Clau­dia Paga­nini erhält Staats­preis für Lehre

Am 24. Juni wurde in Wien der Staatspreis Ars Docendi – die bundesweit einzige Auszeichnung für herausragende Lehrleistungen an allen vier Hochschulsektoren – verliehen. Die Innsbrucker Theologin Claudia Paganini wurde in der Kategorie „Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre“ ausgezeichnet.
Claudia Paganini im Bild mit Mag. Elmar Pichl Sektionschef im BMBWF (links) und MR Univ.-Doz. Dr. Gerhard Pfeisinger, Leiter der Abteilung für Wissenschafts-vermittlung.
Bild: Claudia Paganini im Bild mit Mag. Elmar Pichl, Sektionschef im BMBWF (links), und MR Univ.-Doz. Dr. Gerhard Pfeisinger, Leiter der Abteilung für Wissenschaftsvermittlung. (Credit: BMBFW/Martin Lusser)

Am 24. Juni sind insgesamt zwölf Lehrende an Österreichs Hochschulen in fünf Kategorien mit dem „Ars docendi“-Staatspreis ausgezeichnet worden. Mit dem mit je 7.000 Euro dotierten Preis würdigt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung exzellente Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen. „Die Lehrtätigkeit an unseren Hochschulen findet auf einem hohen Niveau statt und ist ein wesentliches Kriterium für die Aus- und Weiterbildung unserer Studierenden. Daher ist es wichtig, hervorragende Leistungen engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen und gleichzeitig alle Lehrenden zu ermutigen, die Qualität des Unterrichts weiter voranzutreiben“, so Wissenschaftsministerin Iris Rauskala im Rahmen der Preisverleihung.

Claudia Paganini vom Institut für Christliche Philosophie der Uni Innsbruck wurde in der Kategorie „Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre“ ausgezeichnet. Prämiert wurde dabei das Lehrkonzept ihrer Lehrveranstaltung „Angewandte Ethik: Entscheidungen im Spannungsfeld von Mensch – Tier – Maschine“. Die Jury bezeichnete diese Lehrveranstaltung für Studierende der Katholischen Fachtheologie, Philosophie und der Katholischen Religionspädagogik als „ausgezeichnetes Beispiel, wie Studierenden von der wissenschaftlichen und professionellen Expertise ihrer Lehrenden aktiv handelnd profitieren können“, so ein Auszug aus dem Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogart (Humboldt-Universität zu Berlin).

Die Einreichung von Sabine Graschitz und Rudolf Steckel vom Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung wurde in der Shortlist in der Kategorie „Kooperative Lehr- und Arbeitsformen“ nominiert und erreichte mit dem Lehrveranstaltungskonzept „International Learning Platform for Accountancy (ILPA)“ den zweiten Platz.

Christian Kraler, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung, erreichte für seine gemeinsam mit Reinhard Blum (Mozarteum Salzburg, Department Musikpädagogik Innsbruck) konzipierte Lehrveranstaltung „voice & piano“ den dritten Platz in der Kategorie „Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre“.

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