Mentoring-Programm für junge Wissenschaftlerinnen der Universität Innsbruck

  1. Überblick
  2. Inhalt des Programms
  3. Mentoring-Programm 2017/2018
  4. Mentoring-Programm 2016/2017
  5. Frauenförderungsmaßnahmen

1. Überblick

Um die Entwicklung talentierter, am Beginn Ihrer Karriere stehender Wissenschaftlerinnen zu fördern, hat das Rektorat der Universität Innsbruck ein Mentoringprogramm für junge Wissenschaftlerinnen ins Leben gerufen. 

Dieses Programm dient der Persönlichkeitsentwicklung und bietet ein Jahr lang die Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema Karriereentwicklung in der Wissenschaft auseinanderzusetzen, indem u.a. Karrierewege aufgezeigt und diskutiert werden, zusätzlicher Fortbildungsbedarf eruiert wird, Erfahrungen ausgetauscht oder auch Publikations- und Drittmittelstrategien entwickelt werden können. Ganz generell soll ein Raum entstehen, in dem sich die Mentees auf unterschiedlichen Wegen zu verschiedenen Themen mit den Mentorinnen und Mentoren sowie den anderen Mentees austauschen können. 

Ziel des Programmes ist es, das Bewusstsein für die Notwendigkeiten einer gezielten Karriereentwicklung zu schärfen, Hürden und Probleme sichtbar zu machen und somit auf lange Sicht die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung in der Wissenschaft zu schaffen. Die Teilnahme an diesem Programm soll zu einem aktiven, zielbewussten Umgang mit dem Thema „meine Karriere in der Wissenschaft“ führen, hat als solches aber keinen unmittelbaren Einfluss auf die dienstrechtliche Stellung an der Universität Innsbruck. 

Eine Gruppe von engagierten Mentorinnen und Mentoren wurde in Absprache mit den Dekaninnen und Dekanen zusammengestellt.

Bewerberinnen stehen in einem Dienstverhältnis zur Universität und befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Dissertation bzw sind Early Postdocs.

2. Inhalt des Programms

Wir bieten jeweils eine Einführungsveranstaltung an, in denen sich sowohl die Mentorinnen und Mentoren, als auch die Mentees auf die gemeinsame Arbeit vorbereiten. Darauf aufbauend arbeiten die Mentees monatlich in Peergruppen weiter. Im Drei-Monats-Rhythmus begleitet die jeweilige Mentorin/der jeweilige Mentor das Treffen der Wissenschaftlerinnen. Das Programm dauert ein Jahr.

3. Mentoring-Programm 2017/2018

a.) MentorInnen und Mentees

Gruppe A: Naturwissenschaften und Technik 

Mentees: Dr. Eliza Harris, Mag. Dr. Christiane Kreyer, Mag. Martina Überall, PhD

MentorInnen: Mag. Dr. Sigrid Neuhauser/Univ.-Prof. Mag. Dr. Alexander Ostermann

 

Gruppe B: Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

Mentees: Anna Köhl, BA MSc, Dr. Stella Lange, Mag. Dr. Maria Piok, Mag. Michaela Rizzolli, PhD, Dr. Claudia Sojer, Dr. Rike Stotten, M.A.

MentorInnen: Univ.-Prof. Dr. Sibylle Baumbach, MA/Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Kofler

b) Daten und Ablauf

  • 23.6.2017: Kick-off
  • 29.6.2017: Workshop Mentees/MenorInnen
  • Juli-Jänner: monatliche Peergruppentreffen sowie 3-monatliche Treffen mit den Mentorinnen.
  • Jänner/Februar: Zwischenevaluierung
  • Jänner-Juni: monatliche Peergruppentreffen sowie 3-monatliche Treffen mit den Mentorinnen.
  • Juni 2018: Abschlussveranstaltung

4. Mentoring-Programm 2016/2017

a.) MentorInnen und Mentees

Gruppe A: Naturwissenschaften und Technik 

Mentees: Dr. Maren Podewitz, Mag. Dr. Hannah Pomella, Dipl.-Ing. Magdalena Schreter, Bsc, Dr. Eva Zangerle;

MentorInnen: Priv.-Doz. Dr. Kathrin Breuker/ Univ.-Prof. Dr. Michael Strasser

 

Gruppe B: Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (1) und Sport (2) 

Mentees: Mag. Dr. Maria Bertel, Mag. Dr. Cornelia Blank, Mag. Fatima Cavis, Anika Frühauf, MSc, Mag. Lisa Müller, PhD, Mag. Dr. Elena Pocecco;

MentorInnen: assoz. Prof. Dr. Martina Kraml / Ass.-Prof. Mag. Dr.  Inge Werner

b) Daten und Ablauf

  • 31.5.2016: Kick-off (siehe Pressespiegel) und Workshop MentorInnen
  • 24.6.2016: Workshop Mentees
  • Juli-Jänner: monatliche Peergruppentreffen sowie 3-monatliche Treffen mit den Mentorinnen.
  • 27.1.2017: Zwischenevaluierung
  • Jänner-Juni: monatliche Peergruppentreffen sowie 3-monatliche Treffen mit den Mentorinnen.
  • Juni 2017: Abschlussveranstaltung

c) Pressespiegel

https://www.uibk.ac.at/newsroom/tueren-oeffnen.html.de

https://www.uibk.ac.at/newsroom/unterstuetzung-fuer-wissenschaftlerinnen.html.de

5. Frauenförderungsmaßnahmen

Mit dem Erika-Cremer-Habilitationsprogramm verfügt die Universität Innsbruck bereits seit 2009 über ein Programm, um gezielt wissenschaftliche Frauenkarrieren zu fördern. Benannt nach der Physikochemikerin Erika Cremer wird mit diesem Programm hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen die Möglichkeit geboten, ihr Habilitationsprojekt abzuschließen.

Mit dem Ingeborg-Hochmair-Programm will die Universität Innsbruck die Chancen hoch qualifizierter Wissenschaftlerinnen auf Berufungen an in- oder ausländische Universitäten fördern. Zur Bewerbung eingeladen werden hoch qualifizierte Forscherinnen mit einem Anstellungsverhältnis zur Universität Innsbruck, die aus jenen Fachbereichen kommen, an denen das Geschlechterverhältnis noch nicht ausgewogen ist.