschaft am Beispiel des Deutschen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 1960–1990“
  • Eva-Maria Müller (GCSC Gießen)
    „Othering Mountains: Postcolonial Perspectives on Literatures of the Canadian Rockies and the Austrian Alps“

Forschungsstipendium 2014

  • Edith Lupprich (Universidad Nacional de Tucumán)
    „Nation, Stereotyp und Macht in zeitgenössischen Diskursen zwischen Argentinien, Deutschland und Österreich“
  • Mateusz Orszulak (Ludwig-Maximilians-Universität München)
    „Representations of the Ottoman Turks – the Question of Cultural Identity in Travel Accounts of the Sixteenth Century: Italy and the Habsburg Empire in the Context of Early Modern Globalization“
  • Franka Schneider (Humboldt-Universität zu Berlin)
    „Urbane Folklore. Volkskunde als Wissensgeschichte des Populären? Das Beispiel Tracht in Berlin 1889–1945“

Forschungsstipendium 2013

  • Fabio Guidali (Università degli Studi di Milano)
    „Intellektuelle Vereine, interkulturelle Wahrnehmungen und die Konstruktion einer europäischen Identität am Beispiel der Société européene de culture und der Zeitschrift ‚Comprendre‘ (1950–1960)“
  • Mirjam Neusius (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
    „Die deutsche Kultur im Widerstreit der Interessen im Mailand der Restauration (1815–1830)“

Forschungsstipendium 2012

  • Katherine Roy (University of Liverpool)
    „1001 Retellings: Emily Ruete’s Memoiren einer arabischen Prinzessin in a literary context“
  • François Dupuy (Universität Cheikh Anta Diop Dakar)
    „Interkulturelle Vermittlung zwischen dem gegenwärtigen Afrika und Europa. Schwerpunkt: literarische Übersetzung“

Forschungsstipendium 2011

  • Nadja Thoma (Ludwig-Maximilians-Universität München)
    „Zugehörigkeitskonstruktionen Jugendlicher und deren sprachliche Implikationen am Beispiel der Rezeption des deutschsprachigen islamischen Rappers Ammar114 in Youtube“
  • Paul Bauer (Karls-Universität Prag)
    „Territory and social memory in western Bohemian Borderlands after 1990. The post socialist management of tangible and intangible heritage of czechoslovakian German“