Frie­dens- und Kon­flikt­for­schung im Irak

Vertreterinnen und Vertreter aus dem Irak waren Mitte Jänner in Innsbruck, um ihre Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität zu vertiefen.
Tilmann Märk mit Gästen aus dem Irak
Bild: Auch Rektor Tilmann Märk empfing die Gäste aus dem Irak. (Credit: Uni Innsbruck)

Das vom United Nations Development Programme (UNDP) geförderte Projekt „Education for Peace in the Iraqi Higher Education System“ wird von der Irakischen Alamal Association in Partnerschaft mit dem Arbeitsbereich für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Innsbruck aufgebaut. Ziel ist es, die innergesellschaftliche Aussöhnung im Irak zu unterstützen. Von 14. bis 18. Jänner 2020 besuchten Aala Ali, Vertreterin von UNDP Irak, und Jamal Aljawaheri, Geschäftsführer der irakischen Alamal Association, den Arbeitsbereich für Friedens- und Konfliktforschung in Innsbruck, um sich über den Arbeitsfortschritt auszutauschen. Das Projekt besteht aus drei Komponenten: Einerseits werden gemeinsam mit neun irakischen Universitäten und dem irakischen Wissenschaftsministerium Curricula für Diplom-Studiengänge in der Friedens- und Konfliktforschung entwickelt und implementiert. Andererseits führen die Innsbrucker Friedens- und Konfliktforscher*innen eine Reihe von Trainings und Workshops für irakische Kolleg*innen an den Universitäten in Anbar, Baghdad, Mosul und Tikrit durch. Außerdem haben irakische Wissenschaftler*innen gemeinsam mit dem Arbeitsbereich für Friedens- und Konfliktforschung ein innovatives „Peace and conflict monitoring“-Instrument entwickelt.

Die bisher umgesetzten Schritte in Bezug auf diese drei Projektteile wurden beim Treffen an der Universität Innsbruck intensiv analysiert und Strategien für die Weiterführung der Kooperation geplant.

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