Messe für Post­docs mit unter­nehmer­ischen Am­bitio­nen

Die vom europäischen Postdoc-Netzwerk p2i organisierte Enterprise Fair fand Anfang November digital statt. Das Programm, das von der Transfer­stelle der Uni Innsbruck und dem Inncubator mitgestaltet wurde, bot Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, Karriere­perspektiven – auch außerhalb eines akademischen Umfelds – zu entwickeln.
Enterprise Fair online
Bild: Dass sich Konzept und Idee der Veranstaltung auch online umsetzen lassen, zeigt die diesjährige Ausgabe der Enterprise Fair, die von 3. bis 5. November digital stattfand.

Berlin, Paris, Innsbruck, Cambridge, online. – Überlicherweise treffen sich die Besucher der Enterprise Fair, einer Messe für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unternehmerischen Ambitionen, immer in einer anderen Heimatstadt der am p2i-Netzwerk beteiligten Institutionen. Dass sich Konzept und Idee der Veranstaltung auch online umsetzen lassen, zeigt die diesjährige Ausgabe der Enterprise Fair, die von 3. bis 5. November digital stattfand. Wie gewohnt wurde eine Mischung aus inspirierenden Vorträgen, praktischen Aktivitäten und Networking-Möglichkeiten mit CEOs, Innovationsexperten und Branchenführern aus ganz Europa geboten. Diesmal für das Programm verantwortlich waren als Netzwerkpartner die University of Cambridge, die Universität Innsbruck, die Freie Universität Berlin (FUB), die Université PSL Paris sowie die Unternehmen AstraZeneca, BP, Schlumberger.

Die Teilnahme hat meine Sichtweise auf meine Karriereoptionen verändert und mir die Zuversicht gegeben, dass mein Fachwissen nicht nur an der Universität gefragt ist, resümiert Physiker Eric Endres, der eines der für Innsbrucker Doktoranden und Postdocs vorgesehenen Tickets für die Enterprise Fair hatte. Außerdem haben ihn die internationale und interdisziplinäre Zusammensetzung der Arbeitsgruppen sowie die praktischen Inputs begeistert. „In den zweieinhalb Tagen habe ich gelernt, wie man von einer Idee zu einem klar strukturierten Umsetzungsplan gelangt. Die gesammelten Erfahrungen werden mir in Zukunft bei möglichen Geschäftsideen und auch bei der Organisation von Projekten an der Universität helfen, so der Nachwuchswissenschaftler.

Mehr aus dem p2i-Netzwerk

Die Universität Innsbruck ist über die Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft Teil des aktuell von vier europäischen Hochschulen und drei international agierenden Unternehmen getragenen Netzwerks p2i – Postdocs to Innovators. Dieses möchte Nachwuchsforschenden die Chance geben, sich in Workshops, Kursen und regelmäßigen Treffen unternehmerische Fähigkeiten und Denkweisen anzueignen und sich außerhalb der Universität zu vernetzen. In den kommenden Monaten bietet das p2i-Netzwerk zwei weitere spannende Formate für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unternehmerischen Ambitionen.

Ideas to Innovation (i2i), 12. bis 15. Jänner 2021: Dieses Programm der Cranfield University ermutigt Nachwuchswissenschaftler*innen, über die soziale und wirtschaftliche Relevanz ihrer Forschung zu nachzudenken und vermittelt die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten, um die eigenen Ideen und Ergebnisse auf den Markt zu bringen.
Information und Bewerbung: https://www.cranfield.ac.uk/som/events/i2i

DRS Pro Transfer, 4 Termine ab 11. Jänner 2021: Das Entrepreneurship Programm lehrt die notwendigen Werkzeuge, um eine großartige Idee in ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verwandeln. Durchgeführt wird es von der Dahlem Research School der Freien Universität Berlin
Information und Bewerbung: https://www.drs.fu-berlin.de/node/43784

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