Junge Uni auf großer Tour in China

Die Junge Uni, die Kinderuni der Universität Innsbruck war im Mai bei der „Internationalen Science Week of China“ in Beijing eingeladen, die unter dem Motto „Belt and Road – Building Bridges“ stand.
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Bild: Das Team der Jungen Uni bei der Science Week of China. (Credit: Junge Uni)

Als einzige Universität unter den 12 internationalen Teams vertraten Silvia Prock, Ulrike Pfeiffenberger, Axel Blaas und Matteo Prock die Universität Innsbruck und brachten den zahlreichen jungen BesucherInnen mit interaktiver Wissenschaftskommunikation die Welt der Wissenschaft und Forschung näher.

Kinder sind Kinder sind Kinder

Die Einladung erfolgte durch das China Science and Technology Exchange Center und die Veranstaltung fand im eigens für Kinder konzipierten China Soong Ching Ling Science & Cultural Centre for Young People in Beijing statt. Die internationalen VertreterInnen kamen von Science Centern aus Asien (Südkorea, Malaysia, Singapur, Thailand), Russland (Moskau) und Europa (Schweden, England, Polen, Tschechien, Deutschland). Die Junge Uni war dabei als einzige Universität eingeladen und präsentierte ein besonderes Programm, um den mehr als 3.000 kleinen und großen BesucherInnen das bunte Treiben an der Universität Innsbruck und ihre vielfältigen Forschungsbereiche näher zu bringen. Das Wimmelbuch „Meine Universität Innsbruck“ spielte dabei eine wichtige Rolle: Es zeigte den Kindern die verschiedenen Einrichtungen der Universität und das Umfeld, wobei die Berge und der Schnee immer wieder Anlass zum Staunen waren. Aber auch die Vielfalt der Studienangebote und Forschungsbereiche, von Hochgebirgsforschung über Migrations- und Friedensforschung bis zu Quantenphysik, beeindruckten die Kinder und Familien, wobei die Aktivitäten des Junge-Uni-Fuchs, des „狐狸 (hú li) im Buch immer wieder für Heiterkeit sorgten.

Ein weiterer Programmpunkt war die szenische Lesung der Kinderbücher „Gerda Gelse“ und „Willi Virus“. Die Wissenschaftsbücher berichten Erstaunliches aus dem Leben von Gelsen und Viren. Sie wurden vom Verlag Tyrolia herausgegeben und im Rahmen einer Kooperation, die sich mit Wissenschaftsvermittlung durch Kinderbücher beschäftigt, der Jungen Uni für die Science Week auf Chinesisch zur Verfügung gestellt.

Die berühmte Leonardo-Brücke war der dritte Programmpunkt, die in einem vom bilding (Kunst- und Architekturschule Tirol) und pro:Holz entwickelten kompakten Bausatz zum Einsatz kam. Kreativität, Geduld und Geschicklichkeit waren gefragt, um nur mit Holzstücken und ohne Nägel eine Brücke zu bauen.

Internationale Vernetzung

Die Reise erfolgte durch Vermittlung der Organisation EUSEA (European Science Engagement Association) und ermöglichte es dem Team der Jungen Uni, die Idee der Kinderuniversitäten auch im Namen von EUCU.NET, dem European Children's University Network, deren Präsidentin Silvia Prock momentan ist, zu verbreiten. Der internationale Austausch über didaktische Konzepte und Veranstaltungsideen im Bereich Wissenschaftskommunikation über Ländergrenzen hinweg war bereichernd und findet im EU-Projekt „Phereclos - Partnerships for pathways to Higher Education and science engagement in Regional Clusters of Open Schooling“, das im Herbst beginnt, seine Fortsetzung.

(Silvia Prock)

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