Spezialisierung D: Naturgefahrenforschung
Studienjahr 2026W / 2027W
Naturgefahren- und Risikoanalyse im Oberbergtal
Matthias Granig (WLV), Madlaina Juvalta, Margreth Keiler, Gertraud Meißl (UIBK)
Ziel der dreisemestrigen Lehrveranstaltung ist es, das von Steinschlag, Lawinen und Wildbächen ausgehende Gefahrenpotential zu erheben und darauf aufbauend eine auf dem 'Südtiroler Gefahrenzonenkonzept' (Autonome Provinz Bozen-Südtirol, 2016) basierende Risikoanalyse und -bewertung durchzuführen. Die Untersuchungen werden im Oberbergtal durchgeführt.

Foto: Mure im Oberbergtal, 26.8.2017, Foto: Gertraud Meißl
Die Ergebnisse des Literaturstudiums (erstes Semester), des Archivstudiums, der Geländekartierung (zweites Projektsemester) sollen als Eingangsgrößen für die Prozessmodellierung (Steinschlag, Lawinen Wildbach), zur Überprüfung der Modellergebnisse sowie zur Ableitung von Gefahrenzonen dienen. Durch die Verschneidung mit dem Schadenspotential ergeben sich Risikozonen (drittes Semester).
Die Projektergebnisse werden in Zusammenarbeit mit Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung erarbeitet.
Literatur: Autonome Provinz Bozen - Südtirol (2016): Richtlinien zur Erstellung der Gefahrenzonenpläne gemäß Landesraumordnungsgesetz.