Zum 90. Ge­burts­tag von Otto Muck

Die Aquinas Lecture an der Theologischen Fakultät war in diesem Jahr dem 90. Geburtstag von Altrektor Otto Muck SJ gewidmet. Gehalten wurde sie von Professor Patrick Riordan von der Universität Oxford.
Tilmann Märk, Ulrike Tanzer, Josef Quitterer und Otto Muck
Bild: Rektor Tilmann Märk, Vizerektorin Ulrike Tanzer und Dekan Josef Quitterer gratulierten dem Jubilär Otto Muck. (Credit: Uni Innsbruck)

„The Priority of Being Good“ – der Titel des Festvortrags von Patrick Riordan SJ, University of Oxford, kann als Motto des Wirkens von Professor Muck als Rektor, Dekan, Institutsleiter und natürlich als Professor für Christliche Philosophie an der Universität Innsbruck gelten.
Es geht nicht darum, das irgendwie Nützliche zu verfolgen, das spontan Leichte, die erstbeste Assoziation für der Weisheit letzten Schluss zu halten. Es geht darum, dem Priorität einzuräumen, was mittel- und langfristig gut tut: Dialog, Verstehen, Integration. Eine Philosophie, deren Rationalität sich nicht auf technische Zwecke beschränkt, sondern sich auf grundlegende weltanschauliche Themen, auf Lebensorientierung bezieht, ist Prof. Mucks Anliegen. Sein Schüler, Prof. Riordan, hat es im Vortrag gekonnt auf den Punkt gebracht. Gefeiert wurde übrigens in drei Schritten: In einem Workshop mit Nikolaus Wandinger, Winfried Löffler und Christian Kanzian wurde der philosophische Ansatz von Otto Muck „Transzendentale Metaphysik“ unter verschiedenen philosophischen, aber auch theologischen Perspektiven beleuchtet. Im Festakt würdigten Rektor Tilmann Märk und Dekan Josef Quitterer die Bedeutung des Geehrten für Universität und Fakultät. Danach gab es den gewohnt philosophisch-dialogischen Ausklang, in dem noch lange, wie es Otto Muck gebührt, genetzwerkt, gescherzt, aber auch durchaus tiefgründig disputiert wurde.

(Christian Kanzian)

 

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