Empirische Kulturwissenschaft

Aktuelles

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Ab dem 1. Oktober 2026 werden die bisherigen Studien „Europäische Ethnologie“ in Bachelor und Master unter neuen Bezeichnungen geführt. Das geänderte Bachelorstudium wird künftig „Empirische Kulturwissenschaft“, das geänderte Masterstudium „Kulturanthropologie mit Schwerpunkt Ethnographie“ heißen.

Die Umbenennung erfolgt aus inhaltlichen Gründen. Sie trägt den jüngeren Entwicklungen innerhalb des Faches Rechnung. Mit der qualitativen Forschung und den ethnographischen Methoden werden spezifische Stärken dieser kulturwissenschaftlichen Disziplin stärker vorgehoben. Gleichzeitig werden mit den neuen Bezeichnungen die fachlichen und methodischen Kompetenzen der Absolvent:innen klarer kommuniziert. Dies stärkt die Sichtbarkeit und berufliche Anschlussfähigkeit der Studien und damit die Perspektiven der Absolvent:innen in künftigen Berufsfeldern.

Für alle Studierenden, die bisher „Europäische Ethnologie“ im BA oder im MA studiert haben, entstehen durch diese Umstellung keinerlei Nachteile. Ihre bereits erbrachten Studienleistungen werden vollständig anerkannt und in die geänderten Studien überführt. Ihr bisheriger Studienverlauf und Ihre bereits erworbenen Leistungen werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Mit der Neubenennung soll die inhaltliche Ausrichtung des Faches zeitgemäß sichtbar gemacht und zugleich die fachliche und berufliche Anschlussfähigkeit der Studien weiter gestärkt werden.

Neues Scientist in Residence Programm für Europäische Ethnolog*innen, Empirische Kulturwissenschaftler*innen und alle, die es noch werden wollen!

Die Pilotphase startet im Oktober 2026. Es können sich zehn Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft für die Residence-Stellen bewerben. Die Projekte können für das Studium angerechnet werden und ermöglichen den Studierenden einen direkten Einblick in die Museumsarbeit.  

Begleitend dazu richtet die Empirische Kulturwissenschaft zusammen mit der Kunstgeschichte ab 7. Oktober 2026 die öffentliche Ringvorlesung „Museum im Werden“ aus. Jeden Mittwoch (Ausnahme: 14. Oktober) diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft und Museumspraxis im kommenden Wintersemester über aktuelle Entwicklungen der Museumsarbeit. Themen wie Barrierefreiheit, Partizipation, Digitalisierung, kuratorische Konzepte und neue Vermittlungsformen stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, wie sich Museen den Herausforderungen der Zukunft stellen. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich – Interessierte können die Mittwochtermine von 17.15 bis 18.45 Uhr an der Universität Innsbruck besuchen (Hörsaal 7, Innrain 52e, Erdgeschoss).


⇒ Newsletter zum Wintersemester 2026/27 mit Informationen und Hinweisen


Die Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck gratuliert dem Team rund um Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft, Innsbruck) zum mit dem Preis „gedenk-potenziale 2026“ ausgezeichneten Forschungs- und Vermittlungsprojekt: "Moderne Vergnügungskultur und Ausgrenzungspolitik in Tirol 1918-1948. Forschen - Vermitteln - Gedenken" 

Das Ergebnis - ein Zeitreiseführer "Schund und Sünde" wurde am 05.05.2026 um 17.00 Uhr in Die Bäckerei — Kulturbackstube, 6020 Innsbruck, präsentiert!


In einem Beitrag in der Wiener Zeitung spricht Konrad Kuhn mit Michael Schmölzer über Maibäume, Motorsägen und das Beschwören der "guten alten Zeit". 


Praktikum im DAM - Dokumentationsarchiv Migration Tirol


Virtuelle Ausstellung „Tiere im Museum“ online!

Eine Gruppe von 20 BA-Studierenden der Empirischen Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck hat sich unter der Leitung von Nadja Neuner-Schatz in musealen Beständen auf Spurensuche nach Tieren gemacht. Gefunden haben sie unterschiedlichste Dinge, die auf Tiere und den menschlichen Umgang mit ihnen in Gegenwart und Vergangenheit verweisen. Die Ergebnisse dieser kulturwissenschaftlichen Spurensuche werden in Form einer virtuellen Ausstellung mit studentischen Textbeiträgen und ausgewählten Bildbeispielen präsentiert. 


Wir gratulieren unserer Kollegin Nadja Neuner-Schatz zur Auszeichnung ihrer Dissertation mit dem Award of Excellence 2025, dem Staatspreis für die besten Dissertationen im Studienjahr 2024/25.  


In einem Beitrag in "DIE FURCHE" unter dem Titel "Der Mensch, der Berg und die Klimakrise" spricht Konrad Kuhn mit Daniela Pirchmoser über rutschende Berge, die Natur als Akteur:in und schwindende Gewissheiten in der Gegenwartsgesellschaft.


Out-now: Ein Film über das Studium der Europäischen Ethnologie in Innsbruck. Entstanden im Rahmen eines studentischen Projektes im Frühjahr 2023.

Vortrag: Čarna Brokvic (Universität Mainz): Reading through the double archival grain: Yugoslav socialist humanitarianism and its whiteness, 22. Oktober 2026 (Uhrzeit und Raum werden noch bekannt gegeben), in Kooperation mit der Unit for Peace and Conflict Studies und dem Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen - Kulturelle Konflikte. 


Vortrag: Friedrich von Bose (Museum der Kulturen Basel): Aufarbeiten und Öffnen. Museumsethiken zwischen Sammlungsarbeit und Öffentlichkeiten, 28. Oktober 2026, 17.15 Uhr, Hörsaal 7 (im Rahmen der Ringvorlesung „Museum im Werden - Museumspraxis und Museologie“) 


Vortrag: Birgit Johler (Universität Klagenfurt/Celovec): Doing Museum: Museum im Wandel – Situationen, Potenziale und Freiräume, 4. November 2026, 17.15 Uhr, Hörsaal 7 (im Rahmen der Ringvorlesung „Museum im Werden - Museumspraxis und Museologie“) 


Vortrag: Manuel Trummer (Ludwig-Maximilians-Universität München): Erbe unter Druck. Immaterielles Kulturerbe als Instrument und Narrativ im Kontext der Polykrise, 1. Dezember, 17.15 Uhr,  Seminarraum 52U109. 


Film "Wahrnehmungsspaziergang"

Kuhn, Konrad (2026). Contested Knowledge. Political Dimensions of European Ethnology and Folklore Studies in Post-War Europe, (ed. with Hanna Snellman, Lauri Turpeinen). (Studia Fennica Ethnologica 19). Helsinki: SKS Finnish Literature Society 2026. 205 p.open-access.


Kuhn, Konrad (2026). Introduction: Political Dimensions of Ethnological Knowledge in Post-War Europe (with Hanna Snellman and Lauri Turpeinen). In: Contested Knowledge. Political Dimensions of European Ethnology and Folklore Studies in Post-War Europe, (ed. with Hanna Snellman, Lauri Turpeinen). (Studia Fennica Ethnologica 19). Helsinki: SKS Finnish Literature Society 2026, pp. 7–13.


Meyer, Silke (2026). “True Olympians.” Erinnerungen von Freiwilligen an die Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck. In: Joachim Bürgschwentner, Matthias Egger and Wolfgang Meixner (eds.): Olympische Winterspiele in Innsbruck. Vorgeschichten – Bedeutungen – Nachwirkungen. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner, 293-310.


Meyer, Silke; Ströhle Claudius (2026): Two Sides of the Remittance Coin: Transnational Transfers Between Inequality, Neo-Coloniality and Agency. In: Ethnologia Europaea, 56 (2). 


Kuhn, Konrad; Seifert, Manfred (2026): Überraschung, Zufall, Kontingenz. Zum Unbestimmten in Gesellschaft und Wissenschaft: Kongressbericht. In: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft, 122 (1), 194-215. https://doi.org/10.31244/zekw/2026/01.16a.


Näser- Lather, Marion (2026): Gleichstellung in Berufungskommissionen als sensibles Feld. Ein Kommentar zum Beitrag von Victoria Hegner. In: Berliner Blätter 92, 241–247. https://doi.org/10.60789/921232. 


Kuhn, Konrad (2026): Bergtypen und Blutgruppen. Zu kollektiven Identitäten und den Imaginarien der Walserforschung in Vorarlberg. In: Jahrbuch Vorarlberger Landesmuseumsverein 2026, 99–116.  

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