Schenkungen, Nachlässe und Deposita
Schenkungen
Die Bestände der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol wurden seit ihrem Bestehen durch zahlreiche Schenkungen privater Personen sowie geistlicher und kultureller Institutionen wesentlich erweitert. Von herausragender Bedeutung ist die historische Bibliothek des Servitenkonvents Innsbruck, die 2008 als Dauerleihgabe übergeben und 2025 in eine Schenkung umgewandelt wurde; sie umfasst rund 29.000 Bände mit einem hohen Anteil an Handschriften, Inkunabeln und Frühdrucken. Ebenfalls 2025 wurden etwa 8.000 Titel der historischen Bibliothek des ehemaligen Servitenkonvents Volders als Schenkung übernommen. Beide Sammlungen dokumentieren eindrucksvoll das geistige und wissenschaftliche Profil neuzeitlicher Ordensbibliotheken.
Nachlässe
Die ULB Tirol verwahrt die folgenden Teilvor- bzw. -nachlässe, die über das Verzeichnis der künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Nachlässe in Österreich recherchiert werden können: Karl Hammerle (1904–1978), Franz Schweinitzhaupt (1887–1952), Paul Gustav Kretschmar (1865–1942), Alois Josef Hammerle (1820–1907), Friedrich Leithe (1828–1896), Adolf Bruder (1851–1896), Theodor von Oppolzer (1841–1886), Augustin Theiner (1804–1874), Teilvorlass Gabriele Margarete Fingerland (18??–1904) und Robert Hanf (18??–19??).
Deposita
Neben den eigenen Beständen werden in den Sicherheitsdepots der ULB Tirol in Ausnahmefällen aus konservatorischen Gründen auch externe Bestände vorübergehend oder als Dauerleihgabe untergebracht. Derzeit betrifft dies Teile der Ris-Bibliothek und die noch erhaltene Bibliothek der Ritter von Waldauf’schen Stiftung in Hall i. Tirol.
