Förderungen

FSP-Publikationsfonds

Gefördert wird die verlagsmäßige Drucklegung von Monografien, Sammelbänden und Editionen, insbesondere von Qualifikationsschriften (herausragende MA-Arbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften), die an der Universität Innsbruck entstanden sind und bis Ende 2019 erscheinen.

Die Druckkosten werden nach Maßgabe der verfügbaren Mittel mit einem Zuschuss in der Höhe von bis zu € 1.000.- gefördert.

Vergabebedingungen und Antragsunterlagen

  1. Gefördert werden an der Universität Innsbruck entstandene Publikationsvorhaben aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie aus den Theologischen Fächern, die von mindestens einem Mitglied des Forschungsschwerpunkts (FSP) „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ initiiert und getragen werden (Informationen zur FSP-Mitgliedschaft unter fsp-kultur@uibk.ac.at).
  2. Besonders gefördert werden Drucklegungen von Qualifikationsschriften, Publikationsvorhaben mit interdisziplinären Zugängen, Vorhaben mit einer Open-Access-Strategie (grün oder gold) sowie Publikationsvorhaben, die einem peer-review-Verfahren unterzogen werden.
  3. Einzureichen sind
    (a) eine Darstellung des Themas des Publikationsvorhabens im Umfang von etwa einer Seite
    (b) Nennung des geplanten Zeitpunkts der Veröffentlichung (spätestens 31.12.2019)
    (c) das vorläufige Inhaltsverzeichnis des Publikationsvorhabens
    (d) bei Qualifikationsschriften: sämtliche Gutachten bzw. eine Stellungnahme einer Betreuungsperson
    (e) eine vollständige Kostenaufstellung des Publikationsvorhabens
    (f) eine Übersicht sonstiger gewährter oder beantragter Förderungen.
  4. Förderungen werden gegen Vorlage eines Belegexemplars und einer Originalrechnung direkt an den Rechnungsleger ausgezahlt. Der Förderanspruch verfällt sechs Monate nach dem im Antrag genannten Veröffentlichungsdatum.
  5. Mit der Annahme der Förderung ist die Verpflichtung verbunden, in der Titelei der geförderten Publikation auf den Fördergeber in folgender Form hinzuweisen: „[Gefördert durch den] Forschungsschwerpunkt ‚Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte‘ der [Leopold-Franzens-]Universität Innsbruck“.

Anträge können ab sofort bis spätestens 30.09.2018 eingereicht werden. Die Anträge werden im Kreis des FSP-Beirats einer fachlichen Begutachtung unterzogen.

Anträge mit den erforderlichen Beilagen im pdf-Format sind durch die/den zuständige/n Projektdatenbankbeauftragte/n des jeweiligen Instituts in die Projektdatenbank einzutragen. Gleichzeitig senden Sie bitte Ihren Antrag per E-Mail an fsp-kultur@uibk.ac.at.

Die Richtlinien sowie Informationen für die/den Projektdatenbankbeauftragte/n finden Sie hier .

FSP-Veranstaltungsförderung

Derzeit sind keine Förderungen ausgeschrieben.

Allgemeine Förderrichtlinien

Der Forschungsschwerpunkt fördert Aktivitäten, die aus seinen Forschungsfeldern, Laboratorien und Forschungszentren hervorgehen. Gefördert werden inter- oder transdisziplinäre Vorhaben, die an der Schnittstelle zweier oder mehrerer Fächer angesiedelt sind und von mindestens zwei Mitgliedern des Forschungsschwerpunkts getragen werden. Bevorzugt werden international sichtbare Projekte, vorbereitende Arbeiten für Drittmittelanträge sowie prospektive Vernetzungsaktivitäten innerhalb des Forschungsschwerpunkts. Veranstaltungen sollten in Innsbruck oder Umgebung abgehalten werden. Übersetzungsleistungen und Drucklegungen können nicht subventioniert werden.

Gefördert werden im Zusammenhang mit dem Forschungsschwerpunkt stehende

  • Workshops (eintägige Veranstaltungen),
  • Tagungen/Kongresse (mehrtägige Veranstaltungen u.a. mit externen Vortragenden),
  • transfer- bzw. anwendungsorientierte Projekte.

Nicht übernommen werden

  • Stipendien,
  • Forschungsaufenthalte (hierfür verweisen wir auf das Forschungsstipendium),
  • bereits abgeschlossene Projekte sowie
  • Aktivitäten ohne erkennbaren inhaltlichen und personellen Bezug zum Forschungsschwerpunkt.

Nach Maßgabe der verfügbaren Mittel orientiert sich die Höhe der zuerkannten Fördergelder an den eingangs genannten Kriterien. Förderungen für Workshops und vergleichbare Aktivitäten betragen maximal 800 € und für Tagungen/Kongresse maximal 2.000 €.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Zuerkannte Fördergelder sind bis Anfang Dezember eines Jahres abzurufen; andernfalls ist ein neuerlicher Antrag im Folgejahr zu stellen. Im Fall einer Förderzusage bitten wir darum, auf den Forschungsschwerpunkt zu verweisen, dessen Logo auf Drucksachen und/oder in digitalen Formaten zu verwenden sowie die geförderte(n) Aktivität(en) in der Forschungsleistungsdokumentation dem Forschungsschwerpunkt zuzuweisen.

Zur Abwicklung von bewilligten Förderungen beachten Sie bitte unser Merkblatt.

FSP-Forschungsstipendien

Der Forschungsschwerpunkt schreibt jährlich mit Unterstützung des International Relations Office der Universität Innsbruck drei Forschungsstipendien aus, die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt in Innsbruck ermöglichen.

Zu den bisherigen Forschungsstipendiatinnen und Forschungsstipendiaten 

Forschungsstipendium 2017/2018

In Verbindung mit dem Workshop „Superdiversity and Transnational Capital: Current Debates and Tendencies in Migration Research“

  • Marlene Gärtner (Universität Konstanz)
    „Narrating migration at home and abroad. Global power dynamics and their master narratives in Cameroon and the Cameroonian diaspora“
  • Miriam Gutekunst (Ludwig-Maximilians-Universität München)
    „Das Regieren der Migration durch Heirat. Aushandlungen, Konflikte und transversale Bewegungen an Europas Grenzen“
  • Dillon Newton (University of Salford)
    „Migration, Capital and Belonging: A Narrative Exploration of Longsight, Manchester“
  • Tanja Višić (Max-Weber-Kolleg Erfurt/Ludwig-Maximilians-Universität München)
    „Ethnography of living arrangements, informal work and the transnational care: Experiences of domestic workers from the former Yugoslavia in Germany“

Forschungsstipendium 2016/2017

In Verbindung mit dem Workshop „Erzählen zwischen Fakt und Fiktion

  • Mario Huber (Universität Graz)
    „Von gefühltem Unbehagen bis zur juristischen Krise: Erzählen zwischen Faktualem und Fiktion in der Weimarer Republik“
  • David Schmiedel (Universität Magdeburg)
    „Analysing Beliefs Religion And Hallowing Attributions in Modern Society“
  • Franziska Stürmer (Universität Würzburg)
    „Transkulturelle Identitätskonstruktion im Familienroman der Gegenwart“

Forschungsstipendium 2015/2016

In Verbindung mit dem Workshop „Nun sag, wie hast du’s mit der Theorie?

  • Nora Bischoff (Freie Universität Berlin)
    „‚Mein sehnen war ganz for anders.‘ – Wanderschaft als alternativer Lebensentwurf im 20. Jahrhundert?“
  • Katharina Kreuzpaintner (Humboldt-Universität zu Berlin)
    „‚Ideologie der Ideologiefreiheit‘. Theoriebildung von der Germanistik zur Medienwissenschaft am Beispiel des Deutschen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 1960–1990“
  • Eva-Maria Müller (GCSC Gießen)
    „Othering Mountains: Postcolonial Perspectives on Literatures of the Canadian Rockies and the Austrian Alps“

Forschungsstipendium 2014

  • Edith Lupprich (Universidad Nacional de Tucumán)
    „Nation, Stereotyp und Macht in zeitgenössischen Diskursen zwischen Argentinien, Deutschland und Österreich“
  • Mateusz Orszulak (Ludwig-Maximilians-Universität München)
    „Representations of the Ottoman Turks – the Question of Cultural Identity in Travel Accounts of the Sixteenth Century: Italy and the Habsburg Empire in the Context of Early Modern Globalization“
  • Franka Schneider (Humboldt-Universität zu Berlin)
    „Urbane Folklore. Volkskunde als Wissensgeschichte des Populären? Das Beispiel Tracht in Berlin 1889–1945“

Forschungsstipendium 2013

  • Fabio Guidali (Università degli Studi di Milano)
    „Intellektuelle Vereine, interkulturelle Wahrnehmungen und die Konstruktion einer europäischen Identität am Beispiel der Société européene de culture und der Zeitschrift ‚Comprendre‘ (1950–1960)“
  • Mirjam Neusius (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
    „Die deutsche Kultur im Widerstreit der Interessen im Mailand der Restauration (1815–1830)“

Forschungsstipendium 2012

  • Katherine Roy (University of Liverpool)
    „1001 Retellings: Emily Ruete’s Memoiren einer arabischen Prinzessin in a literary context“
  • François Dupuy (Universität Cheikh Anta Diop Dakar)
    „Interkulturelle Vermittlung zwischen dem gegenwärtigen Afrika und Europa. Schwerpunkt: literarische Übersetzung“

Forschungsstipendium 2011

  • Nadja Thoma (Ludwig-Maximilians-Universität München)
    „Zugehörigkeitskonstruktionen Jugendlicher und deren sprachliche Implikationen am Beispiel der Rezeption des deutschsprachigen islamischen Rappers Ammar114 in Youtube“
  • Paul Bauer (Karls-Universität Prag)
    „Territory and social memory in western Bohemian Borderlands after 1990. The post socialist management of tangible and intangible heritage of czechoslovakian German“