Vernetzungs­projekt erfolgreich abgeschlossen

Eine von der Universität Innsbruck und dem MCI gemeinsam initiierte Qualifizierungsmaßnahme im Bereich der Nano- und Materialwissenschaften wurde von zehn Tiroler Unternehmen als Möglichkeit zur Kompetenzvertiefung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt.
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Bild: Die TeilnehmerInnen des Vernetzungsprojekt Qualimat (Credit: Matthias Glätzle)

Das von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG geförderte Qualifizierungsnetzwerk Materialwissenschaften (QUALIMAT), 2014 auf Initiative von Universität Innsbruck und Management Center Innsbruck geschaffen, konnte kürzlich im Beisein von Bernhard Fügenschuh, Vizerektor für Lehre und Studierende der Universität Innsbruck, sowie MCI-Rektor Andreas Altmann erfolgreich abgeschlossen werden. Mit dem Qualifizierungsnetzwerk wurde die Basis zur Stärkung der Forschungsschwerpunkte in den Tiroler Betrieben im Bereich der Nano- und Materialwissenschaften gelegt. Zehn Tiroler Unternehmen – Adler Lacke, CarbonCompetence, Ionicon Analytics, IonOXess, Luxner Engineering ZT, PhysTech Coating Technology, SunPlugged Photovoltaics, Swarovski, Swarovski Optik, Tunap Cosmetics – nutzten die Möglichkeit zur nachhaltigen Vernetzung und Kompetenzvertiefung. „Die hervorragende Organisation zusammen mit der hohen Qualität der Lehre ist das Besondere an Qualimat. Das hier erworbene Wissen kann ich täglich produktiv anwenden“, lobte Thomas Herrman Obholzer von IonOXess das Angebot. Andreas Fritsch von Swarovski ergänzte: „Qualimat ermöglicht es, sich flexibel und ungebunden mit Kollegen aus anderen Geschäftsfeldern auszutauschen, ohne dass dabei der Lehrauftrag vernachlässigt wird. Die Mischung aus Lehre und Praxis lässt nie Langeweile aufkommen und fördert die Vernetzung zwischen Tiroler Firmen auf Mitarbeiterebene.“

Unternehmen sehr zufrieden

Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt hatte zum Ziel, ausgewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zehn Unternehmen profunde Fachkompetenz in der Materialherstellung zu vermitteln und dadurch insbesondere die Bereiche F & E und Innovation zu stärken. In insgesamt sechs bedarfsgerechten Modulen konnten die Teilnehmer ihre Expertise ausbauen und um neue theoretische und praktische Aspekte ergänzen. „Das Qualifizierungsnetz Materialwissenschaften stellt in Innsbruck und Umgebung eine bisher nie dagewesene Möglichkeit zur intensiven Fortbildung in materialwissenschaftlichen Themenfeldern dar, die den Teilnehmern aus der Industrie noch dazu potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zur Universität Innsbruck, zum Management Center Innsbruck, als auch untereinander eröffnet“, sagte Doris Steinmüller-Nethl von CarbonCompetence. Die Unternehmenspartner zeigten sich unisono sehr zufrieden mit dieser neuartigen Kooperation und lobten sowohl die gemeinsame Weiterentwicklung ihres Know-hows als auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und informeller Vernetzung. Ein Folgeprojekt ist bereits in Planung.

(Redaktion)

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