Nachhaltigkeitsbericht 2025
Vorwort
Liebe Mitarbeiter:innen, liebe Studierende, liebe Leser:innen,
Nachhaltigkeit ist mehr als ein Schlagwort. Sie ist Haltung, Verantwortung und Verpflichtung zugleich – gegenüber unserer Umwelt, unseren Mitmenschen und kommenden Generationen. Als Universität tragen wir eine besondere Verantwortung; wir sind nicht nur ein Ort des Lernens und der Forschung, sondern auch ein Ort, an dem Zukunft entsteht und gestaltet wird.
Die Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie, soziale Anliegen und Kultur – bilden eine Basis der Universität Innsbruck für Lehre, Forschung, Infrastruktur und den Lehr- und Forschungsbetrieb. Damit wirken wir weit in die Gesellschaft hinein.
Die Universität Innsbruck setzt sich das Ziel, Nachhaltigkeit als zentrales Prinzip und ethische Leitlinie in allen Tätigkeitsfeldern zu verankern. Das erfordert Konsequenz, Transparenz und Zusammenarbeit, um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden.
Vor kurzem habe ich im Rektorat die Zuständigkeit für das Thema Nachhaltigkeit übernommen. Dieser Schritt unterstreicht die Schlüsselrolle des Themas und hat zum Ziel, die Kommunikation zu optimieren, die verschiedenen Bereiche besser zu bündeln und sichtbar zu machen. Der zweite Nachhaltigkeitsbericht der Universität zeigt die enge Verflechtung von ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Nachhaltigkeit im Wirken der Universität Innsbruck. Er macht bestehende Initiativen und geplante Vorhaben im vielfältigen Nachhaltigkeitsbereich sichtbar – von Energieeffizienzmaßnahmen über inklusive Campusstrukturen und nachhaltige Beschaffung hin zur Integration von Nachhaltigkeit in Curricula und interdisziplinärer Forschung.
Technische, organisatorische und soziale Dimensionen werden in ein großes Ganzes verwoben und gemeinsam berücksichtigt, so zum Beispiel Gebäudeeffizienz und Barrierefreiheit, Ressourcenschonung und Teilhabe oder Innovation und Verantwortung.
Mein Dank gilt allen, die zu diesem Bericht aber insbesondere unseren vielfältigen Nachhaltigkeitsinitiativen beitragen. Ihr Engagement, ihre Anregungen und Ideen aber auch ihre Kritik ist wertvoll und trägt dazu bei, dass wir besser werden können. Ich lade Sie daher ein, diesen Bericht als Einladung zur Diskussion und zur Mitgestaltung zu verstehen, damit wir gemeinsam an einer Universität arbeiten, die Zukunft nicht nur erforscht, sondern aktiv und nachhaltig mitgestaltet.
Ihre Rektorin
Veronika Sexl