Meet & Greet in History. Gemeinsam ins Semester starten!

Einführungsveranstaltung für Geschichtestudierende im ersten und zweiten Semester an der Universität Innsbruck

 

Wir begleiten Dich ins Studium der Geschichte …

Treffpunkt: Montag, 3. Oktober 2022, 10.15 - ca. 13.00 Uhr im Seminarraum 4U102b (Innrain 52, „Geiwi-Turm“ Untergeschoß – Weg wird ausgeschildert)

  • Begrüßung und Eintragen in die Aktivitätsgruppen nach Wahl (Geschichte to go ... in den ersten Oktoberwochen)
  • Führungen über den Campus durch die Studierendenvertretung
  • Treffen mit dem Dekan
  • Buffet

Einladungsflyer

Geschichte to go ...

 

EinBlick in unsichtbare, vergessene und verdrängte Uni-Geschichte vor Ort

Ingrid Böhler

Diese zeithistorische Spezialführung handelte von Kapiteln aus der jüngeren und jüngsten Unigeschichte, die entweder verdrängt und vergessen wurden, weil der Umgang mit ihnen schwierig war, wie dies vor allem auf das Erbe aus der NS-Zeit zutrifft, oder weil sie nur lückenhaft belegt sind, wie es bei der studentischen Protestkultur bzw. der Studentenkultur generell der Fall ist.

 

Auf den Spuren vergangener Hochwasser in Innsbruck

Reinhard Nießner

Innsbruck war in der Vergangenheit immer wieder von starken Hochwassern des Inns betroffen. In unserer Kleingruppenaktivität spüren wir einige heute noch sichtbare Zeichen dieser Überschwemmungen zwischen Universität und Marktplatz auf. Im Fokus unseres Rundgangs stehen dabei Fragen nach grundlegenden Transformationen städtischer Umwelten und anthropogenen Eingriffen in Fließgewässer in den letzten 250 Jahren.

 

Gesprächsgruppe "Uni-Anfang"

Stefan Ehrenpreis

In privater Atmosphäre wollen wir Fragen des Alltags am Studienbeginn in gegenseitigem Austausch besprechen: Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz? Wie schaffe ich die Zeiteinteilung? Wieviel muss ich lesen? Was ist ein ECTS-Punkt?  Wie kommt man zum "Langen Weg"? In abendlicher Runde sollen alle Fragen besprochen werden, die im ersten Semester entstehen können ...

 

Von Mannsbildern und Weibsbildern in Innsbruck. "Lesen" der Stadt durch die Gender-Brille

Kordula Schnegg und Ellinor Forster

Entlang des Weges in der Altstadt fragen wir nach den vielfachen Verschränkungen von Geschlecht, sozialer Herkunft, Alter sowie Konfession/Religion in der Geschichte - und was die jeweilige Gegenwart damit zu tun hat. Wer Lust hat, kann noch bei einem abschließenden Umtrunk über Gott/Göttin & die Welt ... und das Studium weiterdiskutieren.

 

(Gefallene) Soldaten - Helden, Opfer oder Mitläufer/Mittäter? Die vielen Facetten von Erinnerungskultur

Gunda Barth-Scalmani und Ellinor Forster

Ob Erster oder Zweiter Weltkrieg, die Gefechte von 1809 oder die Söldner in der Frühen Neuzeit - Soldaten unterlagen immer besonderen Zuschreibungen und wurden entsprechend unterschiedlich erinnert. Wir beginnen am Pradler Friedhof (= Amraser Militärfriedhof) und spazieren dann zum Tummelplatz hinauf, der uns weiter zum Schloss Ambras führt.

Geschichte zum Angreifen – Einblicke ins Archiv für Erstsemestrige

Stephan Nicolussi-Köhler

Archive sind ein unverzichtbarer Teil des wissenschaftlichen Arbeitens sowie der Kulturlandschaft unserer Gesellschaft. Jedoch ist die Hemmschwelle zur tatsächlichen Nutzung eines Archivs meistens recht hoch. Gemeinsam werden alle Fragen rund um das Thema „Arbeiten im Archiv“ besprochen, bevor wir dann zusammen in das Tiroler Landesarchiv gehen. Bei einer Nachbesprechung haben wir Zeit, alles Gehörte zu reflektieren und anderweitige Fragen zum Studium zu besprechen.

 

Tirol als Sprungbrett nach Amerika

Jonathan Singerton

Im Laufe des 19. Jahrhunderts haben fast einhundert Tiroler Priester den Aufruf des Papstes befolgt, die amerikanische katholische Kirche zu unterstützen. Bei diesem Rundgang durch das Kloster Wilten werden wir die neuen Verbindungen dieser Migrantengemeinschaft und ihre Auswirkungen nicht nur in Amerika, sondern auch in Tirol entdecken.

 

Eintauchen in das jüdische Innsbruck - Leben in der Stadt, Synagoge, Friedhof

Ellinor Forster und Gunda Barth-Scalmani

Wir "treffen" einige jüdische Stadtbewohner*innen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert und gehen dann in die Synagoge, wo wir etwas über aktuelles jüdisches Leben in Innsbruck hören. Den Spaziergang zum alten jüdischen Friedhof schließen wir mit einem Picknick ab - bei schönem Wetter am Judenbichl, bei schlechtem Wetter im Schutz einer überdachten Holzbrücke.

Geschichte und Erinnerung. Das (leere) Grabmonument in der Innsbrucker Hofkirche und seine Bedeutung  

Jörg Schwarz

Das gewaltige Grabmonument Kaiser Maximilians I. in der Innsbrucker Hofkirche gehört zu den berühmtesten Grabmälern der Weltgeschichte. Warum ist es, da es mit so gigantischem Aufwand errichtet zu worden scheint, leer? Und was bedeuten vor allem die zahlreichen Figuren, die um das Grabmal aufgestellt sind? Was hat das Grabmal mit der Figur Maximilians und seinem Nachleben zu tun? Diesen spannenden Fragen, die uns sogleich tief in die Geschichte des Habsburgerreiches um 1500, aber auch in die Geschichte Tirols und Innsbrucks im Besonderen hineinholen, wollen wir im Rahmen unserer Kleingruppenaktivität nachgehen.

 

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