Arznei­pflanzen im Fokus

Von 1. bis 4. September fand im Congress Innsbruck die Tagung der Gesellschaft für Arzneipflanzen und Naturstoff-Forschung statt. Organisiert wurde sie in diesem Jahr von Univ.-Prof. Hermann Stuppner vom Institut für Pharmazie.
Jürg Gertsch, Michael Walkenhorst, Hermann Stuppner und Robert Fürst informierten im Rahmen eines Pressegesprächs über das breite inhaltliche Spektrum der Tagung.
Bild: Jürg Gertsch, Michael Walkenhorst, Hermann Stuppner und Robert Fürst informierten im Rahmen eines Pressegesprächs über das breite inhaltliche Spektrum der Tagung. (Credit: Congress Messe Innsbruck)

Die Wissenschaft gewinnt nicht nur ständig neue Erkenntnisse über die Wirkung der traditionellen Arzneipflanzen, auch neue Pflanzenwirkstoffe halten Einzug in die Medizin. Die Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoff-Forschung (GA) veranstaltete dieses Jahr ihr jährliches Symposium erstmals in Innsbruck. Mit mehr als 600 Teilnehmern aus 56 verschiedenen Nationen ist diese Tagung weltweit eine der größten im Bereich der Naturstoff-Forschung.

„Wie wirken Pflanzen, welches sind die wichtigen Inhaltsstoffe, welcher Wirkmechanismus liegt diesen zugrunde und gibt es unerwünschte Wirkungen – Antworten auf diese Fragen gibt die moderne Naturstoff-Forschung, deren unterschiedliche Facetten im Rahmen dieses Symposiums gezeigt werden“, so Hermann Stuppner, Professor für Pharmakognosie an der Uni Innsbruck und lokaler Organisator der Tagung.

Insgesamt 500 Poster, 11 Plenar- und Kurzvorträge spannten im Rahmen des Kongresses einen breiten wissenschaftliche Bogen von Naturstoffchemie, biologischen und pharmakologischen Aktivitäten. Analysemethoden zur Qualitätskontrolle, Metabolomik, Ethnobotanik bis zur Veterinärmedizin.

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