Ita­liens Bot­schaf­ter Sergio Bar­banti zu Gast

Am 15. und 16. Mai 2019 besuchte der italienische Botschafter in Österreich, Sergio Barbanti, anlässlich des 350-jährigen Jubiläums die Universität Innsbruck. Neben dem Besuch von verschiedenen Instituten und Einrichtungen stand auch ein Empfang bei Rektor Tilmann Märk auf dem Programm. Die Universität Innsbruck pflegt seit vielen Jahren enge Kontakte zu Italien auf zahlreichen Ebenen.
Marta Romeo, Barbara Tasser, Tilmann Märk, Mathias Schennach (v.l) mit Italiens Botschafter Sergio Barbanti im Salon des Rektors.
Bild: Marta Romeo, Barbara Tasser, Tilmann Märk, Mathias Schennach (v.l) mit Italiens Botschafter Sergio Barbanti im Salon des Rektors. (Credit: Universität Innsbruck)

An zahlreiche Stationen der Universität Innsbruck führte der von Barbara Tasser (Koordinatorin für Internationale Angelegenheiten und Leiterin des Italien-Zentrums) und Marta Romeo (Koordinatorin des Italien-Zentrums) organisierte Besuch des italienischen Botschafters Sergio Barbanti. Neben einem Besuch der bilingualen Schule Innere Stadt in Begleitung von Saverio Carpentieri vom Institut für Translationswissenschaften stand auch ein Besuch am IQOQI (Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) am Campus Technik auf dem Programm: Die Physikerin Francesca Ferlaino bot im Rahmen einer anschaulichen Führung durch die Labore einen Einblick in die komplexe Welt der Quantenphysik. Im Rahmen der internationalen Tagung „Diplomatie und Literatur zwischen dem Habsburgerreich und Italien“ hielt Sergio Barbanti anschließend die Eröffnungskeynote „Ein ‚Händedruck‘ zwischen Diplomatie und Literatur“. Im Beitrag des Botschafters wurde das Thema der literarischen und diplomatischen Beziehungen zwischen Habsburgermonarchie und Italien in den breiteren Kontext einer Reflexion über die Bedeutung gestellt, die die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Hinblick auf die Gegenwart trägt. 

Italiens Botschafter Sergio Barbanti trug sich auch in das Goldene Buch der Universität Innsbruck ein.
Italiens Botschafter Sergio Barbanti trug sich auch in das Goldene Buch der Universität Innsbruck ein.

Brücken zwischen Italien und Österreich

Tilmann Märk lud am Morgen des zweiten Tages des Besuches zu einem Empfang in den Salon des Rektors. Rektor Märk zeigte sich sehr erfreut über den Besuch des Botschafters jenes Landes, mit dem die Universität Innsbruck seit vielen Jahren intensive und erfolgreiche Kontakte auf wissenschaftlicher und kultureller Ebene pflegt. Mehr als 15 Prozent aller Studierenden an der Universität Innsbruck sind italienische Staatsbürger, die Universität verfügt über ein Italien-Zentrum und bietet seit vielen Jahren das Integrierte Diplomstudium des Italienischen Rechts an – um nur einige Beispiele zu nennen. Ohne die Unterstützung vonseiten Italiens wäre dieses umfassende Angebot nicht möglich: Das Italien-Zentrum versteht sich hier als kulturelle und wissenschaftliche „Brücke“ zwischen Italien und Österreich. Märk lobte in diesem Sinne die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Italien und der Universität Innsbruck und bedankte sich bei Botschafter Barbanti für sein großes Engagement und seine stete Unterstützung der unterschiedlichsten Kooperationen in Forschung, Lehre und Kultur. Auch Sergio Barbanti zeigte sich erfreut über die gute, traditionsreiche Zusammenarbeit und betonte, dass auch vonseiten Italiens große Wertschätzung für die besonders intensive Kooperation mit der Universität Innsbruck vorhanden ist.

(red)

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