InnCubator ebnet Weg nach New York

Über den InnCubator haben Tiroler Start-ups nun die Möglichkeit, in die New Yorker Gründerszene zu schnuppern. Das gemeinsame Gründerzentrum der Universität Innsbruck und der Wirtschaftskammer Tirol kooperiert ab sofort mit der Tandon School of Engineering an der New York University. Ein entsprechender Vertrag wurde am Donnerstag am WIFI in Innsbruck unterzeichnet.
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Bild: Rektor Tilmann Märk, Vice Dean Kurt H. Becker von der Tandon School of Engineering und WK-Präsident Jürgen Bodenseer (Credit: davidherzig.com)

Technologie-Startups spielen in der heutigen Wirtschaft eine immer bedeutendere Rolle. Sie treiben die Digitalisierung voran, schaffen neue Arbeitsplätze und sind Treibstoff für den Wirtschaftsstandort. New York hat sich als ein Gravitationszentrum für die wachsende Technologie-Szene etabliert, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Universitäten, dem vorhandenen Know-how und leicht zugänglichem Kapital. Tiroler Start-ups haben nun die Möglichkeit, diesen attraktiven Standort für ihre Unternehmen zu nutzen. Am Donnerstag unterzeichneten der Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Jürgen Bodenseer, der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, und Kurt H. Becker, Vice Dean for Research, Innovation and Entrepreneurship der Tandon School of Engineering an der New York University einen Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit der Gründerzentren InnCubator und NYU Tandon Future Labs regelt.
„Mit Kurt Becker verbindet uns seit Jahren eine enge wissenschaftliche Zusammenarbeit“, sagt Rektor Tilmann Märk. „Umso mehr freut es mich, dass wir mit ihm nun diese fruchtbare Kooperation zwischen den Gründerzentren in Innsbruck und New York etablieren konnten.“„Damit zünden wir die Stufe zwei unseres InnCubators und werden international“, freut sich WK-Präsident Jürgen Bodenseer über neue Chancen für die Tiroler Startups. Gewöhnlich war die neue Startup-Schmiede schon bisher nicht: Im InnCubator am WIFI Innsbruck können die innovativen Köpfe Werkstätten, Maschinen, Anwendungsexperten, Büros und Infrastruktur des WIFI Campus nutzen – und das zum Nulltarif.

Intensiver Austausch geplant

Im Rahmen der nun vereinbarten Kooperation werden sich die beiden Gründerzentren regelmäßig austauschen und ein Netzwerk von österreichischen und amerikanischen Startups etablieren. Die Jungunternehmer erhalten Zugang zu Mentoren beider Inkubatoren und werden von den Mitarbeitern der Gründerzentren aktiv unterstützt. Bis zu zwei Unternehmen können auch die Arbeitsplätze am jeweils anderen Zentrum nutzen. Außerdem sind gemeinsame Veranstaltung, Workshops und Seminare geplant, um die Startup-Szene zu beleben.

Das Tiroler Gründerzentrum

Die Universität Innsbruck und die Wirtschaftskammer Tirol haben im vergangenen Herbst am neuen Campus des WIFI Tirol das Gründerzentrum InnCubator eröffnet. Es begleitet und unterstützt Unternehmensgründer bei der Entwicklung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, stellt Arbeitsplätzte in einem Co-Working Space zur Verfügung und bietet die Möglichkeit des Prototypen-Baues. Praxisnah, unbürokratisch und individuell. Damit wird der InnCubator zum Katalysator und Treibsatz für den gesamten Wirtschaftsstandort und ist eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Angeboten.


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