Neues Labor für die Lehre

Am Campus Technik hat die Fakultät für Biologie pünktlich zum Semesterbeginn Anfang Oktober ein modernes Lehrlabor für die Kultivierung von Säugetierzellen eröffnet. Der Raum wurde nach neuesten Standards für sterile Laborarbeiten eingerichtet und steht den Studierenden seit 2. Oktober zur Verfügung.
Gruppenfoto bei der Eröffnung des Labors
Bild: Vertreterinnen und Vertreter der Fakultät für Biologie und der Universität bei der Labor-Eröffnung, von links: Studiendekan Paul Illmer, Dekanin Ulrike Tappeiner, Frank Edenhofer (Molekularbiologie), Vizerektorin Anke Bockreis, Ute Rothbächer (Zoologie), Pidder Jansen-Dürr, Beatrix Grubeck-Loebenstein (beide Alternsforschung). (Credit: Universität Innsbruck)

Die Arbeit mit Zellkulturen hat in den letzten zehn Jahren außerordentliche Bedeutung gewonnen, in der Forschung sowie der industriellen Produktion z.B. im Bereich der Stammzellbiologie und Medikamenten-Entwicklung. Bis vor kurzem konnten Studierende der Universität Innsbruck nur in begrenztem Maß in diesem zukunftsträchtigen Bereich ausgebildet werden. Durch die Investition der Universität wurden nun neue Möglichkeiten für die Studierenden geschaffen: Der Bereich am Campus Technik verfügt über eine moderne technische Ausstattung, u.a. sterile Werkbänke, Mikroskope und eine Präsentationsmöglichkeit. An zwölf Arbeitsplätzen werden ab diesem Wintersemester mehr als ein Dutzend Kurse von den beteiligten Instituten (Molekularbiologie, Biomedizinische Alternsforschung, Zoologie) angeboten. Daneben wird das Labor auch im Rahmen nationaler und internationaler Kooperationsprojekte, wie z.B. für das Human Brain Project, genutzt werden.

(Frank Edenhofer, red)


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