Nicola Brocca

Nicola Brocca: Publi­ka­tion und Tagungs­be­such zur prag­ma­ti­schen Kompe­tenz in Itali­e­nisch als Zweit­sprache

In seinem gemeinsam mit Elena Nuzzo und Diego Cortés Velásquez verfassten Beitrag in Applied Pragmatics „Exploring pragmatic competence in “New Italians” Refusals and cancellations in Certit B1 candidates’ voice messages“ setzt sich Nicola Brocca mit der Frage auseinander, wie pragmatische Kompetenz in Italienisch als Zweitsprache valide geprüft werden kann. Die pragmatische Performanz von Certit-B1-Kandidat:innen wird dabei anhand von Sprachmitteilungen mit Absagen und Ablehnungen untersucht. Die Studie zeigt, welche pragmatischen Merkmale die Bewertung beeinflussen und liefert empirische Grundlagen für die Weiterentwicklung der Prüfung und Beurteilung pragmatischer Kompetenz im Italienisch-als-Zweitsprache-Unterricht. Die Publikation ist frei zugänglich: https://doi.org/10.1075/ap.26004.bro

Daneben präsentierte Nicola Ende Juni, ebenfalls zum Thema der (meta-)pragmatischen Kompetenz, den in Zusammenarbeit mit Elena Nuzzo vorbereiteten Vortrag „Enhancing Metapragmatic Awareness in L2 Italian Preservice Teachers: Integrating Generative AI, Data-Driven Learning, and Telecollaboration“ auf der 35. Jahrestagung der European Second Language Association (EuroSLA) an der NOVA University Lisbon. Der Beitrag stellte Ergebnisse aus einem Seminar der Sprachdidaktik an der Universität Innsbruck vor, das eine Telekollaboration zwischen Studierenden der Universität Innsbruck und der Università Roma Tre umfasste. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie korpusbasierte Analysen und die gemeinsame Reflexion in Zweierteams zur Entwicklung metapragmatischer Bewusstheit beitragen. Die Studie untersuchte die Wirkung des Lehrmoduls anhand von Interaktionsdaten und Reflexionsprotokollen.

 

 

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