Archiv
Neues Forschungszentrum gegründet: TOC
Mit dem Workshop „Coping with Failure When Attempting to Publish Academic Research“ setzte das Forschungszentrum „Transforming Organizations and Consumption“ (TOC) der Universität Innsbruck eine erste Initiative und griff ein Thema auf, das viele Forschende betrifft, aber selten offen diskutiert wird: den konstruktiven Umgang mit Ablehnungen im Publikationsprozess.
Prediction Markets: Zwischen Insiderhandel und Informationsaggregation
„Prediction Markets öffnen Tür und Tor für Manipulationsmöglichkeiten, die einige wenige Menschen sehr reich machen können“, sagt Jürgen Huber im Interview, zeigt aber auch positive Aspekte für Informationsaggregation und Forschung auf.
Workshop zur empirischen Makroökonomie 2026
Am 26.-27. März 2026 fand an der Universität Innsbruck die vierte Ausgabe des Workshops Empirical Macroeconomics zum Thema “Business Cycles in Times of Fragmentation and Uncertainty“ in Kooperation mit dem Liechtenstein-Institut und der Johannes Kepler Universität Linz statt.
Einblicke in die Replikationsforschung
Am Mittwochabend hielt die schwedische Wirtschaftswissenschaftlerin Anna Dreber von der Stockholm School of Economics die 42. Böhm-Bawerk-Lecture in der SoWi-Aula. Sie sprach über die Replizierbarkeit und Generalisierbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse und zeigte auf, dass ein erheblicher Teil publizierter Befunde einer Überprüfung nicht standhält und welche Maßnahmen die Nachvollziehbarkeit von Studien erhöhen können.
Viele Wareninseln verschlechtern das Einkaufserlebnis
Zusätzliche Wareninseln in Supermarktgängen – sogenannte Zweitplatzierungen – sollen Impulskäufe fördern. Eine neue Studie von Mathias Streicher von der Universität Innsbruck zeigt jedoch: Übermäßige Bestückung verengt die Gänge, bremst Kundinnen und Kunden aus und kann den Umsatz senken. In realen Feldexperimenten stiegen die Umsätze in Gängen ohne Zusatzdisplays um rund 11,5 Prozent, obwohl insgesamt weniger Produkte ausgestellt waren.
Meta-Science: Mehrfach-Analysen stärken Wissenschaftlichkeit
Metawissenschaftler:innen analysieren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen und wie verlässlich diese sind. Eine groß angelegte Studie mit Beteiligung der Universität Innsbruck zeigt, dass in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften selbst bei identischer Datengrundlage deutlich voneinander abweichende Schlussfolgerungen entstehen können, wenn unabhängige Forschungsteams die Analyse durchführen. Wissenschaftliche Objektivität wird nicht durch eine einzige „wahre“ Analysemethode erreicht, sondern dadurch, den Raum möglicher Alternativen transparent zu machen, betonen die Studienautor:innen.
Demokratie in der Krise?
Die Fachtagung „Die Zukunft der Demokratie – Philosophische und theologische Perspektiven“ fand vom 26. bis 28. Februar 2026 statt und wurde von der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Philosophinnen und Philosophen an katholisch-theologischen Fakultäten an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen organisiert.