Evangelisch-Sein in Tirol: Ein Lehrforschungsprojekt des Faches Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck 2016/2017
Leitung: Univ.-Prof. Dr. Timo Heimerdinger

 

Was bedeutet es, evangelisch in Tirol zu sein? Eine Gruppe von sieben BA-Studierenden hat sich in einem dreisemestrigen Lehrforschungsprojekt zunächst mit der Geschichte des Protestantismus befasst und dann die evangelische Szene in Tirol kulturwissenschaftlich erkundet:

Welche Rolle spielt die Frau als Pfarrerin? Wie gestaltet sich der Umgang mit Geld in der Evangelischen Kirche? Welche Haltung nehmen die Gemeinden zu Homosexualität ein? Welchen Platz haben der Abendgottesdienst und die Musik im kirchlichen Leben? Wie wird mit der Diasporasituation in Tirol umgegangen? Gibt es konfessionelle Vorurteile im schulischen Alltag und welche Funktionen hat der Religionsunterricht für die evangelischen Schüler_innen?


Im Mittelpunkt dieser Fragen standen die Menschen, welche Bedeutung das Evangelisch-Sein für sie hat, welche Ausdrucksformen und Handlungsweisen sie wählen und wo die evangelische Konfession im Alltag konkret wird.


Die Ergebnisse dieses Projektes wurden in unterschiedlichen Formen präsentiert ... 


 .... am 15. September 2017 in der Innsbrucker Auferstehungskirche in einer Reihe an Kurzvorträgen präsentiert. hier


... in Form einer Posterausstellung der einzelnen Teilprojekte, die bei verschiedenen Gelegenheiten gezeigt wurde und die auch hier als PDF zur Verfügung stehen: 


Timo Heimerdinger: Gesamtprojekt

Paul Csillag: Leben in der “Diaspora”?

Maxime Dufour: Abendgottesdienst

Tanja Hellrigl: Die Ambivalenz des Geldes

Veronika Hofmann: Homosexualität und Evangelisch-Sein

Manuela Rathmayer: Evangelischer Religionsunterricht

Thomas Schmid: Die Pfarrerin in Tirol

Annine Seebacher: Musik in den evangelischen Kirchen


... als einstündige Ethnoskop-Radiosendung auf Radio Freirad am 26. Oktober 2017 von 19  bis 20 Uhr (danke an Hemma Übelhör!): Listen


   

Großexkursion nach Berlin und Wittenberg im Mai 2017: vor der “Thesentür” der Wittenberger Schlosskirche