Masterstudium Software Engineering

Fakultät Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik
Dauer / ECTS-AP 4 Semester / 120 ECTS-AP
Akademischer Grad Master of Science (MSc)
Niveau der Qualifikation Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7
ISCED-F  
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl UC 066 648
Curriculum Mitteilungsblatt vom 11.05.2021, 64. Stück, Nr. 749 (2021W) *
Unterrichtssprache Englisch
Voraussetzung Fachlich infrage kommender Bachelorabschluss oder Äquivalent und Sprachnachweis
Bewerbung


Voraussetzung

Fachlich infrage kommende Studien an der Universität Innsbruck:

  Bachelorstudium Informatik

  Erweiterungsstudium Informatik, welches eines der folgenden Studien erweitert »


Kriterien zur Feststellung der Gleichwertigkeit:

Auch bei Abschluss eines anderen fachlich infrage kommenden Bachelorstudiums ist die Zulassung zu diesem Masterstudium möglich. Im Rahmen der Feststellung der Gleichwertigkeit wird jedenfalls die Absolvierung folgender Kernbereiche im Rahmen des abgeschlossenen Bachelorstudiums geprüft:

  • 25 ECTS-AP aus dem Kernbereich Programmiersprachen und Software Engineering
  • 25 ECTS-AP aus dem Kernbereich Mathematik, Naturwissenschaft, Technik
  • 25 ECTS-AP aus dem Kernbereich Systemarchitektur
  • 25 ECTS-AP aus dem Kernbereich Angewandte Informatik
  • 20 ECTS-AP aus einer Vertiefung  

Sollten auf die Herstellung der Gleichwertigkeit nur einzelne Ergänzungen (maximal 30 ECTS-AP) fehlen, kann die Zulassung mit der Auflage von Prüfungen, die im Rahmen des Masterstudiums zu absolvieren sind, verbunden werden.

Empfohlener Studienverlauf

Der unten angeführte, exemplarische Studienverlauf gilt als Empfehlung für Vollzeitstudierende, die das Studium im Wintersemester beginnen. Die Aufstellung dient der Darstellung eines möglichen Studienablaufs und ist nicht verpflichtend. Etwaige Prüfungswiederholungen bzw. deren studienzeitverzögernde Wirkung sind nicht berücksichtigt.

Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester bzw. 120 ECTS-AP, wobei gemäß Universitätsgesetz die Arbeitsbelastung eines Studienjahres 1.500 (Echt-)Stunden zu betragen hat und dieser Arbeitsbelastung 60 Anrechnungspunkte zugeteilt werden (ein ECTS-Anrechnungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung der Studierenden von 25 Stunden).

1. Semester »

7,5 ECTS-AP: PM Software Engineering
7,5 ECTS-AP: PM Software Security Engineering
7,5 ECTS-AP: PM Data Engineering und Analytics
7,5 ECTS-AP: PM Forschungsmethoden des Software Engineering

2. Semester »

10,0 ECTS-AP: PM Vertiefung in Software Engineering
10,0 ECTS-AP: PM Software Engineering Projekt
10,0 ECTS-AP: WM Vertiefung in Software Security Engineering oder WM Vertiefung in Data Engineering und Analytics

3. Semester »

5,0 ECTS-AP: PM Masterseminar Software Engineering
5,0 ECTS-AP: PM Vorbereitung der Masterarbeit
10,0 ECTS-AP: WM Vertiefung in Software Security Engineering oder WM Vertiefung in Data Engineering und Analytics
10,0 ECTS-AP: WM Individuelle Schwerpunktsetzung

4. Semester »

17,5 ECTS-AP: Masterarbeit
2,5 ECTS-AP: PM Verteidigung der Masterarbeit
10,0 ECTS-AP: WM Interdisziplinäre Kompetenzen

Grafische Darstellung »

Studienverlauf_MA Software Engineering

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Das Masterstudium Software Engineering vertieft und erweitert Kenntnisse und Fertigkeiten, die in einem einschlägigen Bachelorstudium erworben wurden. Es vermittelt hierbei insbesondere das Wissen als auch über die theoretischen, methodischen und praktischen Fertigkeiten und Kompetenzen, um komplexe Aufgabenstellungen im Bereich des Software Engineering zu analysieren und zielgerichtet in Lösungen umzusetzen.

Folgende Schlüsselkompetenzen werden im Masterstudium Informatik vermittelt oder vertieft:

  • Fundierte Kenntnisse der Methoden und Praktiken für den Entwurf, die Analyse, die Konstruktion, Prüfung, Wartung und den Betrieb komplexer IT-Systeme
  • Kritisches Hinterfragen von Technologien, Anwendungen und wissenschaftliche Ansätze, um fundierte, zielgerichtete und verantwortungsvolle Entscheidungen über deren praktischen Einsatz zu treffen
  • Befähigung innovative und technisch anspruchsvolle Softwareprojekte umzusetzen, verantwortlich in interdisziplinären Teams zu wirken und eine Schnittstellenfunktion zwischen Fachabteilungen und Entwicklerteams einzunehmen

Das Masterstudium wird sowohl durch den Bezug zur Forschung in den Bereichen Software Engineering, Data Engineering, Informationssicherheit und IT Management als auch durch praxisnahe Fragestellungen geleitet. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Erwartete Lernergebnisse

Studierende im Masterstudium Software Engineering erlernen

  • Methoden und Praktiken für den Entwurf, die Analyse, die Implementation, Prüfung, Wartung und den Betrieb komplexer IT-Systeme;
  • die Beherrschung von Werkzeugen und Prozessen zur Umsetzung von innovativen und technisch anspruchsvollen Softwareprojekten;
  • tiefgehende fachliche und wissenschaftliche Kenntnisse in ausgewählten Bereichen des Software Engineering;
  • die Fähigkeit, Grenzen technischer Lösungen kritisch zu reflektieren um verantwortungsvolle Entscheidungen über ihren praktischen Einsatz zu treffen;
  • in interdisziplinären Teams zu wirken und eine Schnittstellenfunktion zwischen Fachabteilungen und Entwicklerteams einzunehmen.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

Den Absolventinnen und Absolventen steht aufgrund ihrer erworbenen Qualifikationen eine große Breite beruflicher Tätigkeitsfelder offen, in denen sie verantwortungsvolle Positionen einnehmen können. Dies sind insbesondere Aufgabenbereiche mit Fokus auf einzelne Phasen des Softwarelebenszyklus, sowie koordinierende Tätigkeiten im komplexen Zusammenspiel zwischen IT-Systemen und Organisationen. Einschlägige Rollen sind beispielsweise IT- oder System-Architekt, Produktverantwortlicher, Software-Qualitäts-Manager, Verantwortlicher von Digitalisierungsvorhaben, IT-Berater oder IT-Unternehmer. Das Masterstudium vermittelt darüber hinaus Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung einer hochqualifizierten und eigenständigen Forschungstätigkeit im Rahmen eines weiterführenden Doktoratsstudiums befähigen.

Weiterführendes Studium an der Universität Innsbruck

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Österreichische
Notenskala
Definition
%-Satz
   
1 SEHR GUT:
Hervorragende Leistung


= 100%

2

GUT:
Generell gut, einige Fehler

3 BEFRIEDIGEND:
Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler

4 GENÜGEND:
Leistung entspricht den Minimalkriterien

5 NICHT GENÜGEND:
Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     

wird aktualisiert

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Informationen zum Studium

Formulare

Anerkennungen

Ansuchen um Anerkennung von Prüfungen
Wichtig:
Bitte beachten Sie, dass das Bearbeiten von Anerkennungsanträgen eine bestimmte Zeit in Anspruch nimmt und die Anerkennungen deshalb nicht unmittelbar nach Einreichung des Antrages im Prüfungsreferat im LFU:online ersichtlich sind.

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Technikerstraße 17 Piktogramm barrierefreier Zugang

Studienbeauftragter
Dipl.-Ing. Dr. Peter Thoman, Bakk.
https://www.uibk.ac.at/informatik/studium/masterstudium-software-engineering

Studiendekan
Univ.-Prof. Dr. Thomas Franosch

Informationen für Studierende mit Behinderung 

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