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News-Archiv

Opti­sche Tem­pe­ra­tur­mes­sung von kalt bis sehr heiß

Eine internationale Kooperation unter Beteiligung von Forscher:innen der Universität Innsbruck hat ein neuartiges lumineszierendes Material entwickelt, das eine besonders robuste und präzise optische Temperaturmessung über einen außergewöhnlich breiten Temperaturbereich ermöglicht.

Gren­zen­los mäch­tig

Imperien sind scheinbar Vergangenheit, doch ihre Machtlogiken prägen die Welt bis heute. Historiker Robert Rollinger zeigt, wie alte Strukturen in moderner Form fortleben und warum wir sie verstehen müssen, um die Gegenwart zu begreifen.

Kli­ma­gas Schwe­fel­he­xaflu­o­rid cle­ver zer­legt

Schwefelhexafluorid ist ein extrem starkes und langlebiges Treibhausgas. Ein Team um Fabian Dielmann von der Universität Innsbruck präsentiert nun ein einfaches Verfahren zur Zersetzung des industriell genutzten Gases. Das nun in der Fachzeitschrift Nature Communications präsentierte Verfahren könnte die Entsorgung von Schwefelhexafluorid grundlegend vereinfachen.

(Wa­rum) Beein­flusst Musi­ka­li­tät unsere Gedächt­nis­leis­tung?

Vergleicht man die kognitiven Fähigkeiten von Musiker:innen und Nichtmusiker:innen, können sich musizierende Menschen musikalische Inhalte besser merken und zeigen tendenziell bessere Leistungen im Bereich des visuell-räumlichen und des verbalen Kurzzeitgedächtnisses. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie mit Innsbrucker Beteiligung. Woraus sich diese Vorteile ergeben, lässt sich nicht restlos klären.

Zwi­schen Kli­ma­schutz und Schnee­si­cher­heit: Die Zukunft der Olym­pi­schen Win­ter­spiele

Olympische und Paralympische Winterspiele geraten durch die Klimakrise zunehmend unter Druck. Eine neue internationale Studie der Universitäten Waterloo, Innsbruck und Toronto zeigt, wie steigende Temperaturen und unsichere Schneeverhältnisse die Auswahl an möglichen Austragungsorten einschränken. Laut den Autor:innen sind Anpassungen nötig, damit die Spiele auch in Zukunft fair und sicher ausgetragen werden können. Federführend an der Analyse beteiligt ist Robert Steiger, Tourismusforscher an der Uni Innsbruck.
 

For­schungs­pro­jekt Fis­hME: Kleine Fische, große Fol­gen

Das europäische Forschungsprojekt FishME zeigt, wie von Menschen ausgebrachte Fische Hochgebirgsseen verändern – und warum viele die weitreichenden Auswirkungen immer noch falsch einschätzen.

Ner­ven­sys­tem ent­schei­dend bei Ganz­kör­per-Rege­ne­ra­tion

Die Seeanemone Nematostella vectensis kann verlorene Körperteile vollständig regenerieren: Ein Kopf regeneriert einen Fuß und umgekehrt. Ein Team um Fabian Rentzsch der Uni Bergen in Zusammenarbeit mit der Leiterin der Elektronenmikroskopie Anna Seybold am Institut für Zoologie konnte nun zeigen, dass das Nervensystem der Tiere dabei eine zentrale Rolle spielt.

Hygi­e­ni­sche Bedin­gun­gen in Pom­pe­jis frü­hen Bädern waren schlecht

Eine neue Studie von Forschenden aus Mainz, Oxford, Berlin und Innsbruck zeigt, dass Pompejis frühe Bäder deutlich unhygienischer waren als lange angenommen. Geochemische Analysen von Kalkablagerungen aus Brunnen und Becken der Stadt enthüllen starke Verunreinigungen und geben Aufschluss über die antike Wasserversorgung in Pompeji. Der Innsbrucker Geologe Christoph Spötl war an der im renommierten Fachmagazin PNAS erschienenen Studie beteiligt.

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