Program­mieraus­bildung für alle Stu­dieren­den

Mit CodeAbility Austria unterstützt das Wissenschaftsministerium ein Digitalisierungsprojekt, das von der Universität Innsbruck koordiniert wird. Bis 2025 soll so eine digital unterstützte Programmierausbildung für Studierende aller Fachrichtungen an österreichischen Universitäten etabliert werden.
Computerbildschirm
Bild: Alle Studierenden sollen die Möglichkeit erhalten, Programmieren zu lernen. (Credit: pexels.com/Luis Gomes)

Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Programmierausbildung für Studierende aller Studienrichtungen bildet das Fundament für viele Weiterentwicklungen in Lehre und Forschung an österreichischen Universitäten. Ziel des von Informatik-Professorin Ruth Breu koordinierten CodeAbility-Austria-Vorhabens ist, Kompetenzen zu bündeln und eine Plattform zu schaffen, die der hohen Dynamik von Lernzielen und Technologien gerecht wird und sowohl Lehrende als auch Studierende individuell unterstützt. CodeAbility ruht dabei auf drei Säulen: zum einen auf der Entwicklung didaktischer Konzepte, die Präsenz- und Online-Elemente kombinieren, mit dem Ziel, ein tiefes Programmierverständnis zu erreichen und zeit- und ortsunabhängiges Üben zu unterstützen, weiters auf dem Einsatz von Programming Learning Analytics, um individuelle Lernpfade zu ermöglichen und auf der Vernetzung, Schulung und Weiterbildung von Lehrenden in der Programmierausbildung, um in der Breite ein didaktisch hohes Niveau zu sichern und einen Innovationsprozess in der Programmierausbildung in Gang zu setzen. „CodeAbility Austria ermöglicht einer stark steigenden Anzahl von Studierenden mit unterschiedlichen Vorkenntnissen eine qualitativ hochwertige Programmierausbildung“, sagt Ruth Breu. „In der zweiten Projektphase werden wir Schnittstellen zur Programmierausbildung in Oberstufen von Schulen (Sekundarstufe II) und zu Weiterbildungsangeboten für die Wirtschaft entwickeln.“ Am Projekt arbeiten neben der Universität Innsbruck, die Technischen Universitäten Wien und Graz, die Universitäten Salzburg, Linz und Klagenfurt sowie die Donau-Universität Krems mit.

Das österreichweite Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung“ des Wissenschaftsministeriums gefördert. Damit unterstützt das Ministerium profilbildende und strukturentwickelnde Vorhaben, die für das öffentliche Universitätssystem, die Universität als Ganzes bzw. zumindest fakultäts- und studienrichtungsübergreifend einen sichtbaren Entwicklungsschub ermöglichen und in denen digitale Innovation und/oder die soziale Dimension im Sinne der nationalen Strategie als zentrale Anliegen der Universität verdeutlicht werden.

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