Scien­tists for Future

Derzeit demonstrieren regelmäßig viele junge Menschen für Klimaschutz und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Innsbruck unterstützen diese Bewegung im Rahmen der internationalen Initiative Scientists for Future (S4F) und bauen nun die Strukturen für S4F-Innsbruck auf. Rektor Tilmann Märk unterstützt diese Bemühungen.
Scientists for Future
Bild: Auch Rektor Tilmann Märk hat die Petition der Initiative Scientists for Future unterzeichnet. Ingomar Glatz, BSc MSc (rechts) hat sich dazu bereit erklärt, die Strukturen für S4F - Innsbruck aufzubauen. Unterstützt wird er dabei auch vom Dekan der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften Univ.-Prof. Dr. Georg Kaser (links). (Credit: Uni Innsbruck)

Gemeinsam mit seinen Kollegen, Univ.-Prof. Dr. Georg Kaser, Univ.-Prof. Dr. Johann Stötter und Univ.-Prof. Dr. Mathias Rotach setzt sich Ingomar Glatz vom Institut für Geographie dafür ein, dass möglichst viele die Initiative Scientists for Future unterstützen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Innsbruck haben dabei zwei Möglichkeiten:

Zum einen können Sie die internationale Initiative S4F unterstützen:
https://www.scientists4future.org/international/

Zum anderen hat Ingomar Glatz sich dazu bereit erklärt, die Strukturen für S4F-Innsbruck aufzubauen, um regionale Aktivitäten besser zu koordinieren. Untertsützt wird er dabei von Georg Kaser, Hans Stötter und Mathias Rothach. Interessierte können ihre Unterstützung für S4F-Innsbruck über den nachstehenden Link kundtun – und werden gleichzeitig via Mailingliste über neue Entwicklungen informiert:
http://acinn.uibk.ac.at/s4f_signup 

„Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus. Nur wenn wir rasch und konsequent handeln, können wir die Erderwärmung begrenzen, das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten aufhalten, die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren und eine lebenswerte Zukunft für heutige und zukünftige Generationen sichern“, begründet Ingomar Glatz sein Engagement.

Die Initiative Scientists for Future hat ihren Ursprung in dem Artikel „Concerns of young protesters are justified“ – welcher binnen weniger Tage von über 26.000 Wissenschaftler_innen unterzeichnet wurde. Die erste Deadline der Petition lief bereits am 8. April 2019 aus, jedoch ist nach der Veröffentlichung des Artikels (12.04.2019) im „Science“-Journal die Unterschriftenliste wieder geöffnet. „Wir wollen alle Wissenschaftler_innen in Innsbruck ermutigen, die sie noch nicht unterschrieben haben, dies nun zu tun“, sagt Georg Kaser. Mit dieser Unterschriftenliste sollen die jungen Menschen von „Fridays for Future/Klimastreik“ (FfF) unterstützt werden. 

S4F-Innsbruck

S4F Austria wird durch das CCCA (Climate Change Center - Austria), dessen Mitglied die Universität Innsbruck ist, überregional koordiniert. Es ist jedoch für regionale Aktivitäten unerlässlich, dass die Organisation lokal angesiedelt ist, weshalb Ingomar Glatz nun die Strukturen für S4F-Innsbruck aufbaut. Als ersten Schritt gilt es, eine Mailingliste zu erstellen, die alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beinhaltet, welche diese Bewegung unterstützen möchten. Dies kann auf zwei unterschiedlichen Mitwirkungsebenen geschehen. Auf der ersten Ebene sind die Mitwirkenden eher passive Unterstützer, wobei sie jegliche Informationen zu S4F-Innsbruck via E-Mail erhalten, sowie potentiell bereitstehen, Petitionen im Sinne von S4F zu unterzeichnen. Auf der zweiten Ebene nehmen die Mitwirkenden eine aktivere Rolle ein. Auf dieser Ebene erklären Sie sich potentiell bereit, an Diskussionsrunden, Reden, Interviews u.ä. teilzunehmen. 

 

 

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