Neuro­science-Meeting in Inns­bruck

Großer Erfolg des gemeinsamen Meetings der Austrian Neuroscience Association (ANA), der Austrian Pharmacological Society (APHAR) und des FWF-geförderten Forschungsschwerpunkt SFB-F44 im Centrum für Chemie und Biomedizin in Innsbruck. Gleichzeitig fand auch das wissenschaftliche Abschlussmeeting des SFB-F44 statt.
Postersession
Bild: Im Zuge des Meetings wurden sowohl Poster als auch Vorträge präsentiert. (Credit: David Bullock)

An die 260 TeilnehmeInnen besuchten Ende September das ANA / APHAR Meeting 2019 im Centrum für Chemie und Biomedizin.  Als Joint Venture mit der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft (APHAR) stellten sich die OrganisatorInnen dieses Jahr thematisch breit auf. Das vom FWF geförderten Spezialforschungsbereich SFB-F44 bot eine Reihe hochkarätiger internationaler Referenten. „Das Meeting war ein voller Erfolg“, zeigt sich der Pharmakologe Ramon Tasan, Vize-Sekretär von ANA und Mitglied des Organisationskomitees erfreut. „Wir versuchten, ein spannendes Programm zusammenzustellen, das sich mit einer Reihe von aktuellen Fragen der Neurowissenschaften, Neuropsychopharmakologie und Klinische Pharmakologie befasst“, so der Wissenschafter vom Institut für Pharmakologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Neben Keynote-Vorträgen international renommierter ReferentInnen fanden ausgewählte Kurzvorträge und Minisymposien statt, die sich mit Postersessions abwechselten. 
Das große Interesse an den vorgestellten und in Sitzungen diskutierten Inhalten, bestätigt den Erfolg des Meetings. „Aus der Vielzahl der Abstracts haben wir eine beeindruckende Menge der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Österreich in den Bereichen Neurowissenschaften und Pharmakologie gewonnen“, zeigt sich Tasan beeindruckt.  „Allerdings“, so der Pharmakologe, „war es nicht einfach drei verschiedene Organisatoren (ANA, APHAR und SFB-F44) und drei verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen.“ Doch der Aufwand hätte sich ob des großen Zuspruchs und der überaus fruchtenden Netzwerkarbeit gelohnt.

Auszeichnung und Posterpreise

Im Zuge des Meetings wurden sowohl Poster als auch Vorträge prämiert. Dabei wurde auch der Otto Loewi Award, ein renommierter Preis für neurowissenschaftliche Forschung in Österreich, der  alle zwei Jahre von der Austrian Neuroscience Association (ANA) vergeben wird, verliehen. Der Preis 2019 wurde an Roman Romanov (CBR, Medizinische Universität Wien) verliehen.
Poster-Preise ergingen an Marija Ilic, Enrica Paradiso, Cornelia Ablinger, Ahmed Hussein und Katharina Strempfl. Die Oral Presentation Preise erhielten Nadine Ortner, Maria Dumitrascuta sowie Theodora Kalpachidou.
Weitere Auszeichnungen am Meeting: Die Austrian Neuroscience Association hat eine Honorary Membership an den Pharmakologen Hans Winkler (Innsbruck) und die APHAR hat den Hans Horst Meyer Award und den Heribert Konzett Award vergeben.

Final Meeting SFB-F44

Im Zuge des Kongresses wurde auch das wissenschaftliche  Abschlussmeeting des vom FWF geförderten Forschungsschwerpunkts SFB-F44 abgehalten.  Über die letzten neun Jahre haben sich WissenschafterInnen aus neun Arbeitsgruppen beider Innsbrucker Universitäten sowie je eine Arbeitsgruppe der Paracelsus Universität Salzburg und der Universität Ulm zum Forschungsnetzwerk „Zelluläre Signalwege bei chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems“ zusammengeschlossen, um die molekularen Entstehungsmechanismen zu erforschen, die zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Alzheimer und Angsterkrankungen führen. Mit 2019 läuft das Projekt nun aus.

Die Ergebnisse des Projektes werden hier beschrieben: https://scilog.fwf.ac.at/videos/wenn-die-gehirnzellen-nicht-richtig-kommunizieren

Im Organisationskomitee des Kongresses vertreten waren Francesco Ferraguti, Sigismund Huck, Thomas Griesbacher, Ramon Tasan und Jörg Striessnig.

(David Bullock)

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