Lehre laufend

SE Ausgewählte Themen der Architektur:
Architektur nach der Katastrophe - Postdisaster-Architecture
 

Das Seminar behandelt verschiedene Beispiele der „Post-Disaster Architecture“ und versucht eine systemische Analyse der Abhängigkeit von Katastrophe und baulicher Reaktion, von Wiederherstellung und Neuanfang.

Untersucht werden Beispiele wie der Wiederaufbau Lissabons nach dem Erdbeben 1775, die Zerstörung der sizilianischen Kleinstadt Gibellina durch das Erdbeben 1968 und die Entstehung von Gibellina Nuova wenige Kilometer entfernt oder die baulichen Reaktionen auf den Hurrikan Katrina 2005 in Florida und Louisiana.


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Gibellina Sizilien - Il Creto von Alberto Burri
Gibellina / Sizilien, Il Creto von Alberto Burri
Foto © Diana Artus 

SE Kunstgattungen IV: Historische und Historistische Architektur 

Die Beschreibung geht der Analyse und schlussendlichen Bewertung von Architektur voraus. Zusammen mit der illustrierenden Darstellung von Gebäuden – Foto, Plan, Zeichnung, Skizze – bedienen sich Architekt und Kunsthistoriker einer genauen Sprache. Diese Terminologie soll anhand von Beispielen gelernt und geübt werden. Konkret soll dieses „Handwerkszeug“ eingesetzt werden, um den Unterschied zwischen historischer und historistischer Architektur zu erkennen und zu beschreiben: Gotik und Neugotik, Renaissance und Neurenaissance, Barock und Neubarock. Die Kenntnis der historischen Architekturstile setzt das Begreifen der Neo-Stile des 18. und 19. Jahrhunderts sowie der Moderne und Postmoderne voraus.


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Kunstgattungen IV Historische und Historistische Architektur
Schloss Linderhof, Blick vom Venustempel auf das Wasserparterre und die Hauptfassade, © CC BY-SA 3.0 

SE Archivstudien  

Die Archivstudien widmen sich im WS 2022/23 wieder Architektursammlungen im In- und Ausland. Der Besuch und die Analyse ausgewählter Archive, die Materialien zum Bauwesen sammeln, sollen das Verständnis für die Entwicklung der Architekturgeschichte schärfen und die Genese der daraus erwachsenen Architekturmuseen verständlich machen. Eine Exkursion nach München ist vorgesehen.


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Archivstudien
In den Silos im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte
© Archiv für Bau.Kunst.Geschichte

SE Kuratorische Praktiken: Vom Brutalismus zum Strukturalismus.
Die Bauvisionen der 1960er und 1970er Jahre
  

Das Seminar zielt auf die wissenschaftliche sowie kontext- und bauanalytische Auseinandersetzung mit themenspezifischen Bautypen und Einzelbauten. Normative und faktisch auswertbare Aspekte beeinflussen unser Architekturverständnis und die Bewertungsmodi ebenso wie ästhetische und rezeptive Kriterien. Gerade im Bauwesen treffen „harte Fakten“ auf subjektive Einschätzung von Architektur aufeinander. Damit ist „Baukultur“ nie frei von Diskurs. Fragestellungen zu entwickeln und zu bewerten lernen ist Ziel des Seminars. 


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Horst Parson - Petrus Canisius Kirche
Horst Parson, Petrus Canisius-Kirche
© Archiv für Bau.Kunst.Geschichte

SE Kunstgattungen III: Architektur um 1900 in Tirol und Südtirol.
Der Einfluss der Münchner Schule
   

Die Architektur um 1900 wurde in ganz Tirol durch die sogenannte Münchner Schule geprägt. Die wichtigsten Vertreter waren Friedrich von Thiersch, Theodor Fischer, Carl Hocheder, Emanuel von Seidl und Martin Dülfer. Auch die Südtiroler Marius Amonn (1879-1944) und August Fingerle (1877-1949) erhielten ihre Ausbildung in München. 2020 über nahm das Archiv für Bau.Kunst.Geschichte einen Teilnachlass des von 1906 bis 1940 erfolgreich praktizierenden Architekturbüros Amonn und Fingerle in Bozen. Das Seminar widmet sich ausgewählten Bauten des Büros und rekonstruiert den Kontext der damaligen Kunst- und Architekturszene in Tirol.


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Amonn & Fingerle Haus Emil in Oberbozen
Haus Emil Amonn in Oberbozen, 1911.
Foto: René Riller, Courtesy: Stadtmuseum Bozen

UE Anwendungsbezug II: SEHSTÜCKE II. Vermittlung von Architektur.
Beispiele aus dem
Archiv für Bau.Kunst.Geschichte
  

Ein Film unserer Studenten zum Restaurationsgebäude Bergisel ist hier zu sehen



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Salcher Bergisel
Projekt für ein Restaurationsgebäude am Bergisel, 1908, Karl Salcher. Repro.: Archiv für Bau.Kunst.Geschichte

SE Ausgewählte Themen der Architektur / Master:
Imagine! Architektur der Siebziger Jahre in Tirol
 

Die Bauten der 70er-Jahre prägen Innsbruck bis heute und sind herausragende Ergebnisse einer Bauentwicklung und mahnende Zeugen einer unreflektierten Stadtentwicklung zugleich. Eine Erfassung der Bauten und ihre Analyse im überregionalen Zeit- und Baukontext sind Ziel des Seminars. Im Fokus stehen Bauten von Architekten wie Josef Lackner, Gustav Peichl, Franz Kotek, Günther Norer, Horst Parson, Ekkehard Hörmann, Heinz Mathoi Streli u.a..



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Schule der Ursulinen - Josef Lackner
Schule der Ursulinen, Innsbruck, Josef Lackner.
Foto: Günter R. Wett



 

Die Erkenntnis, dass der freie Markt die soziale Wohnungsfrage und die Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg nicht lösen würde, erforderte vor über 100 Jahren ein Umdenken – hin zu einer sozialen Wohnungspolitik. In Deutschland wie in Österreich wurden erstmals in der Geschichte staatliche Förderprogramm aufgerufen, um der Wohnungsnot zu begegnen. Architekten und Städtebauer entwickelten über die Jahrzehnte für die zunächst neue Bauaufgabe Konzepte, die bis heute das Stadtbild und das Verständnis des Sozialbaus prägen.


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Harry Glück - Alt Erlaa

Wohnpark Alterlaa, Wien, Harry Glück.
Foto: pd


SE Ausgewählte Themen der Architektur:
Von "bösen Bauten" und "rechten Räumen".
 

Das Seminar untersucht Einzelfälle nach ihrer Baugeschichte und in ihrer gegenwärtigen Form, Funktion und Nutzung. Exkursionen sind geplant. Literaturhinweise werden im Rahmen der ersten Lehrveranstaltung besprochen.


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Richtfest Neues Landhaus Innsbruck, Tiroler Landesarchiv



SE Archivstudien

Der Besuch und die Analyse der Organisation ausgewählter Archive in Innsbruck und ausländischer Archive, die Materialien zum Bauwesen sammeln, sollen das Verständnis für die Entwicklung der Architekturgeschichte schärfen und die Genese der daraus erwachsenen Architekturmuseen verständlich machen.


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Foto: Christof Lackner, Buchcover

UE Anwendungsbezug I: SEHSTÜCKE


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Theater Messehalle
Theater in der Messehalle Innsbruck, Clemens Holzmeister

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