Summer School zur Bil­dungs­for­schung

Die Innsbrucker Sommer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung etabliert sich an der Universität Innsbruck. (Nachwuchs-)Forschende vertiefen hier jedes Jahr ihre statistischen Kenntnisse.
Die Innsbrucker Sommer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung 2018.
Bild: Die Innsbrucker Sommer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung 2018. (Credit: Andrea Umhauer)

Mit einem umfangreichen Programm startete die Innsbrucker Methoden Summer School dieses Jahr in die dritte Runde. In insgesamt sechs Workshops wurde über eine Woche die Item-Response Theorie (Dipl.-Psych. Jörg-Henrik Heine), Strukturgleichungsmodelle (Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger und Dr. Urs W. Grob), Mehrebenenanalyse (Univ.-Prof. Dr. Bertolt Meyer), Large-Scale-Assessment (Michael Bruneforth, MA.) und allgemeine Datenanalyse (Priv.-Doz. Dr. Christa Monika Reisinger) vertieft.

 Indem die Innsbrucker Methoden Sommer School ein Angebot auf verschiedenen Niveaustufen schafft, ermöglicht sie sowohl Anfänger*innen einen Einstieg in die quantitative Bildungsforschung zu finden, als auch Fortgeschrittenen ihr anwendungsorientiertes Methodenwissen zu vertiefen. Prof. Fred Berger, der Initiator der Summer School, hebt hervor: „Eine fundierte Methodenausbildung ist der Grundbaustein jeder seriösen wissenschaftlichen Arbeit.“

Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf dem Austausch der Teilnehmer*innen untereinander. In verschiedenen Open Spaces werden Kontakte geknüpft, Informationen zu Forschungsprojekten ausgetauscht und über neue Kooperationen nachgedacht. Dabei kann sich die Summer School auf reges Interesse im deutschsprachigen Raum verlassen. Innsbruck begrüßte mehr als 70 Studierende, Nachwuchswissenschaftler*innen und Forschende von über 20 Hochschulen aus Österreich, Schweiz, Italien und Deutschland.

 Auch im kommenden Jahr wird die Summerschool in Kooperation zwischen dem Institut für Erziehungswissenschaft und dem Forschungszentrum „Bildung – Generation – Lebenslauf“ an der Universität Innsbruck sowie der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) ausgerichtet. Das Organisationsteam freut sich, mit der Summerschool die empirische Bildungsforschung in Innsbruck und an anderen Standorten stärken zu können.

(Andrea Umhauer)

 

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