Archiv

Vor­trag von Kevin Elliott: "Threa­ding the Need­le: Resis­ting Mis­in­for­ma­tion without Fos­te­ring Epis­te­mic Inju­sti­ce"

Am 6. Mai 2026 hielt Kevin Elliott (Michigan State University) im Rahmen der Vortragsreihe Truth, Trust, and Democracy einen Gastvortrag zu Desinformation und epistemischer Ungerechtigkeit unter dem Titel Threading the Needle: Resisting Misinformation without Fostering Epistemic Injustice an der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Kön­nen wir Künst­li­cher Intel­li­genz ver­trau­en?

Am 12. Mai 2026 fand die vom Institut für Christliche Philosophie veranstaltete internationale Konferenz Trust in the Age of AI statt. Sie widmete sich aus interdisziplinärer Perspektive zentralen Fragen rund um Transparenz, Autonomie, Fairness und epistemischem Vertrauen im Umgang mit KI-Systemen. 

Neues For­schungs­zen­trum gegrün­det: TOC

Mit dem Workshop „Coping with Failure When Attempting to Publish Academic Research“ setzte das Forschungszentrum „Transforming Organizations and Consumption“ (TOC) der Universität Innsbruck eine erste Initiative und griff ein Thema auf, das viele Forschende betrifft, aber selten offen diskutiert wird: den konstruktiven Umgang mit Ablehnungen im Publikationsprozess.

Pre­dic­tion Mar­kets: Zwi­schen Insi­der­han­del und Infor­ma­ti­ons­ag­gre­ga­tion

„Prediction Markets öffnen Tür und Tor für Manipulationsmöglichkeiten, die einige wenige Menschen sehr reich machen können“, sagt Jürgen Huber im Interview, zeigt aber auch positive Aspekte für Informationsaggregation und Forschung auf.

Work­shop zur empi­ri­schen Makro­öko­no­mie 2026

Am 26.-27. März 2026 fand an der Universität Innsbruck die vierte Ausgabe des Workshops Empirical Macroeconomics zum Thema “Business Cycles in Times of Fragmentation and Uncertainty“ in Kooperation mit dem Liechtenstein-Institut und der Johannes Kepler Universität Linz statt.

Ein­bli­cke in die Repli­ka­ti­ons­for­schung

Am Mittwochabend hielt die schwedische Wirtschaftswissenschaftlerin Anna Dreber von der Stockholm School of Economics die 42. Böhm-Bawerk-Lecture in der SoWi-Aula. Sie sprach über die Replizierbarkeit und Generalisierbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse und zeigte auf, dass ein erheblicher Teil publizierter Befunde einer Überprüfung nicht standhält und welche Maßnahmen die Nachvollziehbarkeit von Studien erhöhen können.

Viele Waren­in­seln ver­schlech­tern das Ein­kaufser­leb­nis

Zusätzliche Wareninseln in Supermarktgängen – sogenannte Zweitplatzierungen – sollen Impulskäufe fördern. Eine neue Studie von Mathias Streicher von der Universität Innsbruck zeigt jedoch: Übermäßige Bestückung verengt die Gänge, bremst Kundinnen und Kunden aus und kann den Umsatz senken. In realen Feldexperimenten stiegen die Umsätze in Gängen ohne Zusatzdisplays um rund 11,5 Prozent, obwohl insgesamt weniger Produkte ausgestellt waren.

Meta-Science: Mehr­fach-Ana­ly­sen stär­ken Wis­sen­schaft­lich­keit

Metawissenschaftler:innen analysieren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen und wie verlässlich diese sind. Eine groß angelegte Studie mit Beteiligung der Universität Innsbruck zeigt, dass in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften selbst bei identischer Datengrundlage deutlich voneinander abweichende Schlussfolgerungen entstehen können, wenn unabhängige Forschungsteams die Analyse durchführen. Wissenschaftliche Objektivität wird nicht durch eine einzige „wahre“ Analysemethode erreicht, sondern dadurch, den Raum möglicher Alternativen transparent zu machen, betonen die Studienautor:innen.

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