Doktorats­studium Rechts­wissen­schaften

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Wallpaper-Bild: Mann studiert juristisches Fachbuch

Das Doktorats­studium Rechts­wissen­schaften dient der Heran­bildung von For­scher:innen und exzellen­tem Nach­wuchs für die Be­setzung ande­rer geho­bener beruf­licher Posi­tionen.

Aus­bildungs­ziel ist die Befä­higung zu selbst­ständiger, metho­disch einwand­freier wissen­schaft­licher Arbeit, die mit der Disser­tation als eigen­ständiger Forschungs­leistung belegt wird.

Doktorin der Rechtswissenschaften

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Masterabschluss/Äquivalenter Abschluss und Sprachnachweis

Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät

Niveau der Qualifikation
Doktorat (3. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 8, EQR/NQR: Stufe 8

ISCED-F
0421 Recht

Studienkennzahl
UC 796 200 xxx

Termine und Fristen zur Zulassung:
Doktoratsstudium Rechtswissenschaften

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FAQ

Absolvent:innen sind qualifizierte Nachwuchswissenschafter:innen. Sie beherrschen die Methoden, die in der Forschung auf diesem Gebiet angewandt werden und sind in der Lage, diese kritisch zu diskutieren, zu analysieren und weiterzuentwickeln.

Nachwuchswissenschafter:innen verfügen über die Kompetenz, substantielle Forschungsvorhaben mit wissenschaftlicher Integrität selbständig zu konzipieren und durchzuführen, und sind qualifiziert, diese Prozesse auch wissenschaftstheoretisch zu reflektieren. Auch für Fragen der Geschlechterforschung sind sie sensibilisiert.

Das Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften ist der Gruppe der rechtswissenschaftlichen Studien zugeordnet. Es dient der Heranbildung von Forscher:innen und von Nachwuchs für die Besetzung anderer gehobener beruflicher Positionen.

Ausbildungsziel ist die Befähigung zu selbstständiger, methodisch einwandfreier originärer wissenschaftlicher Arbeit, die mit der Dissertation als eigenständiger Forschungsleistung belegt wird, sowie der Heranbildung und Förderung des wissenschafltichen Nachwuchses auf Grundlage von Diplom- und Masterstudien.

Neben der Aneignung und Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse dient das Doktoratsstudium dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie der Fähigkeit zu vertiefter theoretischer Reflexion, zum selbstorganisierten Lernen, zum fachwissenschaftlichen Diskurs, zum interdisziplinären und internationalen Dialog, zur Präsentation eigener Forschungsergebnisse und zur Vermittlung eigenen Wissens.

Absolvent:innen erwerben das Verständnis für rechtsethisch relevante Problembereiche und deren Auswirkungen auf gesellschaftliche Problemstellungen und Entwicklungen. Sie sind weiters befähigt, wissenschaftliche Ergebnisse eigenständig zu präsentieren, sowie eigene und fremde wissenschaftliche Ergebnisse, Konzepte und Projekte vor Kolleg:innen, vor Laien und vor wissenschaftlich kompetentem Publikum kritisch zu diskutieren bzw. analysieren. Das Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften entspricht internationalen Standards.

Als Tätigkeitsfelder kommen neben den klassischen Rechtsberufen eine Vielzahl weiterer hochqualifizierter Berufstätigkeiten infrage, so etwa an der Universität, in außeruniversitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen, im diplomatischen Dienst, in europäischen und internationalen Organisationen, in nationalen und internationalen Unternehmen sowie in politischen Schlüsselpositionen.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Rechtswissenschaftliche Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Curriculum

Aus der Praxis

„Law Clinic Europarecht“: Studie­rende präsen­tieren aktu­elle EuGH-Fälle im Bundes­kanz­leramt

Das von Univ.-Prof. Dr. Walter Obwexer gelei­tete Seminar „Law Clinic – Aktu­elle Rechts­fragen des Europarechts“ bot die Gele­gen­heit, ausge­wählte euro­pa­recht­liche Fälle mit Öster­reich­bezug aus der Praxis, die aktuell beim Euro­pä­i­schen Gerichtshof anhängig sind, zu unter­su­chen. Mit dem Seminar verbunden war eine Fahrt nach Wien mit Besuch des Bundes­kanz­ler­amts und der Präsi­dent­schafts­kanz­lei.

Eure­gio-Tagung: Besteu­e­rung von Grenz­gän­gern

Am 13. Mai 2026 hat in Innsbruck eine hochkarätig besetzte Tagung zum Thema „Die Besteuerung von Grenzgängern in Österreich und seinen Nachbarstaaten“ stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Verena Hörtnagl-Seidner vom Institut für Unternehmens- und Steuerrecht sowie von Prof. Peter Hilpold vom Institut für italienisches Recht.

70 Jahre Öster­reich im Eur­opa­rat

Am 8. Mai fand im Parlament in Wien eine Podiumsdiskussion zum Thema „70 Jahre Österreich im Europarat – Jubiläum und Aufbruch: Der Neue Demokratische Pakt für Europa“ statt. Anlass dafür war der Beitritt Österreichs zum Europarat am 16. April 1956. Die Festrede hielt Univ.-Prof. Mag. Dr. Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Innsbruck.

Rechts­wis­sen­schaf­ten: Inns­bru­cker Forum 2026

Am 24. April 2026 fand die bereits 3. Auflage des Innsbrucker Forums für Bank- und Versicherungsrecht statt. Mehr als 120 Teilnehmer:innen aus Wissenschaft und Praxis fanden sich ab 9 Uhr im Kaiser-Leopold-Saal der Theologischen Fakultät ein.

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