Vortrag: Fine-Tuning und Übersetzen mit Large Language Models auf LEO5

Der Inns­bru­cker Linguis­ti­sche Arbeits­kreis (ILAK) und das Institut für Trans­la­ti­ons­wis­sen­schaft der Philo­lo­gisch-Kultur­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät laden herz­lich ein zum Vortrag von As­soz. Prof. Dr. Aleksandar Trklja (U­ni­ver­sität Inns­bruck, Institut für Trans­la­ti­ons­wis­sen­schaft)

Abstract: Der Vortrag gibt einen Einblick in ein laufendes Projekt zum Einsatz von Large Language Models (LLMs) für Übersetzungsaufgaben auf dem Hochleistungsrechner LEO5. Im Mittelpunkt stehen praktische Erfahrungen mit dem Fine-Tuning und der Anwendung von LLMs auf domänenspezifische Übersetzungsdaten. Vorgestellt werden die Motivation für die Nutzung von LEO5, die technische Umsetzung der Experimente und die einzelnen Arbeitsschritte; von der Datenaufbereitung über das Training der Modelle bis hin zur automatisierten Übersetzung und Evaluation der Ergebnisse. Darüber hinaus werden die verwendeten Datensätze, die eingesetzten Modelle und die gewählten Evaluationsverfahren beschrieben. Anhand erster Ergebnisse wird diskutiert, inwieweit das Fine-Tuning die Übersetzungsqualität beeinflusst und welche Potenziale und Herausforderungen sich beim Einsatz von LLMs auf LEO5 in der Übersetzungsforschung ergeben. Der Beitrag versteht sich als Work-in-Progress-Bericht und soll zugleich als praktische Einführung in die Nutzung von LEO5 für übersetzungswissenschaftliche Experimente dienen.


Aleksandar Trklja ist assoziierter Professor am Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck. Er promovierte im Bereich der englischen Sprachwissenschaft an der Universität Birmingham, arbeitete anschließend im ERC-Projekt Law and Language at the European Court of Justice an den Universitäten Exeter und Birmingham und war als Senior Lecturer am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien tätig. Im Jahr 2025 hat er sich an der Universität Innsbruck mit einer Arbeit zum Thema „Cognitive Architecture of the Translation Faculty“ habilitiert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in korpusbasierten Ansätzen zu Recht und Übersetzung sowie im Bereich der theoretischen und kognitionswissenschaftlichen Grundlagenforschung zur Translation. Er ist Mitbegründer und Mitherausgeber der internationalen Zeitschrift Philosophy of Translation. [Kontakt: aleksandar.trklja@uibk.ac.at]


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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