17. SINA-Meeting: Expert­Innen zu Gast in Tirol

Von 8. bis 9. November 2019 fand in Absam nahe Innsbruck das 17. Stable Isotope Network Austria (SINA)-Meeting statt, zu dem sich ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen einfanden. Stabile Isotope sind für zahlreiche verschiedene Forschungsdisziplinen von großer Bedeutung. Organisiert wurde das Treffen vom Institut für Geologie gemeinsam mit dem Institut für Ökologie.
Blick auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Bild: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 17. Stable Isotope Network Austria (SINA)-Meetings. (Credit: Gabriella Koltai)

Stabile Isotope der Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel bieten wertvolle Einblicke in Prozesse in zahlreichen naturwissenschaftlichen Disziplinen. Sie sind somit ein wichtiges Querschnittsthema in vielen Forschungsfeldern der Erdwissenschaften, Atmosphärenwissenschaften, Ökologie, Mikrobiologe bis hin zur Lebensmittelforschung und Medizin. Drei Keynote-Präsentationen von Forschern aus Polen (Robert Anczkiewicz, Krakau), Israel (Hagit Affek, Jerusalem) und Deutschland (Nicolas Brüggemann, Jülich) gaben spannende Ein- und Ausblicke in aktuelle Forschungsfelder.

Von Mikroben bis Mammuts

An dem Treffen nahmen rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, Ungarn, Deutschland, Belgien, Kroatien, Israel und Polen teil, darunter auch etliche Studierende. Die breite Themenpalette der Vorträge (von bodenmikrobiellen Prozessen bis hin zu Mammuts und von Eishöhlen in den Alpen bis hin zu Niederschlägen im Iran) veranschaulicht das faszinierende Spektrum der Anwendungen stabiler Isotope in Geo-, Hydro-, Atmo-, Bio- und Ökostudien.
Die österreichische Community trifft sich jährlich ein Mal zum SINA-Meeting, welches heuer zum dritten Mal in Tirol stattfand.

 

(red/SINA-Organisationsteam)

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