Mentoring-Programm für junge Wissenschaftlerinnen der Universität Innsbruck

  1. Überblick
  2. Inhalt des Programms
  3. Mentoring-Programm 2021/2022
  4. Mentoring-Programm 2019/2020
  5. Frauenförderungsmaßnahmen

1. Überblick

Um die Entwicklung talentierter, am Beginn ihrer Karriere stehender Wissenschaftlerinnen zu fördern, hat das Rektorat der Universität Innsbruck ein Mentoringprogramm für junge Wissenschaftlerinnen ins Leben gerufen. 

Dieses Programm dient der Persönlichkeitsentwicklung und bietet ein Jahr lang die Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema Karriereentwicklung in der Wissenschaft auseinanderzusetzen, indem u.a. Karrierewege aufgezeigt und diskutiert werden, zusätzlicher Fortbildungsbedarf eruiert wird, Erfahrungen ausgetauscht oder auch Publikations- und Drittmittelstrategien entwickelt werden können. Ganz generell soll ein Raum entstehen, in dem sich die Mentees auf unterschiedlichen Wegen zu verschiedenen Themen mit den Mentorinnen und Mentoren sowie den anderen Mentees austauschen können. 

Ziel des Programmes ist es, das Bewusstsein für die Notwendigkeiten einer gezielten Karriereentwicklung zu schärfen, Hürden und Probleme sichtbar zu machen und somit auf lange Sicht die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung in der Wissenschaft zu schaffen. Die Teilnahme an diesem Programm soll zu einem aktiven, zielbewussten Umgang mit dem Thema „meine Karriere in der Wissenschaft“ führen, hat als solches aber keinen unmittelbaren Einfluss auf die dienstrechtliche Stellung an der Universität Innsbruck. 

Die Mentorinnen und Mentoren werden durch die Vizerektorin für Forschung ausgewählt. Im Tandem werden zumindest zwei Gruppen betreut: Naturwissenschaft/Technik und Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften.

Bewerberinnen stehen in einem Dienstverhältnis zur Universität und befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Dissertation bzw sind Early Postdocs.

2. Inhalt des Programms

Wir bieten jeweils eine Einführungsveranstaltung an, in denen sich sowohl die Mentorinnen und Mentoren, als auch die Mentees auf die gemeinsame Arbeit vorbereiten. Darauf aufbauend arbeiten die Mentees monatlich in Peergruppen weiter. Im Drei-Monats-Rhythmus begleitet die jeweilige Mentorin/der jeweilige Mentor das Treffen der Wissenschaftlerinnen. Das Programm dauert ein Jahr.

3. Mentoring-Programm 2021/2022

Das Mentoringprogramm 2021/2022 startet im Sommersemester 2021. Wir freuen uns, Ihnen damit die fünfte Runde des Mentoringprogramms der Universität Innsbruck anbieten zu können.

Daten und Ablauf

  • Auftakt: Mittwoch, 28. April 2021 (von 15:00 - 17:00 Uhr) gemeinsam mit den Vizerektorinnen Tanzer und Buchheim
  • Workshop Mentees: Donnerstag, 29. April 2021 (von 14:00 - 16:00 Uhr)
  • Workshop MentorInnen: Freitag, 30. April 2021 (von 09:00 - 10:30 Uhr)
  • Mid-Term Workshop Mentees: Freitag, 15. Oktober 2021 (von 09:00 - 10:30 Uhr)
  • Mid-Term Workshop MentorInnen: Freitag, 15. Oktober 2021 (von 11:00 - 12:30 Uhr)
  • Abschluss: Donnerstag, 21. April 2022 (von 15:00 - 17:00 Uhr) gemeinsam mit den Vizerektorinnen Tanzer und Buchheim

4. Mentoring-Programm 2019/2020

Die vierte Runde des Mentoringprogramms startete im Sommersemester 2019 mit 14 Teilnehmerinnen und läuft auf Grund der Pandemie bis zum Sommersemester 2021.

Daten und Ablauf

  • 04. Juli 2019 (von 14:00 - 16:00 Uhr): Kick-off
  • Juli 2019: Workshop Mentees/MentorInnen
  • Juli-Jänner: monatliche Peergruppentreffen sowie 3-monatliche Treffen mit den Mentorinnen
  • Jänner 2020: Zwischenevaluierung
  • Jänner-Juni: monatliche Peergruppentreffen sowie 3-monatliche Treffen mit den Mentorinnen
  • 23. Februar 2021: Abschlussveranstaltung

5. Pressespiegel

Intranet Meldung vom 18.05.2021: Mentoring-Programm: 5. Runde gestartet

https://www.uibk.ac.at/newsroom/gemeinsam-erfolgreich.html.de

https://www.uibk.ac.at/newsroom/unterstuetzung-fuer-wissenschaftlerinnen.html.de

https://www.uibk.ac.at/newsroom/tueren-oeffnen.html.de

 


6. Frauenförderungsmaßnahmen

Mit dem Erika-Cremer-Habilitationsprogramm verfügt die Universität Innsbruck bereits seit 2009 über ein Programm, um gezielt wissenschaftliche Frauenkarrieren zu fördern. Benannt nach der Physikochemikerin Erika Cremer wird mit diesem Programm hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen die Möglichkeit geboten, ihr Habilitationsprojekt abzuschließen.

Mit dem Ingeborg-Hochmair-Programm will die Universität Innsbruck die Chancen hoch qualifizierter Wissenschaftlerinnen auf Berufungen an in- oder ausländische Universitäten fördern. Zur Bewerbung eingeladen werden hoch qualifizierte Forscherinnen mit einem Anstellungsverhältnis zur Universität Innsbruck, die aus jenen Fachbereichen kommen, an denen das Geschlechterverhältnis noch nicht ausgewogen ist.

 Externe Frauenförderungsmaßnahmen 

 

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