Tag der alpinen For­schung: Wissen­schaft zum Anfassen

Am 30. September öffnete das Universitätszentrum Obergurgl der Universität Innsbruck seine Türen für Schüler und Schülerinnen, die aus ganz Tirol für den jährlichen „Tag der alpinen Forschung“ anreisten.
Wetterstation am Universitätszentrum Obergurgl
Bild: Wetterstation am Universitätszentrum Obergurgl. (Credit: Klaus Schallhart)

Der Ansturm war groß: Um die 250 Jugendlichen unterschiedlicher Schultypen reisten nach Obergurgl, und die jungen Forscher kamen dabei voll und ganz auf ihr Kosten. Unter dem Motto „Wissenschaft zum Angreifen“ schauten die Kinder und Jugendlichen hinter die Kulissen der vielfältigen Forschungsgebiete der Universität Innsbruck, die sich mit dem alpinen Raum beschäftigen. Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Forschungsbereichen standen Rede und Antwort und ließen sich den ganzen Tag von den interessierten Kindern Löcher in den Bauch fragen. Neben fiktiven Wanderungen, Spielen, Filmen und Informationsständen, luden auch interaktive Stationen die Schüler und Schülerinnen dazu ein, sich selbst als Wissenschaftler zu versuchen. Ob Jahresringanalysen an Baumstämmen, Mikroskopieren von Gletscherlebewesen oder Analyse eines Bodenprofils, für die Jugendlichen standen unzählige Möglichkeiten bereit, die abwechslungsreichen Arbeiten eines Naturwissenschaftlers kennenzulernen und möglicherweise ihr Forscherherz zu entdecken. Die junge Generation für das Ökosystem alpiner Raum zu begeistern und für die Natur zu sensibilisieren, ist ein großes Anliegen aller Beteiligten. „Es ist eine gute Gelegenheit, alpine Forschungsfragen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Zukunft einem breiten Publikum näher zu bringen. Vor allem der Besuch der SchülerInnen ist uns dabei ein Anliegen, da diese ja die Entscheidungsträger der Zukunft sein werden. In diesem Zusammenhang möchte ich mich nicht nur bei den WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck, vor allem des Forschungsschwerpunktes Alpiner Raum – Mensch und Umwelt, und anderer Institutionen für ihre großartige Unterstützung bedanken, sondern auch den Schulen für ihr Interesse, ihren Besuch und das ihr positives Feedback“, resümiert Nikolaus Schallhart, wissenschaftlicher Koordinator der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl.

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