Förderkreis 1669 ist drei

Der Förderkreis „1669 – Wissenschafft Gesellschaft“ geht in sein viertes Jahr und resümierte bei einer Veranstaltung in der Aula über Wirkungsmacht und Mehrwert seines zivilgesellschaftlich-philanthropischen Engagements. Die erfolgreiche Initiative, 2015 von Rektor Tilmann Märk ins Leben gerufen, konnte dabei auch eine ganze Reihe neuer Unterstützerinnen und Unterstützer begrüßen.
Gruppenfoto 3. Geburtstag des Förderkreises.
Bild: Die Gemeinschaft der Förderinnen und Förderer mit der Universitäts-Spitze. (Credit: Manuela Tessaro)

Rund 70 Gäste aus dem Kreis von 1669 und der Universität kamen vergangenen Mittwoch zur Feier in die Aula im Hauptgebäude, wo zunächst die Geförderten das Wort ergriffen. Koordinatorin und Ehrensenatorin der Universität Sabina Kasslatter-Mur stellte Erfolge durch geförderte Projekte vor: Unter anderem hat der Förderkreis 1669  das Startkapital für die Gründung einer neuen Stiftung der Universität Innsbruck, aus Anlass des 350-Jahr-Jubiläums 2019, bereit gestellt. Im zweiten Teil der Festivität standen neu gewonnene Förderinnen und Förderer auf der Bühne, langjährige Unterstützerinnen und Unterstützer aus Nord- und Osttirol, Vorarlberg, Südtirol, Liechtenstein und Luxemburg nahmen Dank und Anerkennung der Festgemeinschaft entgegen.

Stiftung Universität Innsbruck

Rektor Märk ließ es sich nicht nehmen, die aus Anlass des 350-Jahr-Jubiäums gegründete Stiftung Universität Innsbruck auch als erster Stifter zu unterstützen. Das Jubiläumsjahr 2019 wird neben besonderen Feierlichkeiten auch dafür genutzt, die Gesellschaft für die Universität zu sensibilisieren sowie  Möglichkeiten und Entwicklungspotentiale der Universität in der Region aufzuzeigen. Rektor Märk zeigte sich begeistert von der Bereitschaft der Förderinnen und Förderer, durch ihr philanthropisches Engagement die Universität darin zu begleiten und großzügig zu unterstützen. 

Erfolgreiche Projektförderungen vorgestellt

(Foto: Manuela Tessaro)
(Foto: Manuela Tessaro)

Studierende aus verschiedenen der sechzehn Fakultäten, die im Rahmen eines Hackathons mit israelischen Studierenden vom Holon Institute of Technology spezielle Musikinstrumente konzipiert und gefertigt haben, bedankten sich bei Förderinnen und Förderern für deren Unterstützung.

Weiters wurde das Visualisierungslabor „Visual Interaction Labs 1669“ von einem Teil des verantwortlichen Teams, Prof. Alexander Ostermann und der Leiterin der Abteilung „Zentrale Systeme“ des Zentralen Informatikdienstes der Universität, Sabine Kreidl, präsentiert. Diese Innovation auf dem Gebiet der Visualisierung und digitalen Erfassung wurde vom Förderkreis unterstützt.

Vizerektorin Ulrike Tanzer bedankte sich für die Finanzierung der Digitalisierung des Nachlasses von Heinrich von Trott zu Solz durch das Brenner-Archiv. Sara Matt-Leubner von der Transferstelle für Wirtschaftskooperationen zeigte Möglichkeiten wirtschaftlicher und internationaler Zusammenarbeit auf: Die insbesondere und nach dem Cambridger Vorbild finanzierte Initiative RESI – Researchers with an Entrepreneureal Spirit in Innsbruck soll Doktoratsstudierende auf dem Weg in die Selbständigkeit begleiten.

Foto: Manuela Tessaro
(Foto: Manuela Tessaro)

Vorgestellt wurden auch die vom Förderkreis unterstützten Doktoratskollegs zu den Themen Medizinrecht und Gesundheitswesen, Austrian Studies und Elementarrisiken in alpinen Regionen. Die Leiterin der internationalen Dienste, Barbara Tasser, betonte den Mehrwert, der durch Gastprofessuren für Studierende, aber auch Forschungsgruppen entsteht. Mit jährlich 16 Konferenzreisestipendien schickt der Förderkreis junge Menschen zu Kongressen in alle Welt und ermöglicht so den Aufbau von internationalen Netzwerken. Rektor Tilmann Märk unterstrich mit der Digitalisierungsstrategie, wie die Universität auf Neuerungen unserer Zeit reagiert.

Zum Abschluss referierten Prof. Hubert Huppertz vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie, Prof.in Ruth Breu vom Institut für Informatik und assoz. Prof.in Marie-Luisa Frick vom Institut für Philosophie anschaulich über ihre Forschung und Leistungen an der Universität.

Nach einem dichten, aber sehr interessanten und vielfältigen Programm nutzten die Gäste die feierliche Atmosphäre für vernetzende Gespräche und Anbahnung von neuen Kooperationen.

(Daniela Gruber)


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