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News-Archiv

Ner­ven­sys­tem ent­schei­dend bei Ganz­kör­per-Rege­ne­ra­tion

Die Seeanemone Nematostella vectensis kann verlorene Körperteile vollständig regenerieren: Ein Kopf regeneriert einen Fuß und umgekehrt. Ein Team um Fabian Rentzsch der Uni Bergen in Zusammenarbeit mit der Leiterin der Elektronenmikroskopie Anna Seybold am Institut für Zoologie konnte nun zeigen, dass das Nervensystem der Tiere dabei eine zentrale Rolle spielt.

Hygi­e­ni­sche Bedin­gun­gen in Pom­pe­jis frü­hen Bädern waren schlecht

Eine neue Studie von Forschenden aus Mainz, Oxford, Berlin und Innsbruck zeigt, dass Pompejis frühe Bäder deutlich unhygienischer waren als lange angenommen. Geochemische Analysen von Kalkablagerungen aus Brunnen und Becken der Stadt enthüllen starke Verunreinigungen und geben Aufschluss über die antike Wasserversorgung in Pompeji. Der Innsbrucker Geologe Christoph Spötl war an der im renommierten Fachmagazin PNAS erschienenen Studie beteiligt.

Euro­pean Joint Mas­ter DIGI­SOC: Inter­na­ti­o­nale Per­spek­ti­ven für die digi­tale Gesell­schaft

Digitale Transformation, gesellschaftlicher Wandel und globale Verantwortung stehen im Mittelpunkt des European Joint Master Programme „Digital Society, Social Innovation and Global Citizenship (DIGISOC)”. Das interdisziplinäre, internationale und innovative Masterstudium wird gemeinsam von der Universität Innsbruck, der Universität Neapel Federico II (Italien) und der Palacký University Olomouc (Tschechien) angeboten.

Ionen­falle ermög­licht eine Minute im Nano­kos­mos

Am Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck ist es einem Forschungsteam erstmals gelungen, elektrisch geladene Helium-Nanotröpfchen bis zu eine Minute lang in einer Ionenfalle zu speichern. Damit erweitert sich das Zeitfenster für Experimente mit diesen extrem kalten „Mini-Laboratorien“ um das 10 000-fache im Vergleich zu bisherigen Methoden - und eröffnet neue Möglichkeiten für die Grundlagenforschung in Physik und Chemie.

Die Geburts­stunde Eur­opas neu gedacht: Athen und der erste Per­ser­krieg

Julian Degen, Althistoriker an der Universität Innsbruck, legt in einer aktuellen Publikation eine neue Interpretation der „Geburtsstunde Europas“ vor. Seine Analyse zeigt: Der persische Angriff auf Griechenland im Ersten Perserkrieg (um 490 v. Chr.) spiegelt weniger den Expansionismus des achaimenidischen Imperiums als den aufkommenden Imperialismus Athens wider. Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen des FWF-Clusters of Excellence Eurasian Transformations und untersucht, wie imperiale Mächte die antiken Welten prägten und wie diese Perspektive unser Geschichtsverständnis bis heute beeinflusst.

Fran­cesca Fer­laino ist Wis­sen­schaft­le­rin des Jah­res

Der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen kürte die Innsbrucker Quantenphysikerin Francesca Ferlaino zur Wissenschaftlerin des Jahres. Die gebürtige Italienerin forscht seit 2006 am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck und ist seit 2014 wissenschaftliche Direktorin am Innsbrucker ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI).

Bil­der aus dem Krieg

Kunst vermittelt Emotionen, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Wie Comics als Genre Narrative in der Ukraine – insbesondere während der russischen Invasion – prägen, untersucht die ukrainische Literaturwissenschaftlerin Svitlana Pidoprygora.

Gesund ins neue Jahr mit HEAL

Überwiegend pflanzliche Lebensmittel essen und den Alltag aktiv gestalten ist nicht nur die beste Medizin, sondern auch eine evidenzbasierte Möglichkeit, der weltweiten Gesundheitskrise zu begegnen. Das erklären Expert:innen aus aller Welt, darunter auch Sportwissenschaftler:innen der Universität Innsbruck in einem Konsensus Paper. Der von ihnen definierte HEAL-Ansatz beinhaltet auch 101 Empfehlungen für eine bessere Gesundheit.

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