Erfolgs­geschichte Astro­mundus

Das von der Universität Innsbruck koordinierte internationale Masterprogramm Astromundus wurde von der EU-Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur im Juni als Erfolgsgeschichte des Programms Erasmus+ ausgewählt.
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Bild: Die erste Runde von TeilnehmerInnen am Masterprogramm Astromundus im Jahr 2011 (Credit: Giovanna Temporin)

Der Erasmus-Mundus-Master für Astronomie und Astrophysik wird seit 2010 angeboten und gibt den Studierenden die außergewöhnliche Gelegenheit, fünf verschiedene Universitäten zu besuchen und dort jeweils einen Teil ihres Studiums zu absolvieren. Partner der Universität Innsbruck sind die Universität Padua, die Universität Roma Tor Vergata, die Universität Göttingen und die Universität Belgrad. Die Europäische Kommission förderte dieses Angebot bis 2016 mit insgesamt über 3 Millionen Euro. Knapp 80 Studierende aus aller Welt haben das Masterprogramm bisher absolviert. „Diese Auszeichnung durch die EU-Kommission ist für uns eine schöne Anerkennung“, sagt die frühere Astromundus Koordinator, Vizerektorin Sabine Schindler. „Das Programm hat sich gut etabliert und erfreut sich sehr großer Nachfrage.“ Die EU präsentiert als Erfolgsgeschichte jene im Programm Erasmus+ geförderten Projekte, die aufgrund ihres innovativen Charakters Beispiel für andere sein können. Dabei werden strenge Kriterien hinsichtlich Qualität, Relevanz und Ergebnissen angelegt.  

Aktuell läuft die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die bereits achte Runde des Masterprogramms. Insgesamt 121 Studierende aus 40 Länder haben sich dafür angemeldet.

(Christian Flatz)


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