Am 25.5.2012 findet in der Dolmetscheranlage
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5-7-5 im Literaturhaus Foto: Herausgeberinnen und Mitwirkende des Haiku-Bandes bei der Buchpräsentation im Literaturhaus Auf Initiative von Muryel Derlon und Carla Leidlmair-Festi übersetzten Studierende im Rahmen von Lehrveranstaltungen am Institut Translationswissenschaft und am Institut für Romanistik Haikus des österreichischen Lyrikers Christian Loidl. Die Ergebnisse in Buchform wurden am 1. Dezember im Literaturhaus in einer szenischen Lesung präsentiert. Die japanische Gedichtform des Haiku besteht aus drei Zeilen mit fünf, sieben und fünf – also insgesamt siebzehn – Silben. In einer szenischen Lesung stellten Studierende im Literaturhaus die Ergebnisse eines Übersetzungs- und Schreibprojekts in Französisch und Italienisch vor, die kürzlich in Buchform im Verlag „innsbruck university press“ erschienen sind. Dazu entlockte der Musiker Leo Scola seinem Banjo ganz und gar japanische Klänge, um die zarten, stimmungsvollen und oft pointierten Kurzgedichte zu begleiten. Muryel Derlon vom Institut für Translationswissenschaft und Carla Leidlmair-Festi vom Institut für Romanistik waren bei einer Lesung den Haikus des österreichischen Lyrikers Christian Loidl (1957-2001) begegnet und hatten spontan beschlossen, diese mit ihren Studierenden ins Italienische und Französische zu übersetzen. Vom Haiku-Virus angesteckt, hatten die Studierenden schließlich auch eigene 5-7-5-Gedichte in der Fremdsprache verfasst. Alle diese Texte und ihre Übersetzungen sind nun in dem Band „von jetzt bis jetzt“ der iup erschienen. Rektor Prof. Tilmann Märk, der ja vor einigen Jahren die Gründung des inzwischen wohletablierten Universitätsverlags angeregt hatte, ließ es sich nicht nehmen, die Buchpräsentation persönlich einzuleiten. „Die Universitäten haben laut UOG 2002 die Aufgaben der Forschung und Lehre, aber auch die der Förderung der Künste“, betonte er, „und dieses Projekt vereint diese Aufgaben in idealer Weise.“ Die drei Herausgeberinnen des Bandes (Derlon, Lavric, Leidlmair-Festi) versuchten sich schließlich in einer Performance zum Thema „Haiku“ und zum Titel des Buches, „von jetzt bis jetzt“, bevor die Studierenden mit ihrer sorgfältig choreographierten und zu neun Stimmen sehr differenziert vorgetragenen dreisprachigen Lesung die Bühne übernahmen. Das Publikum ließ sich mitreißen – und wer weiß, ob nicht so manche/r auf dem Heimweg begonnen hat, selbst 5-7-5-Gedichte zu spinnen… (Eva Lavric) Weitere Bilder finden Sie unter dem Link: |
Frankreich-Preise 2011 verliehen
Im Rahmen des Frankreich-Tages 2011 am 29. November wurden auch die diesjährigen Frankreich-Preise vergeben. Diese gehen an hervorragende Forschungsleistungen über Frankreich oder in Kooperation mit Frankreich, sowohl Diplomarbeiten als auch Dissertationen und Post-Doc-Forschung werden geehrt.
Foto: Der Preis in der Kategorie „Post-doc“ ging an Dr. Cornelia Feyrer vom Institut für Translationswissenschaft. (von links nach rechts: Prof. Wolfgang Pöckl, Dr. Cornelia Feyrer, Rektor Prof. Tilmann Märk, der französische Kulturrat M. Guillaume Rousson, Prof. Eva Lavric) „Hervorragende Forschungsleistungen über Frankreich oder in Kooperation mit Frankreich“ werden alljährlich mit dem Frankreich-Preis des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts der Universität Innsbruck prämiert. Im Rahmen des Frankreich-Tags in der Claudiana und im Beisein von Rektor Prof. Tilmann Märk und des Kulturrats der französischen Botschaft, M. Guillaume Rousson, wurden vier Preisträgerinnen aus verschiedenen Disziplinen geehrt. Den Preis in der Kategorie Post-doc erhielt Dr. Cornelia Feyrer vom Institut für Translationswissenschaft mit mehreren Artikeln zum Generalthema „Sprach- und Kulturtransfer Französisch-Deutsch-Französisch in der medizinischen (Fach)Kommunikation und Translation(sdidaktik)“. Der Laudator Prof. Wolfgang Pöckl, Leiter des Instituts für Translationswissenschaft, betonte, dass es sich eigentlich um eine Würdigung des wissenschaftlichen Gesamtwerks der Geehrten handle, die sich schon seit vielen Jahren in Forschung und Lehre intensiv mit Frankreich und der französischen Sprache und Kultur beschäftigt. In der Kategorie „Dissertation“ ging der Preis an eine Französin, die in Innsbruck forscht: Dr. Katline Sarah Charra-Vaskou schrieb am Institut für Botanik zum Thema „Analyse des aspects importants de l’efficience et de la sécurité hydraulique dans les aiguilles de conifères“ – es geht dabei, wie Laudator Prof. Stefan Mayr erklärte, um den Transport der Säfte innerhalb der Pflanzen, hier insbesondere in den Nadeln von Nadelbäumen. Auch zwei Diplomarbeiten wurden prämiert: Mag. Hedwig Mravlag erhielt den Preis für ihre Arbeit „Relationsadjektive im Deutschen, Französischen und Russischen – Eine kontrastive Analyse von Übersetzungen und Verdolmetschungen aus dem Fachbereich Politik“, die am Institut für Translationswissenschaft entstanden ist und von Prof. Pöckl vorgestellt wurde. Und Mag. Clara Rauchegger schrieb am Institut für Zivilrecht über „La protection de la vie privée face aux médias en droit français. Etude de droit comparé franco-autrichien“, also eine rechtsvergleichende Arbeit zum Schutz der Privatsphäre gegenüber den Medien. Der Laudator war in diesem Fall Prof. Bernhard Alexander Koch, der dem Frankreich-Schwerpunkt besonders verbunden ist, war er doch vor etlichen Jahren dessen erster Leiter. „Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Frankreich lebt davon, dass immer wieder hervorragende NachwuchswissenschaftlerInnen sich frankreichbezogenen Themen widmen. Wir freuen uns sehr, dass der Frankreich-Schwerpunkt so lebendig ist und so große Akzeptanz erfährt“, betonte Rektor Prof. Tilmann Märk in seiner Rede. Und der neue Kulturrat der französischen Botschaft, Monsieur Guillaume Rousson, der im übrigen auf Deutsch sprach, freute sich, dass der Frankreich-Schwerpunkt und das französische Kulturinstitut künftig noch enger kooperieren werden: „Die Universität stellt, in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem ‚Institut français’ Räumlichkeiten in der Claudiana zur Verfügung – wir haben dafür einen neuen Slogan entworfen: EIN STÜCK FRANKREICH IM HERZEN DER INNSBRUCKER INNENSTADT und freuen uns sehr über dieses Entgegenkommen unseres langjährigen Kooperationspartners Universität.“ Die Leiterin des Frankreich-Schwerpunkts, Prof. Eva Lavric, betonte schließlich in ihrer (auf Französisch gehaltenen) Rede, dass gerade die Interdisziplinarität den Frankreich-Schwerpunkt so interessant mache: „Wir haben heuer Preisträgerinnen aus natur- und rechtswissenschaftlichen Fächern und aus den Philologien. Unsere Förderungen erreichen so gut wie alle Fakultäten. In Frankreich haben wir schon mit über 200 Universitäten und Forschungseinrichtungen kooperiert. Als krönenden Abschluss des Frankreich-Tags gab es schließlich eine Lesung der hochprämierten französisch-chinesischen Schriftstellerin und Malerin Shan Sa, die aus ihrem Werk „Impératrice“ („Kaiserin“) – über eine berühmte chinesische Kaiserin aus dem 7. Jahrhundert – eine speziell ausgewählte Passage vortrug, die den Höhepunkt der Regierungszeit dieser Kaiserin schildert – weil, wie sie betonte, „das am besten zum festlichen Anlass passt.“ (Eva Lavric) |
INTRAWI am Tiroler Hochschultag 24.11.2011 –
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Studierende übersetzen junge AutorInnen.
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(Bildnachweis: Wikipedia) |
Serge singt Gainsbourg
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„Oskars“ für herausragende Hochschullehre vergebenMit Lehreplus! honoriert das Vizerektorat für Lehre und Studierende alle zwei Jahre besonders herausragende Initiativen im Rahmen des regulären Lehrbetriebs. Der Preis wurde am 21. Oktober 2010 im Rahmen eines Festakts zum zweiten Mal vergeben und ging diesmal an sechs Projekte. Mit universitärer Lehre werden derzeit insbesondere überfüllte Hörsäle und schlechte Betreuungsverhältnisse assoziiert. Demgegenüber stehen jedoch zahlreiche Lehrende, die der Situation mit überdurchschnittlichem Engagement, Begeisterung und innovativen Lehrmethoden begegnen. „Gerade in Zeiten wie diesen sind engagierte Lehrende ein unbezahlbarer Schatz. Mit Lehreplus! wollen wir ein Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung setzen“, erklärt Margret Friedrich, Vizerektorin für Lehre und Studierende an der Universität Innsbruck. „Gute Lehre ist Gold wert.“ Ganz in diesem Sinne wurde das Preisgeld im Rahmen des Festaktes gemeinsam mit einem Goldbarren aus Schokolade überreicht. Expertenjury entscheidet Ähnlich wie bei der Oskar-Vergabe gab es im Vorfeld von Lehre Plus! Nominierungen in acht verschiedenen Kate-gorien: Professionalität, Begeisterung, Engagement; Praxisnähe, Forschungsbezug, Medieneinsatz; Innovation, Weiterentwicklung der Lehre; Verbesserung der Ausbildungsqualität; Förderung der Fertigkeiten und Schlüssel-qualifikationen der Studierenden; Besondere Herausforderungen; Engagement für gute Lehre und Prüfungen. Lehre mit Knalleffekt und Praxisbezug Die zwei mit 2.000 Euro dotierten Hauptpreise ergingen in diesem Jahr an o. Univ.-Prof. Dipl.-Chem. Dr. Hubert Huppertz von der Fakultät für Chemie und Pharmazie und an Frau Lic. Muryel Derlon von der Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, um ihre exzellenten Leistungen im Bereich der Lehre auszuzeichnen. Hubert Huppertz wurde für seine anschaulichen, experimentreichen Chemie-Lehrveranstaltungen ausgezeichnet, bei denen er mit unzähligen Knalleffekten Aha-Erlebnisse bei seinen Studierenden erzeugt. Muryel Derlon erhielt den Lehreplus! Award für ihre umfangreichen Übersetzungsprojekte, bei denen Studierenden u.a. Audioguidetexte für das Kunsthistorische Museum oder Schloss Ambras ins Französische übersetzten. |
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Bild folgt Foto: v.l.: Lehreplus! Fakultätsstudienleiter Wolfgang Stadler, Vizerektorin Margret Friedrich, Preisträgerin Muryel Derlon und Studierendenvertreterinn Rosmarie Geißler. |
Hoher französischer Orden für Muryel Derlon |
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Für ihre langjährige Arbeit und ihr Engagement für die französische Sprache wurde Muryel Derlon, Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck, am 12.3.2010 belohnt: Philippe Noble, der Kulturrat der französischen Botschaft in Wien, verlieh Frau Derlon den Grad des „Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académiques“.Auszeichnung im Rang eines ChevaliersDer Ordre des Palmes Académiques wurde 1808 von Napoleon Bonaparte ins Leben gerufen, nur die Ernennung zum Mitglied der Ehrenlegion ist historisch älter. Die OrdensträgerInnen gliedern sich in drei Ränge: Chevalier, Officier und Commandeur. Außerdem gehören sie der 1962 gegründeten Association des Membres de l'Ordre des Palmes Académiques an, diese steht unter dem Patronat des Präsidenten der französischen Republik und dem Großkanzler der Ehrenlegion.
Gewürdigt wurde Muryel Derlons langjährige Tätigkeit als Übersetzerin und Dolmetscherin sowie als Lehrende am Institut für Translations-wissenschaft. Dabei zeichneten sich die von ihr umgesetzten Projekte durch eine besondere Qualität und pädagogische Brillanz aus: Etwa übersetzte sie gemeinsam mit ihren Studierenden die Homepage des MA Peace Studies ins Französische, ebenso die Ausstellungs-unterlagen des Kulturhistorischen Museum Wien (rund 500 Seiten) und jene des Schlosses Ambras.Als echte Botschafterin der Sprache und Kultur Frankreichs wurde Muryel Derlon von Philippe Noble, dem Kulturrat der französischen Botschaft in Wien, gewürdigt. Auch die Leiterin des Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts, Prof. Eva Lavric, auf deren Vorschlag hin der Orden an Frau Derlon verliehen wurde, hob die Leistungen der Ordens-trägerin hervor. „Die Auszeichnung ihrer langjährigen herausragenden Arbeit vor allem mit ihren Studierenden kommt keinen Tag zu früh!
Foto: v.r.: Kulturrat der französischen Botschaft in Wien M. Philippe Noble, Muryel Derlon, Prof. Eva Lavric und Dekanin Prof. Waltraud Fritsch-Rößler.
Zur Person:Muryel Derlon, geboren in Innsbruck, verbrachte ihre ersten 22 Lebensjahre in Frankreich. Am Lycée Hector Berlioz in Paris legte sie ihre Reifeprüfung ab, an der Universität Paris XII studierte sie Germanistik. In den 1980er Jahren kehrte sie in ihre Geburtsstadt zurück. Hier arbeitete sie als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin ebenso wie als Austauschassistentin an den Gymnasien Reithmann und Kettenbrücke sowie für das französische Kulturinstitut Innsbruck. 1985 wurde sie Lehrbeauftragte am Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung (seit 1999 Institut für Translations-wissenschaft), von 1987 bis 2001 war sie außerdem Lehrbeauftragte am hiesigen Institut für Romanistik.
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