Africa-Uni­Net: Neues For­­schungs­netz­­werk

Vergangene Woche trafen sich VertreterInnen von 63 afrikanischen und 19 österreichischen Hochschulen in Wien. Ziel des neugegründeten Forschungsnetzwerks „Africa-UniNet“ ist es, afrikanische und österreichische Universitäten zusammenzubringen und gemeinsame Kooperationen voranzutreiben. Vizerektorin Anke Bockreis wurde in den Vorstand gewählt.
Vorstand des neuen Forschungsnetzwerks Africa-UniNet
Bild: Der Vorstand des neuen Forschungsnetzwerks Africa-UniNet mit Vizerektorin Anke Bockreis. (Credit: Uni Innsbruck)

„Mit diesem Netzwerk schaffen wir eine solide Basis für langfristige Partnerschaften zwischen österreichischen und afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der neue Forschungs- und Forschungsbildungsprojekte im gemeinsamen Interesse entstehen werden“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann beim Kick-off des Netzwerks. Mit der Präsidentschaft sowie mit dem Aufbau des Netzwerks wurde der Rektor der Universität für Bodenkultur, Hubert Hasenauer, betraut. Anke Bockreis (Uni Innsbruck) und Belachew Gebrewold (MCI) sind die weiteren Vorstandsmitglieder aus Österreich. Für die afrikanischen Universitäten sind Nzula Kitaka (Egerton University, Kenya), Zena M. Mabeyo (Institute of Social Work, Tanzania) und Uni Innsbruck-Absolvent Christian Anieke (Godfrey Okoye University, Nigeria) im Vorstand.

Die Fördermaßnahmen des Netzwerkes werden vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD) abgewickelt, bei der das Netzwerk auch angesiedelt ist. Jakob Calice, Geschäftsführer der OeAD-GmbH, betont: „Das „Africa-UniNet“ bietet eine hervorragende Möglichkeit für österreichische Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen Kontakte mit afrikanischen Hochschulen zu knüpfen, zu vertiefen und gemeinsame Projekte durchzuführen. Der OeAD bringt für den Aufbau des Netzwerks seine Erfahrungen aus zehnjähriger Förderung afrikanisch-österreichischer Wissenschaftsprojekte ein.“

Das „Africa-UniNet“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und wurde von Minister Heinz Faßmann beim „High Level Forum Africa-Europe“ am 18. Dezember 2018 vorgestellt. Ziel des Netzwerks ist, eine langfristige abgesicherte Struktur für Kooperationen von österreichischen und afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu schaffen und zur nachhaltigen Entwicklung gemäß den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen beizutragen. Das Ministerium unterstützt das Netzwerk mit über 300.000 Euro jährlich. Damit werden der Betrieb des Netzwerkbüros und die Durchführung diverser Netzwerkaktivitäten finanziert, wie etwa die Anbahnung und Durchführung von Forschungsprojekten, Professorenaustausch, Workshops, Training- und Alumni-Aktivitäten.

(Red.)

Unileben aktuell – die neuesten Beiträge

weitere Beiträge

Nach oben scrollen