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"Sei­ten­weise Tirol" - 111 Orte in Inns­bruck, die man gese­hen haben muss

Wenn Bibliothekarisches, Universitäres und Literarisches die ersten Seiten eines Buches ausmachen, ist das ein ganz klarer Fall für die ULB-Tirol-Reihe „Seitenweise Tirol“.

Susanne Gurschler, seit vielen Jahren als Autorin tätig, hat in ihrer Neuauflage von „111 Orte in Innsbruck, die man gesehen haben muss“ wieder einmal ganz genau „hingesehen“.

„Die Frage, warum es eine komplett überarbeitete Neuauflage meines Buchs '111 Orte in Innsbruck, die man gesehen haben muss' gibt, ist rasch beantwortet. Orte verändern sich: Gebäude, Denkmäler werden renoviert, Geschäfte oder Lokale schließen, neue werden eröffnet, bei manchen passen die Öffnungszeiten nicht mehr usw. Es galt bei der Neuauflage also einerseits, einiges zu aktualisieren, andererseits, Orte, die es – leider – nicht mehr gibt, durch mindestens so spannende zu ersetzen. Bei meinen Streifzügen durch Innsbruck stoße ich immer wieder auf besondere, oft versteckte oder nicht so bekannte Orte, solche, die meine Neugierde wecken, über die ich mehr erfahren will und die wunderbar in meine '111 Orte, die man in Innsbruck gesehen haben muss' passen. Also sind nun rund 25 neue Orte drin, die anderen sozusagen „aufgefrischt”, neue Fotos, aktuelle Infos und überarbeitete Texte.“, so Gurschler.

Zurück nun zum einleitenden Absatz - denn als Bibliothekar blättert man hocherfreut zu den ersten drei „Programmpunkten“ des Buches, angeführt von den Sondersammlungen der ULB Tirol, welche die drittgrößte Sammlung historischer Bestände in ganz Österreich beherbergt.

Mit Adelheid Schneller und Anna-Maria Achenrainer folgen zwei interessante Frauen aus der universitär-literarischen Geschichte Innsbrucks. Schneller promovierte 1907 als erste weibliche Absolventin der hiesigen Universität, Achenrainer bleibt als Lyrikerin im Gedächtnis der regionalen Literaturlandschaft haften.

Diesem Auftakt folgen bekannte, aber auch weniger bekannte „Hot Spots“ der Tiroler Landeshauptstadt, steht Außer- und Ungewöhnliches, Historisches und Architektonisches am Fahrplan durch ein Innsbruck, das mehr zu bieten hat als nur das „Goldene Dachl“ oder den Bergisel – wie zum Beispiel Teehütte, Teigrührmaschine oder Tierschutzvereinsbecken…


Christian Kössler, ULB Tirol, Mai 2026

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